Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die autokephale Orthodoxe Kirche von Albanien umfasst die Metropolie (Erzbistum) Tirana-Durrës-Elbasan mit Eparchien (Bistümern) Berat Gjirokastra und Korça. Orthodoxe Albaniens leben hauptsächlich im Süden des Landes in den Großstädten Tirana und Durrës . Über die Zahl der Kirchenmitglieder liegen sehr unsichere Angaben vor. Sie schwanken zwischen und 420.000. Vor dem Religionsverbot das die Kommunisten 1967 erließen waren etwa 20 Prozent Bevölkerung orthodox. Oberhaupt der albanischen Orthodoxie ist 1992 Metropolit Anastasios Yannulatos Erzbischof von Durrës und ganz Albanien. Sein Vorgänger Metropolit Damian starb achtzigjährig im Kerker der Kommunisten.
Etwa 15.000 Albaner in den USA seit 1950 in zwei Diözesen organisiert von eine direkt dem Ökumenischen Patriarchen untersteht während andere zur albanischen Kirche gehört.
Das Christentum verbreitete sich im 4. 5. Jahrhundert auf dem westlichen Balkan. Die Gebiete liegen an der Nahtstelle zwischen Ost- Westrom und damit auch an der Grenze griechischer und lateinischer Kirche. Der Süden stand dem Patriarchat von Konstantinopel der Norden unter Einfluss der Päpste in Rom. In den Durrës und Vlora die zeitweise zur Republik gehörten gab es konkurrierende Kirchenorganisationen der Lateiner Griechen.
Nach der osmanischen Eroberung Albaniens kam der Islam als dritte Religion der Albaner hinzu. Muslime waren bald die Mehrheit unter den Aus Südalbanien wanderten wegen des türkischen Drucks 15. und 16. Jahrhundert viele Christen nach aus. (Vgl. Italo-albanische Kirchen ) Im Land selbst machte sich im Jahrhundert eine Art Renaissance der orthodoxen Kirche von den Türken nicht wie die katholische wurde bemerkbar. Viele Kirchenruinen wurden wiederhergestellt. Zuletzt 1797 die Kathedrale von Berat neu aufgebaut.
Die orthodoxen Christen auf dem Gebiet heutigen albanischen Staats waren noch im 19. eng mit der griechischen Kirche verbunden. Der war zum großen Teil griechischer Nationalität und Gegensatz zu den Muslimen und Katholiken gab unter den Orthodoxen viele Angehörige nationaler Minderheiten erster Linie Griechen aber auch Aromunen und Mazedonier. Während die muslimischen und Albaner zeitweise in der albanischen Nationalbewegung - (=Wiedergeburt) - zusammenarbeiteten die 1912 die Unabhängigkeit erreichte wollte die Mehrheit des orthodoxen Klerus Vereinigung Südalbaniens mit Griechenland herbeiführen.
Erste Anfänge einer unabhängigen albanischen Kirchenorganisation in den USA unter den albanischen Einwanderern sich von den Griechen unterdrückt fühlten. Im 1908 wurde der spätere Bischof von Korça Fan Noli von Platon dem russisch-orthodoxen Erzbischof von York zum Priester geweiht. Im selben Jahr Fan Noli in Boston erstmals die Liturgie albanischer Sprache. 1919 wurde Noli zum Bischof Albanisch-Orthodoxen Kirche in Amerika ernannt die eine Diözese unter dem Ökumenischen Patriarchen bildete.
Erst nach dem Ersten Weltkrieg bekamen Ansichten innerhalb der orthodoxen Kirche eine größere Vorläufig verhinderten aber die Ökumenischen Patriarchen Gregorios und Konstantin VI. die Entstehung einer autokephalen Kirche obwohl sie der Staat anstrebte. 1921 die vier griechischstämmigen Bischöfe des Landes verwiesen. allem die griechische Liturgiesprache wurde abgelehnt. 1929 sich die albanisch-orthodoxe Kirche einseitig für autokephal ernannte Archimandrit Bessarion Juvani zu ihrem Metropoliten. griechische Priester und der Vertreter des Ökumenischen wurden ausgewiesen nachdem Konstantinopel alle albanischen Bischöfe abgesetzt erklärt hatte. Erst 1937 kam es offiziellen Anerkennung der albanischen Autokephalie durch Patriarch Im selben Jahr wurde ein Priesterseminar in Korça eingerichtet.
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