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Aztekensalbei


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Aztekensalbei

Aztekensalbei mit Blüte

Systematik
Unterklasse : Lippenblutlerähnliche (Lamiidae)
Überordnung : Lamianae
Ordnung : Lamiales
Familie : Lippenblütengewächse (Lamiaceae)
Gattung : Salbei ( Salvia )
Art: Aztekensalbei ( S. divinorum )
Aztekensalbei ( Salvia divinorum ) oder auch Wahrsagesalbei Zaubersalbei Hierba de la Virgen (spanisch "Kraut der Jungfrau") Pipilzintzintli (mazatekisch der edelste kleine Prinz ) ist eine psychoaktive Salbeiart deren Heimat die Sierra Mazateka im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca ist. Dort wird sie von den lebenden Mazateken die allerdings keine Azteken sind seit langer Zeit in wohlorganisierten Zeremonien verwendet die den Sinn haben böse zu vertreiben und Visionen zu empfangen. Der Aztekensalbei wird bei Zeremonien dazu verwendet den Hauptrausch der Psilocybin -Pilze zu verstärken und zu verändern.

Inhaltsverzeichnis

Botanik

Die Pflanze ist an ihrem charakteristischem Stängel zu erkennen der bei größeren Pflanzen holzig ist. Seit vielen Jahrhunderten wird der an versteckten Stellen von den Mazateken durch Stecklinge kultiviert. Er ist eine reine Kulturpflanze wild nicht mehr vorkommt und sich zuverlässig durch Stecklinge vermehren lässt. Dies liegt v.a. dass der Aztekensalbei nur noch sehr selten Samen ausbildet die dann auch nicht keimfähig In Europa existierten bis vor kurzem nur verschiedene Mutterpflanzen was sich allerdings inzwischen durch höheren Bekanntheitsgrad der Pflanze verändert hat.

Wirkung

Der Aztekensalbei enthält die psychoaktive Substanz Salvinorin A die stark halluzinogen wirkt. Es ist das stärkste pflanzliche das derzeit bekannt ist. Die Anwendung kann Realitätsverlust sowie "spirituelle Erscheinungen" zur Folge haben aber im Gegensatz zu den meisten illegalen wie etwa den Pseudo-Halluzinogenen LSD oder Psilocybin vor allem die Wahrnehmung aber kaum die Emotion verändert wird. So genannte Horrortrips scheinen daher viel seltener zu sein bei anderen Halluzinogenen. Eventuell liegt dies jedoch daran weil man sich je nach Stärke Rausches nicht bewusst ist dass man die konsumiert hat; man nimmt diese Realität als immer gegeben an. Trotzdem wird der Salvia-Rausch als sehr einschneidendes bis erschütterndes und nicht spaßiges Erlebnis empfunden; mit Freizeitdrogen wie Alkohol Haschisch ist der Effekt nicht vergleichbar. Bezüglich sind noch keine Aussagen treffbar da keine Forschungen vorliegen; eine häufige Wiederholung wird von meisten Anwendern auch gar nicht gewünscht.

Einnahme

Der Hauptwirkstoff der Pflanze das Salvinorin kann durch Rauchen aufgenommen werden. Der Rausch beim Rauchen innerhalb einiger Sekunden ein und wirkt 3 60 Minuten. Der Wirkungszeitraum ist also viel als bei den meisten anderen Halluzinogenen die mehrere Stunden bis ganze Tage wirken. Beim von Aztekensalbei muss eine hohe Verbrennungstemperatur existieren das Salvinorin A eine schwerflüchtige Substanz sonst verdampfen kann. Daher wird Salvia Divinorum meist so genannten Bongs (Wasserpfeifen) geraucht.

Alternativ können auch reichlich frische Blätter Mund zerkaut werden. Der austretende Saft muß im Mund behalten werden da der Wirkstoff über die Mundschleimhaut aufgenommen wird; die Magensäure das Salvinorin in andere unwirksame Bestandteile. Durchs können viel längere wenn aber auch nicht intensive Rauschzustände ausgelöst werden.

Warnhinweise

Es wird allgemein davor gewarnt den allein einzunehmen! Durch die rasch einsetzende veränderte könnte der Raucher ohne es zu wollen der Wasserpfeife einen Brand verursachen oder Gegenstände oder sich durch Anstoßen an Möbelstücke verletzen. sollte immer mindestens eine vollständig nüchterne Person anwesend sein. Dieser Salbei ist kein Spielzeug sollte nur von Personen die ein gefestigtes haben eingenommen werden!

Rechtliches

Der Besitz und Konsum von Aztekensalbei in Deutschland und den meisten anderen Ländern Welt legal. Einzige bekannte Ausnahmen sind bisher 2004 ) Australien ( 2003 ) Israel und Dänemark . In Norwegen ist 'Salvia Divinorum' verschreibungspflichtig.

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