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Náxos


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Náxos (neugriechisch Νάξος auch: Náxia Áxia ; in der Antike: Strongyle (die "Abgerundete") auch Dia und Dionysias ) ist eine Insel im Ägäischen Meer die größte der Kykladen 423 km² groß etwa 14.800 Einwohner 2002 ) von Páros nur durch eine schmale Meerenge getrennt im Osten steile Ufer nach Westen zu Land und wird von Norden nach Süden einem im Oxia bis zu 1003 m Granitgebirge durchzogen.

Die Insel ist gut bewässert und ihren untern Teilen höchst fruchtbar. Hauptprodukte sind Gerste Südfrüchte Wein Öl Mastix sowie Marmor. den 1980er Jahren gewinnt der Tourismus eine steigende für die Wirtschaft.

Der Hauptort und -Hafen heißt Náxos oder Chóra .

Geschichte

Náxos war bereits zur Zeit der besiedelt. Die Insel hiess in der ältesten auf Grund ihrer Gestalt Strongyle (die "Abgerundete") auch Dia und Dionysias und war durch den Mythos von Dionysos berühmt. Es gab hier ein Dionysosheiligtum vergeblich von Poseidon beansprucht wurde. Theseus soll hier auf dem Rückweg von Kreta nach Athen die Ariadne zurückgelassen haben die dann von Dionysos Frau genommen wurde.

Die ältesten Bewohner der Insel waren Karer welche von den Ioniern verdrängt wurden. Dieselben gründeten auf Náxos mächtigen Staat welcher eine Hegemonie über die ausübte. Im 6. Jahrhundert v. Chr. gab es hier eine berühmte Bildhauerschule. 536 v. Chr. geriet Náxos in einen Krieg mit Peisistratos von Athen welcher es überwand und den Führer der oligarchischen Partei auf Naxos Tyrannen daselbst einsetzte.

Schon 510 v. Chr. wurden jedoch die Aristokraten wieder verjagt die von denselben zu Hilfe gerufenen Perser nach viermonatlicher Belagerung 501 v. Chr. unverrichteter Dinge wieder abziehen. Dafür verwüsteten 490 v. Chr. bei ihrem Zuge gegen Griechenland die

Nachdem die Naxier in der Schlacht von Salamis zu den Griechen übergegangen waren und die Freiheit von der persischen Oberherrschaft erlangt bildete Naxos ein Glied des Attischen Seebundes war jedoch der erste der verbündeten welcher der Bundespflicht nachzukommen sich weigerte aber Athen 466 v. Chr. unterworfen und als erobertes Land behandelt

376 v. Chr. besiegte der Athener Chabrias welcher Náxos neuen Seebund mit Gewalt einverleibt wollte und belagerte dort die zum Ersatz herangekommene spartanische worauf Naxos für kurze Zeit wieder dem Seebund beitrat.

Später war Naxos Makedonien ab 323 v. Chr. Ägypten untertan dann den Rhodiern endlich den

Im Mittelalter erhielt die Insel den Namen Naxia . Nach Errichtung des römischen Kaisertums in eroberte sie 1207 der Venezianer Marco Sanudo nebst den Kykladen und der lateinische Kaiser Heinrich erhob 1210 den Eroberer zum erblichen Herzog des der so genannten Dodekanesos und Náxos zum des Herzogtums.

Als das Haus Sanudo 1362 ausstarb erhielt der Gemahl der Tochter letzten Herzogs Johann dalle Carceri Herr von das Herzogtum Naxos.

Von 1383 bis 1566 herrschen dort die Crispi. 1566 ( 1579 ?) kam die Insel unter türkische Herrschaft. Selim II. erhob den portugiesische Juden Iussuf zum Herzog von Naxos.

Náxos fiel 1829 wieder an Griechenland.

Zwischen 1921 und 1941 wurde über und unter Tage Schmirgel abgebaut und nach ganz Griechenland exportiert.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Hauptstadt Náxos an der Nordwestküste hat ein von Venezianern erbautes Schloß zwanzig Kirchen drei Klöster einen Hafen ist Sitz eines römisch-katholischen Erzbischofs eines griechisch-katholischen Bischofs.
  • Mehrere antike nur aus dem Rohen um 10 m lange Kolossalstatuen welche noch unweit der Bruchstellen liegen
  • Verlassene Schmirgel-Minen und -Seilbahnen im Osten: 1941 außer Betrieb gesetzt hängen immer noch Behälter an der Seilbahn



Bücher zum Thema Náxos

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