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Pyridin


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Strukturformel
Allgemeines
Name Pyridin
Summenformel C5H5N
Andere Namen Azabenzol Azin
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
CAS-Nummer 110-86-1
Sicherheitshinweise
HIER GEFAHRENSYMBOLE UND -BEZEICHNUNGEN
R- und S-Sätze R 11 20/21/22 S 26 28A
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe Atemschutz o.ä.
Lagerung Temperaturbereich Belüftet trocken o.ä.
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m 3
LD 50 (Ratte) x mg/kg
LD 50 (Kaninchen) x mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Farbe farblos
Dichte x g/cm³
Molmasse 79 1 g/ mol
Schmelzpunkt -42 °C
Siedepunkt 115-116 °C
Dampfdruck x °C
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit in g/l LM (angeben welches!) (bei in °C)
bei mehreren Zeilenumbruch!
Gut löslich in hier Lösungsmittel angeben
Schlecht löslich in hier Lösungsmittel angeben
Unlöslich in hier Lösungsmittel angeben
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben
Thermodynamik
Δ f H 0 g in kJ / mol
Δ f H 0 l in kJ / mol
Δ f H 0 s in kJ / mol
S 0 g 1 bar in J/mol·K
S 0 l 1 bar in J/mol·K
S 0 s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
Pyridin ( Summenformel : C 5 H 5 N Molekulargewicht : 79 10) auch bekannt als Azin oder Azabenzol ist eine heterozyklische Verbindung mit aromatischen Eigenschaften (siehe Aromaten ). Man kann es sich daher vom Benzol abgeleitet denken in dem das Stickstoffatom mit seinem freien Elektronenpaar die Aufgaben C-H Gruppe übernimmt es heißt daher auch Azabenzol .

Inhaltsverzeichnis

Physikalische und chemische Eigenschaften

Pyridin hat einen Schmelzpunkt von -42 °C der Siedepunkt liegt bei 115 °C; Pyridin liegt beim Raumtemperatur als farblose giftige und übelriechende Flüssigkeit vor. Es ist mit Alkohol und Wasser mischbar reagiert schwach basisch und bildet Salzsäure ein kristallines Hydrochlorid welches erst bei 145 °C schmilzt. Einführung des Stickstoffs in den Benzolring hat eine Stabilisierung aromatischen Systems zur Folge so dass Pyridin Vergleich zum Benzol) nur schwierig substituiert oder abgebaut werden kann.

Natürliches Vorkommen

Ein natürliches Pyridiuniumsalz ist NAD . Viele Pyridin- Derivate sind wichtige Naturstoffe wie z.B. Nicotin Nicotinsäureamid (ein Vitamin Mangel verursacht Pellagra) oder Vitamin B 6 (auch Pyridoxin genannt).

Gewinnung und Herstellung

Pyridin und die Pyridinbasen (Alkylpyridine wie z.B. Picoline (dies sind Derivate des Pyridins) werden durch Destillation oder Schwefelsäure - Extraktion aus Steinkohlenteer (in dem es zu 0 1 vorkommt) gewonnen oder aus Acetaldehyd und Ammoniak hergestellt (für die Pyridinderivate Hantzsch-Synthese genannt) .

Verwendung

Pyridin und die Pyridinbasen werden als Lösungsmittel die HPLC sowie als Synthesebaustein zur Herstellung von Vielzahl von Stoffen wie Arzneimitteln und Herbiziden verwendet. Im Gemisch mit wurde Pyridin manchmal zum Denaturieren von Alkohol Brennspiritus eingesetzt ist heute aber oft durch Stoffe ersetzt.

Sicherheitsdaten

  • CAS-Nummer : 110-86-1
  • RTECS-Nummer: UR8400000
  • UN-Nummer : 1282
  • EU-Nummer: 613-002-00-7
  • EINECS-Nummer: 203-809-9
  • Umweltgefahren:
    • Wassergefährdend (WGK 2). Meeresschadstoff
  • EU-Einstufung: F Xn
  • UN-Klassifizierung
    • UN Gefahrenklasse: 3
    • UN Zusatzgefahren: 6.1
    • UN Verpackungsgruppe: II
  • Arbeitsplatzgrenzwerte
    • TLV als TWA: 5 ppm; 16 mg/m3 1993/94)
    • MAK : 5 ppm; 15 mg/m3; II 1
  • Relative Dichte: 0.98
  • Selbstentzündungstemperatur: 480 °C
  • Siedepunkt : 115 °C
  • Schmelzpunkt : -42 °C
  • Flammpunkt : c.c. 17 °C

Historisches

Es wurde zuerst im Knochenöl welches durch starkes Erhitzen von trockenen Knochen bildet "Pyr" ist abgeleitet vom griechischen Wort für



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