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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 17. September 2014 

Basic Input Output System


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Dieser Artikel befasst sich mit dem Computer -BIOS andere Bedeutungen unter BIOS (Begriffsklärung) .
BIOS ist eine Abkürzung aus dem IT -Bereich und steht für B asic I nput O utput S ystem .

Inhaltsverzeichnis

BIOS beim IBM-kompatiblen PC

Das BIOS ist das erste Programm beim Starten des Rechners ausgeführt wird. Es läuft bereits vor Start des Betriebssystems ab. Windows - und Linux -Rechner können auf dasselbe BIOS zurückgreifen (siehe

Das BIOS ist ein Programm das einem Festspeicher ( ROM EPROM oder Flash-Speicher ) abgelegt ist. Es initialisiert die Hardware lädt das eigentliche Betriebssystem (z. B. der Festplatte ) und enthält auch eine Sammlung von auf die das Betriebssystem (z. B. MS-DOS ) später zurückgreifen kann. Damit implementiert die die unterste Schnittstelle zwischen Hardware und der liegenden Software .

Siehe auch: Firmware

Aufgaben die das BIOS in jedem erfüllen muss

  • der Selbsttest und die Initialisierung des Computersystems dessen Komponenten beim Einschalten
    • Die Start-Up-Routinen
      • Power On Self Test (POST)
      • Initialisierung
      • Boot-Routine: Sie lädt den Code im allerersten ( MBR ) einer Diskette oder Festplatte und übergibt die weitere Kontrolle für den Startvorgang
    • Diese Routinen werden automatisch beim Einschalten des ausgeführt.

Aufgaben die das BIOS zusätzlich hatte

(Hauptsächlich unter MS-DOS )
  • die Bereitstellung von Routinen die es erlauben der Laufzeit die Systemkomponenten zu steuern und ihnen Daten auszutauschen.
    • Die Hardware-Interrupt- und Dienstprogrammverwaltung bilden die eigentliche zwischen Hardware und Software.
    • Beide funktionieren zwar unabhängig voneinander arbeiten aber eng zusammen.
    • So löst zum Beispiel das Drücken einer ein Hardware- Interrupt aus welches seinerseits eine BIOS-Funktion dazu den Tastaturpuffer zu erneuern und den Tastaturstatus neu

Wofür gibt es das BIOS?

Da das BIOS direkt mit der Hardware zusammenarbeiten muss ist es von der und vom Mainboard abhängig wie diese Routinen implementiert sind. BIOS muss also so programmiert sein dass mit der dafür vorgesehenen Hardware kooperieren kann. ist es nicht beliebig austauschbar.

Die Schnittstelle zur Software ist dagegen gleich. Dies ist die Voraussetzung dafür dass unabhängig davon auf welchem PC-System sie eingesetzt funktioniert.

Es gibt Standards die festlegen wie das BIOS gegenüber der Software zu verhalten

Beim Startvorgang eines Rechners kann man in ein BIOS-Menü das so genannte Setup und dort verschiedene Einstellungen vornehmen.

Wie komme ich "ins Bios"?

  • Im Normalfall sollte man am BIOS nur ändern. So ist der Aufruf der BIOS-Einstellungen selten notwendig und mit Vorsicht zu genießen falsche Einstellungen zu schwer nachvollziehbaren Fehlfunktionen des führen können.

  • "In das Bios" (d.h. eigentlich in das des BIOS) gelangt man indem man beim je nach Modell die Entf -Taste oder die F2 -Taste drückt. Dies funktioniert zu 95%. Ausnahmen im Handbuch des Bios/Mainboards beschrieben.

Bei Schwierigkeiten kann man durch die Load Setup Default die Standardeinstellungen des Herstellers zurückholen. Falls Option nicht funktioniert kann man mit Load Bios Default eine Minimalkonfiguration herstellen bei der die des Rechners an oberster Stelle steht die des Rechners entsprechend meist stark abnimmt.

Da während der Benutzung des Setups deutschen Tastatur - Treiber noch nicht geladen sind (denn diese Teil des Betriebssystems) muss man bei der auf einer deutschen Tastatur für Yes statt des Y das Z drücken.

Verschiedene Firmen mit einem eigenen BIOS

  • AMI
  • Award
  • Phoenix
  • MR BIOS

BIOS bei CP/M-Computern

In der Ausdrucksweise von CP/M bedeutet BIOS nicht ein Programm in einem Festspeicher die unterste Ebene des Betriebssystems selbst die einer Diskette oder Festplatte geladen wird. Bei heißt die entsprechende Komponente nicht BIOS sondern

BIOS beim Atari ST

Beim Atari ST war das gesamte Betriebssystem TOS einschließlich der grafischen Benutzeroberfläche GEM im ROM untergebracht und war quasi nach dem Einschalten betriebsbereit.

Als BIOS bezeichnete man die unterste des Betriebssystems für den Programmierer erkennbar als Sammlung speicherresidenter Funktionen. Darüberliegende Schichten (ebenfalls erkennbar solche Sammlungen) waren:

  • das XBIOS (Extended Basic Input/Output System)
  • das GEMDOS (GEM Disk Operating System)
  • das VDI (Virtual Device Interface)
  • das AES (Application Environment System)

BIOS und freie Software

Aus Freisoftware-Sicht gibt es nichts am was nicht auch das Betriebssystem übernehmen könnte. greift daher nicht auf die speicherresidenten Routinen BIOS zurück sondern verwendet stattdessen eigene. So Linux auf eine Festplatte zugreifen egal ob im BIOS-Setup angemeldet ist oder nicht. Die des BIOS reduziert sich somit darauf den Bootloader zu starten. Auch unter Windows wird das BIOS heute hauptsächlich nur für den Startvorgang gebraucht.

Die verschiedenen BIOSe der verschiedenen PCs sind im Regelfall proprietäre (d. h. nicht freie ) Software was große Sicherheitsrisiken birgt. So z. B. das BIOS der Xbox es nicht andere Software als die Microsoft zugelassene zu starten. Desweiteren ist zu dass im Zuge von DRM zukünftig vom BIOS Angriffe auf die ausgehen werden.

Es ist theoretisch möglich den ROM-Baustein dem das BIOS abgelegt ist zu ersetzen zu überschreiben um so z. B. den direkt aus dem ROM heraus zu starten BIOS. Die Vorgehensweise ist jedoch von der Hauptplatine abhängig und somit nicht ganz einfach.

Weblinks




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