Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das kyrillische Alphabet (Asbuka Azbuka) wird in vielen slawischen verwendet.
Es wurde im 10. Jahrhundert am Hof des bulgarischen Zaren Simeon des Großen durch Kliment von einem Schüler Kyrills entwickelt. Die meisten Buchstaben wurden aus griechischen Alphabet übernommen oder abgeleitet. Für Laute die Griechischen nicht vorkamen wurden Zeichen aus der Schrift ( Glagolica ) verwendet die vom griechischen Mönch Konstantin später den Namen Kyrill annahm entwickelt wurde. ihm wurde die kyrillische Schrift benannt obwohl sich sehr von der glagolitischen Schrift unterscheidet. Buchstaben dieser ursprünglichen kyrillischen Schrift werden heute mehr verwendet.
Eine Besonderheit des kyrillischen Alphabets ist sich die kursiven Formen der Kleinbuchstaben teilweise stark von aufrechten Formen unterscheiden. Im Bulgarischen und Serbischen werden diese alternativen Formen oft auch die aufrechte Schrift verwendet -- was regelmäßig Ratlosigkeit von Touristen führt da in Deutschland Lexika fast immer nur die eckige Druckschrift verwenden.
die so genannte Transkription für die jede Sprache ihre eigene hat. Die Transkription versucht mit den in einzelnen Sprachen vorhandenen Möglichkeiten zur graphischen Darstellung Lauten möglichst nahe an die russische bulgarische o.a. Aussprache heranzukommen.
im Serbischen bietet sich außerdem die der offiziellen lateinschriftlichen Schreibung da in dieser beide Schriften gleichberechtigt nebeneinanderstehen.
In der Literatur findet man oft Transkriptionen die aus Unkenntnis der russischen Sprache einer anderen Sprache mit kyrillischen Buchstaben) entstanden Da eine exakte Wiedergabe der Aussprache ohne der Originalsprache oft auch gar nicht möglich sollte man beim Schreiben von Texten - nach Zielgruppe - entweder die genau definierte Transliteration die eine exakte Rückübersetzung in kyrillische ermöglicht oder oder die offizielle Transkription der jeweiligen Zielsprache (also Deutsch usw.) verwenden.
Die deutsche Transkription wie sie auch Duden verwendet wird gilt als Richtlinie für Wiedergabe kyrillisch geschriebener Namen in der Wikipedia. hat sich jedoch als hilfreich herausgestellt Wikipedia-Umleitungen anzulegen die die englische Transkription enthalten bei Wissenschaftlern die ja sehr oft auch englischsprachigen Publikationen bekannt sind (z. B. Markov/Markow). dazu siehe unter Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch !
Eine Besonderheit bei der Transliteration stellt Serbische da da es offiziell in beiden d. h. Lateinschrift und kyrillische geschrieben wird. sollte man hier für die Umschreibung immer offizielle lateinschriftliche Variante verwenden (entspricht dem kroatischen Für das Mazedonische hat sich aufgrund der Zugehörigkeit des Landes zu Jugoslawien ebenfalls eine die serbische und kroatische Lateinschrift angelehnte Transliteration Transkription eingebürgert.
Hinweise: 1 : Der Duden empfielt 'sch' als Transkription ein "stimmhafter Sch-Laut" (wie in "journal") im nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt kann. Die früher (vor allem in der übliche Transkription 'sh' (als Unterscheidung zum stimmlosen ist daher eher ein Notbehelf da sie von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig wird. 2 : Falls die kyrillische Buchstabenverbindung "кс" aus griechischen oder lateinischen 'x' hervorgegangen ist wird bei der "Rücktranskription" wieder ein 'x' benutzt. Namen wie "Alexandra" die auch in lateinisch-schriftlichen als "Aleksandra" existieren kann jedoch keine allgemein Transkription erfolgen. 3 : Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen gewöhnlich 'ss'. 4 : Gelegentlich wird auch 'H' bzw. 'h' 5 : Gelegentlich wird auch 'Â' (Â) bzw. (â) verwendet. 6 : Früher war auch die Transkription mit gebräuchlich.
Hinweise: 1 : In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens auch die am serbischen und kroatischen Lateinalphabet Transkription Đ (Đ) đ (đ) üblich. 2 : In den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens auch die am serbischen und kroatischen Lateinalphabet Transkription Ć (Ć) ć (ć) üblich.
Hinweise: 1 : Nach russ. Vokalen am Wortanfang und ь wird mit 'je' bzw. 'Je' transkribiert mit 'e'. Beispiel: "Ельцин" -> "Jelzin" 2 : Nach russ. Vokalen am Wortanfang nach meisten Konsonanten und nach ь wird mit bzw. 'Jo' transkribiert nach ж (sch/sh) ч ш (sch) und щ (schtsch/stsch) jedoch mit Beispiel: "Горбачёв" -> "Gorbatschow" 3 : Der Duden empfielt 'sch' als Transkription ein "stimmhafter Sch-Laut" (wie in "journal") im nicht eindeutig und verständlich mit Buchstaben ausgedrückt kann. Die früher (vor allem in der übliche Transkription 'sh' (als Unterscheidung zum stimmlosen ist daher eher ein Notbehelf da sie von Menschen mit Kyrillisch-Kenntnissen verstanden und richtig wird. 4 : Der Duden schreibt: "Entfällt nach И и". Beispiel: "Максим Горький" -> "Maxim Gorki". selten: "Maksim Gorkij". 5 : Falls die kyrillische Buchstabenverbindung "кс" aus griechischen oder lateinischen 'x' hervorgegangen ist wird bei der "Rücktranskription" wieder ein 'x' benutzt. Namen wie "Alexandra" die auch in lateinisch-schriftlichen als "Aleksandra" existieren kann jedoch keine allgemein Transkription erfolgen. 6 : Russ.: Hebt die Palatalisierung des vorr. auf. Braucht i.A. nicht transkribiert werden. 7 : Palatisiert den vorangegangenen Konsonanten. Wird i.A. transkribiert da die Ausspracheunterschiede für Nicht-Sprachkundige kaum und ein "'" im Wort den Lesefluss erschwert. Beispiel: "Gorki" statt "Gor'ki". 8 : In der Genitivendung der Adjektive -ого/-его (im Einklang mit der Aussprache) 'w': "-owo/-(j)ewo". 9 : In der DDR war auch die 'stsch' üblich. 10 : Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen gewöhnlich 'ss'.
Hinweise: 1 : Kann bei typograph. Problemen auch durch bzw. dj ersetzt werden. 2 : Sehr weich zwischen dj und dsh 3 : Wie tch in Brötchen tj in tja . In der Aussprache oft schwer von zu unterscheiden. 4 : Werden auch in lateinischer Schreibweise als nur ein Buchstabe betrachtet!
Hinweise: 1 : kommt nur vor o vor 2 : nur nach Konsonanten; ein Großbuchstabe existiert palatisiert den vorangehenden Konsonanten; "j" vor "o" (im Auslaut und vor Konsonanten) "'"; in Transkription "j" vor "o" sonst nicht wiedergegeben. 3 : nur zwischen labialem Konsonanten und "j"+Vokal; der Transkription gewöhnlich nicht wiedergegeben. 4 : Zwischen Vokalen zur Kennzeichnung der stimmlosen auch 'ss'.