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Auxiliartruppen


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Die Auxiliartruppen waren Hilfstruppen der römischen Legion die aus verbündeten Völkern oder Angehörigen Provinzen rekrutiert waren.

Eine halbwegs einheitliche Gliederung und vor Eingliederung der Auxiliartruppen erfolgte durch die Reformen Augustus.

Die Auxiliartruppen stellten etwa die Hälfte römischen Streitmacht in ihr dienten als Mannschaften die nicht das römische Bürgerrecht besaßen wobei vorkommen konnte dass einzelne Einheiten als Auszeichnung das Bürgerrecht erhielten.

Die Auxiliartruppen waren meist einer Legion und ergänzten die schwere Infanterie der eigentlichen Insbesondere die Reiterei war in den eigentlichen viel zu schwach für das Gefecht. Ebenso die Masse der Spezialtruppen wie Bogenschützen oder von den Auxiliareinheiten gestellt. Die Offiziere waren fast ausnahmslos römische Bürger meist Legionsoffiziere.

Die Soldaten erhielten einen geringeren Sold die Legionäre aber meist nach dem ehrenvollen das Bürgerrecht. Teilweise erfolgte auch eine Befreiung Abgaben und öffentlichen Diensten für den Veteranen .

Neben den waffentechnischen Unterschieden zu regulären war auch der Einsatz außerhalb größerer Kriege zur Legion. Auxiliareinheiten wurden in wesentlich kleineren in der Fläche zur Befriedung und Überwachung Provinzen eingesetzt. Die Legion war in wesentlich Konzentration (ein oder zwei Legionen in einem für entscheidende Aufgaben zuständig.

Über die Auxiliareinheiten erfolgte auch eine Romanisierung der Provinzen da sich diese bis wenige Ausnahmen nicht weiter aus ihren ursprünglichen rekrutierten sondern vor Ort. Dabei blieb als gemeinsamer Nenner nur das Latein und die römische Lebensweise.

Die Auxiliareinheiten gliederten sich in:

  • Ala - Kavallerie
  • Cohors - Infantrie
  • Cohors equitata - gemischter Verband

Im Gegensatz zur Legion in der die Kohortenkommandeure Centurio hießen hießen die Kommandeure der Auxiliareinheiten (mitunter auch Tribunen).

Zahlenstärke der regulären Auxiliartruppen Niedergermaniens (nach

Die Anzahl der Alen und Cohorten Niedergermanien

vor 9 n. Chr.: Anzahl der mindestens 3; Anzahl der Cohorten: mindestens 6 aber eine größere Truppenanzahl.

14 n. Chr.: Anzahl der Alen: mindestens 8; Anzahl der Cohorten: mindestens etwa wohl aber mehr.

15 n. Chr.: Anzahl der Alen: mindestens 8; Anzahl der Cohorten: mindestens etwa

16 n. Chr.: Anzahl der Alen: mindestens 8; Anzahl der Cohorten: zahlreiche.

Germanicus führte im Feldzug gegen die (14 n. Chr.) neben 12.000 Legionssoldaten 26 cohortes und 8 equitum alae . Erstere sich in ca. 16 reguläre Cohorten (expeditae auxiliariae cohortes) und etwa 10 Cohorten irreguläre (ceteri sociorum leves cohortes) . Die Kavallerie fast ausschließlich und die Hilfstruppeninfanterie zum großen aus gallischen und germanischen Truppen. In den werden als Auxiliarverbände des Germanicus erwähnt: cohortes et cohortes Vindelicorum Batavi Volksaufgebote der Chauken Gallicae sowie tumultiariae catervae Germanorum cis Rhenum die aus Niedergermanien und der nördlichen Belgica wurden .

Wenn man mit mehr oder weniger auch mit der Existenz einiger erst später der claudisch-neronischen Zeit belegter Truppen bereits während Regierungszeit des Tiberius rechnet hätte es in Zeit des Tiberius nach am Niederrhein mindestens alae (ala Batavorum ala Canninefatium ala Gallorum ala Pomponiani ala praetoria ala Treverorum ala Tungrorum] Frontoniana ala Parthorum) und mindestens etwa cohortes (cohors V Asturum 9 cohortes Batavorum VIII Breucorum cohors Canninefatium cohortes Gallorum cohors cohors III Lusitanorum cohors Silaucensium mindestens 2 Tungrorum cohors Ubiorum equitata) gegeben.

Literatur

  • Ralf G. Jahn: Der Römisch-Germanische Krieg n. Chr.). Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. 2001.

  • Marcus Junkelmann: Die Legionen des Augustus. 1986



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