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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 10. Februar 2012 

Breitband-ISDN


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Das schmalbandige ISDN (Schmalband-ISDN bzw. S-ISDN ; engl. Narrowband ISDN bzw. N-ISDN ) mit 64 kbit/s pro Nutzkanal sollte auf Empfehlungen der International Telecommunication Union (ITU) zu einem breitbandigen Netz ausgebaut (vgl. Breitbandkommunikation und Breitbandverteilnetz ); B-ISDN ermöglichte ursprünglich eine Bandbreite von 155 Mbit/s in einer nächsten Stufe waren MBit/s geplant.

Zu den wichtigsten Technologien die B-ISDN zählen die folgenden Standards:

Folgende Anwendungen können im B-ISDN realisiert

  • Bewegtbildkommunikation: Bildtelefon Videokonferenz Videoüberwachung u.a.
  • Datenkommunikation: LAN-Verbindungen CAD/CAM-Verbindungen Datenübertragung u.a.
  • Nachrichtenaustausch: Video-E-Mail Multimedia-Dokumente u.a.
  • Abrufdienste: Fernunterricht Datenbanken u.a.
  • Nachrichtenabruf: Video on demand Verteildienste Radio Fernsehen elektronische Zeitung u.a.

Als Zugangsnetz sollten – neben neuzuverlegender Glasfaser – auch Techniken genutzt werden die Telefon- und Kabelnetze nutzen. Zu diesen Technologien u.a. die folgenden:

  • HDSL ( High Bit Rate Digital Subscriber Line ): Zwei Kupferdoppeladern werden gebündelt um eine von 2 Mbit/s in beide Richtungen zu
  • ADSL ( Asymmetric Digital Subscriber Line ): Auf einer Telefonanschlussleitung können 2-6 Mbit/s einer Richtung erzielt werden.
  • ATM-Luftschnittstellen befinden sich zur Zeit im Entwicklungsstadium; sollen den Zugriff auf ATM-Netze aus den Mobilfunknetzen heraus ermöglichen.

Die Entwicklungspläne zu B-ISDN wurden bis nicht von der Telekom oder ihren Mitbewerben umgesetzt; ATM fristet ein Nischendasein und HDSL -Angebote konnten den Massenmarkt noch nicht erreichen aber angeboten. Stattdessen haben sich Internet -basierte Technologien sowie ADSL -Angebote wie T-DSL der Deutschen Telekom am Markt als de-facto-Standard für breitbandige durchgesetzt.

Siehe auch

Weblinks

  • Breitband-ISDN - von Olaf Wodrich Informationswissenschaft Universität Saarlandes; Stand: 28.01.1996.




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