Wurde mit Unterstützung Österreichs und Russlands König von Polen gewählt was den Polnischen Thronfolgekrieg auslöste. August III. wurde am 17. 1734 gekrönt und behauptete die Krone im von Wien 1735. Seine Regierung in Polen angesichts des Streits zwischen den Magnaten -Gruppierungen im Reichstag (Sejm) bedeutungslos. Faktisch blieben Reichstage ergebnislos und das Königreich Polen löste im Gezänk auf. Ein bescheidener Wirtschaftsaufschwung war bemerkbar.
In Sachsen führte Heinrich Graf von Brühl († 1763) von 1738-1756 die alleinige 1746 wurde er formell Premierminister. Brühl hatte Wirtschaft keine Ahnung. Er war ein erfolgreicher und festigte die Verwaltung wurde aber wegen Finanzpolitik im Landtag 1749 scharf angegriffen. Trotz finanzieller Maßnahmen steuerte Sachsen in eine Staatskrise. ohnehin zu kleine Armee musste abgerüstet und bedeutender Anteil der Steuern verpfändet werden.
Aber erst der Siebenjährige Krieg brachte 1756 den Absturz. Die zu sächsische Armee kapitulierte unter Graf Rutowski kampflos am Lilienstein August III. und Hof zogen nach Warschau um wo sie zum Ende des Krieges blieben. Sachsen nun von den Preußen und von einigen Kabinettsministern wurde zum Kriegsschauplatz und litt unter den Kontributionen beider Seiten. Dresden selbst wechselte die und wurde von Friedrich II. (Preußen) 1760 belagert.
Als der Siebenjährige Krieg im Hubertusburger 1763 zu Ende ging war das bis recht wohlhabende Sachsen ruiniert. Und auf die der polnischen Krone hatte es keinerlei Einfluss
Dauerhafteren Nachruhm bescherte diesem Kurfürst-König seine zur Kunst (Dresdner Gemäldesammlung u. a. Sixtinische und Oper.