Schon frühzeitig wurde das Reichsdorf Bärnau im Egerland Sitz eines Richters. Im Jahre 1226 wurde Bärnau an das Kloster Waldsassen verpfändet 1313 durch Kauf dem Stiftland einverleibt und gehörte somit wie so andere Ortschaften dieses Landstrichs diesem bedeutendem Kloster.
1343 durfte das Kloster Waldsassen mit Erlaubnis Ludwigs des Bayern den Ort Bärnau zu Stadt ausbauen und mit den Egerer Stadtrechten
Doch schon wenige Jahre später 1351 zog Kaiser Karl IV. der zugleich König von Böhmen war Bärnau an sich und verlieh Bürgern die Rechte der Stadt Tachau. Andere die der Grenzort daraufhin erhielt waren ein geleitgesicherter Markttag die Festlegung einer Bannmeile und die Einsetzung eines Amtmannes der mit dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt beauftragt die Aufgaben eines Landgerichts wahrzunehmen.
Bereits 1405 wurde Bärnau wieder der böhmischen Herrschaft und kam unter kurpfälzische Oberhoheit. Das Stadtrecht Tachau wurde jetzt durch das von Amberg ersetzt.
Wenige Jahre später 1414 wurden den Bürgern von Bärnau zum die Stadtrechte - diesmal die von Sulzbach - Ab 1628 gehörte Bärnau zum Kurfürstentum Bayern und blieb fortan eine altbayerische an der Grenze zu Böhmen.
Bärnau hatte ebenso wie viele andere Ortschaften unter der Pest im Jahre 1627 zu leiden. Auch verheerende Stadtbrände in Jahren 1622 und 1685 sowie der 30jährige Krieg den Bärnauern schwer zu schaffen. An diesen erinnert auch die sogenannte "Tilly-Schanze" an der Obwohl sie nach dem großen Feldherrn benannt ist war dieser dort niemals Dafür hat aber Jan Hus als er auf dem Weg zum Konzil nach Konstanz war in Bärnau gerastet. Er kam 15.Oktober 1414 von Tachau aus auf der "Goldenen - einer alten Verbindungsstraße zwischen Nürnberg und Prag - dorthin.
Wirtschaftlich entwickelte sich Bärnau von einer und Zeugmacherstadt zu einem Industriestädtchen mit Weltgeltung. der Industriealisierung dreht sich dort fast alles den Knopf! Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts sich hier die Knopfindustrie angesiedelt. Auf dem der Konjunktur - in den fünfziger Jahren des Jahrhunderts - produzierten bis zu 70 Bärnauer aus dem kostbarem Perlmutter Knöpfe in vielen Größen und Formen. dieser Zeit hatten es die Bärnauer Knopfmacher Weltgeltung gebracht. So war es ganz natürlich hier 1954 nicht nur die "Knopffachschule" entstand sondern die internationale Fachmesse IKNOFA von 1967 bis 1974 durchgeführt wurde.