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Awtomat Fedorowa


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Awtomat Fedorowa ist ein russisches Gewehr.

Geschichte

Awtomat Fedorowa

1905 baute der russische Waffenentwickler Wladimir Fedorow für seine Abhandlung über Feuerwaffen die u.a. Michail Kalaschnikow studiert hat) das Standardgewehr der russischen ( Mosin-Nagant ) zu einem Selbstladegewehr um. Die Konvertierung jedoch als "nicht sinnvoll" eingestuft worauf Fedorow 1907 eine eigenständige Entwicklung präsentierte. Bis 1911 wurde das Gewehr mehrmals überarbeitet und 1912 Tests durch das Militär. Über die der Waffe gibt es unterschiedliche Berichte da jedoch schließlich eingeführt wurde kann man von zufriedenstellenden Zuverlässigkkeit ausgehen. 1916 baute Fedorow der erkannt hatte dass Dauerfeuer mit der verwendeten 7 62-mm-Patrone nicht war seine Waffe für die japanische 6 um die deutlich schwächer und zu dieser in Russland stark verbreitet war. Die von 1913 entworfene 6 5-mm-Patrone mit verbesserter Ballistik konnte in Kriegszeiten nicht hergestellt werden. neue Awtomat Fedorowa genannte Waffe hatte einen kürzeren Lauf vor dem Magazin angebrachten Griff und erhielt 25-Schuss-Magazin. Das Gewehr wurde 1916 gegen deutsche und 1917 während der Oktoberrevolution eingesetzt. Bis 1925 wurden etwa 3000-3200 Exemplare hergestellt. 1928 wurde die Waffe vom Dienst genommen. mögen wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle gespielt haben die Tatsache dass Fedorow sich schlecht mit neuen (sowjetischen) Regierung verstand. Im russisch-finnischen Krieg 1939-1940 erlebte die Waffe ein kurzes

Technik

Beim Awtomat Fedorowa handelt es sich um einen vollautomatischen Rückstoßlader mit kurz zurückgleitendem Lauf. Der Lauf durch zwei Schwenkriegel verriegelt. Nach dem Schuss sich der Lauf und der Verschluss gemeinsam bis das hintere Ende der Schwenkriegel nach kippt und deren Verriegelungsansätze aus den Aussparungen Verschluss treten wodurch dieser befreit wird und alleine zurückläuft und die leere Hülse auswirft. (technisch gesehen) ähnliches Funktionsprinzip haben die Pistolen und Beretta 92. Eine Beschleuniger genannte Vorrichtung verlieh dem Verschluss zusätzlichen (Anm.: Es ist interessant dass es Gewehre Mauser gab (Modell von 1906/1908) welche das Funktionsprinzip hatten auch wenn deren Schwenkriegel sich (vertikal beim Awtomat) bewegten. Vor allem das von 1916 besaß eine verblüffende äußere Ähnlichkeit Fedorows Waffe. Weil sie wenig zuverlässig waren diese Waffen aber nie eingeführt. Ebenfalls interessant dass Fedorow sich zu dieser Zeit in auf der Suche nach neuen Waffen für russische Armee befand.)

Die Entwicklung Fedorows war revolutionär auch man das damals nicht voll erkannte. Die besaß eine deutlich größere effektive Reichweite als und verschoss Munition deren Rückstoß um einiges war als der der damals üblichen (und sich erst knapp 30 Jahre später herausgestellt unnötig starken) Gewehrmunition. Im Nahkampf war der dank der vollautomatischen Funktion eindeutig überlegen. Ob Awtomat Fedorova jedoch tatsächlich die erste Waffe Gattung war die heute als Sturmgewehr bekannt ist oder noch ein Selbstladegewehr umstritten. In der Tat ist eine eindeutige schwierig da die Waffe Merkmale beider Waffengattungen Es besteht das klassische Archaeopteryx-Dilemma. Man muss bedenken dass das erste vollautomatische Gewehr das Zuverlässigkeit nie eingeführte) italienische Cei-Rigotti (Ende des 19. Jahrhunderts ) war. Dieses und auch die erwähnten tendieren jedoch mehr als Fedorows Waffe zu Selbstladegewehren vor allem der verwendeten Munition und Einsatzmöglichkeiten wegen.

Technische Daten

  • Funktion: Rückstoßlader
  • Gewicht: 4 8 kg ungeladen 5 2 geladen
  • Lange: 1045 mm
  • Lauflänge: 540 mm
  • Feuerrate: ca 600 Schuss/Minute
  • Mündungsgeschwindigkeit (Arisaka-Patrone): ca 720 m/s
  • Mündungsenergie: 2300-2600 Joule
  • Effektive Reichweite: ca 300 Meter
  • Magazinkapazität: 25 Schuss



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