Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 19. September 2017 

BOGESTRA


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die BOGESTRA ist ein Nahverkehrsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet. BOGESTRA ist ein Akronym für die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG . Die BOGESTRA nimmt Teil am VRR .

Das Liniennetz umfasst insgesamt 67 Buslinien 6 Straßenbahnlinien und eine Stadtbahnlinie . Diese bedienen zur Zeit ein Liniennetz rund 1.100 km. Davon sind rund 960 Buslinien 120 Straßenbahn und 20 km Stadtbahn. Dabei fahren rund 1.298 Bus- und 32 Stadt- und haltestellen an. Sie hatte 2002 2.148 Mitarbeiterinnen Mitarbeiter davon waren 64 Auszubildende und 236 Mit diesen Beförderte sie im Jahr 2002 1 Millionen Fahrgäste und legte 225.510.000 km

Inhaltsverzeichnis

Standorte

Die BOGESTRA hat an neue Standorten Werkstätten und Verwaltungseinrichtungen in Bochum Gelsenkirchen und Witten . Es gibt insgesamt 38 Betriebs- und In Bochum befindet sich in der Universitätsstraße das BOGESTRA-Haus mit der Hauptverwaltung dem Straßenbahnbetrieb und Betriebswerkstatt. Ebenfalls in Bochum befinden sich der Hamme in der Freudenbergstraße 4 die Technische in der Wittener Straße 100 die Straßenbahn-Hauptwerkstatt am Castroper Hellweg 330 der Busbetrieb und Schwerpunktwerkstatt Weitmar an der Hattinger Straße 427 die Stadtbahn/U-Bahn-Betriebswerkstatt Riemke in der Hofsteder Straße In Gelsenkirchen findet man den Straßenbahnbetrieb und Betriebswerkstatt Gelsenkirchen an der Hauptstraße 55 und Busbetrieb die Schwerpunktwerkstatt und den KfZ-Werkstatt Ückendorf Exterbruch 2. Schließlich gibt es in Witten den Busbetriebshof und die Betriebswerkstatt Witten an Crengeldanzstraße 81 b.

Zudem findet man ein MobilitätsCenter in Verteilerebene des Bochum-Hbf und das Kundencenter Witten der Bahnhofstraße 1-3 in Witten das KundenCenter im Baldinis in der Bahnhofstraße 87 das Gelsenkirchen in Buer in der Goldbergstraße 1 KundenCenter Hattingen in der Langenberger Straße 2 das Kundencenter im Bürgerbüro des Bochumer Rathauses Willy-Brandt-Platz 2 - 6.

Geschichte

1896 - 1907

Die BOGESTRA wurde am 13. Januar in Berlin von den Städten Bochum und und der Firma Siemens&Halske gegründet. Das Liniennetz umfaste zum Zeitpunkt Gründung drei durch die Firma Siemens&Halske in den Jahren 1894 und 1895 gebaute Linien. Dies waren die am 23. November 1894 in Betrieb genommen Linien von Herne nach Bochum mit einer Länge von 9 km. Die am 3. November 1895 Linie von Gelsenkirchen nach Bismark mit 3 km und die am 27. Dezember eröffnete Linie von Schalke über Gelsenkirchen Wattenscheid zur Zeche Holland führende Strecke mit 8 km länge. So besaß die BOGESTRA zum Zeitpunkt ihrer Gründung ein ca. 15 km langes Streckennetz. Der Bau und Betrieb Linien verblieb bei der Firma Siemens&Halske die selbst über zunächst nu Kontrollfunktionen aus.

In den nächsten 10 Jahre wuchs Netz rasch. Hinzu kamen folgende Streckenabschnitte:

  • - 14. Februar 1896 - von Zeche Holland in Gelsenkirchen Zeche Zentrum zur Kreisgrenze nach Bochum
  • - 26. Februar 1896 - von Schalke Markt nach Schalke
  • - 1. März 1896 - von Bochum-Kortländer zum Bergisch-Märkischen Bahnhof
  • - 5. April 1896 - von Bochum-Bongardstraße zur Kanonenwerkstatt
  • - 23. April 1896 - von der Kanonenwerkstatt zur Kreisgrenze Gelsenkirchen
  • - 20. Oktober 1896 - von Gelsenkirchen Neumarkt nach Wanne
    • - von Bochum-Kortländer über Eickel nach
  • - 25. Oktober 1897 - von Gelsenkirchen Neumarkt nach Steele
  • - 4. Juni 1898 - von Steele nach Spillenburg
  • - 22. Juni 1898 - vom Bergisch-Märkischen Bahnhof nach Weitmar
  • - 3. August - von Bochum-Bongardstraße nach Laer
  • - 4. Oktober 1900 - von Steele nach Königsteele
  • - 22. Februar 1901 - von Laer nach Werne
  • - 24. Juni 1901 - von Bismarck über Buer nach
  • - 21. August - von Weitmar nach Dahlhausen
  • - 1. Oktober 1901 - von Gelsenkirchen Hauptbahnhof nach Rotthausen
  • - 21. Dezember 1901 - von Laer nach Witten
  • - 1. Oktober 1902 - von Linden nach Hattingen
  • - 29. Mai 1905 - von Spillenburg nach Rellinghausen
  • - 9. Juni 1905 - von Bochum über Wiemelhausen zur Karl-Friedrich

Somit hatte das Netz nach 10 eine Länge von rund 61 Kilometern. Aufgrund raschen Aufbaues des Netzes der aufgrund der anderer Verkehrsbetriebe so forciert worden war mussten bald zahlreiche Wagen verstärkt und das Netz werden. Und obwohl die Fahrgastzahlen nach oben konnte dieser Anstieg die Investitionen ins das nicht kompensieren. So folge rasch ein Stillstand der Netzerweiterung und andere Verkehrsbetriebe legten ihre in das Gebiet der BOGESTRA. Da Siemes&Halske Interesse an den nicht oder nur wenig Linien verlor trennten sich die Städte Bochum Gelsenkirchen Ende 1907 von dem Unternehmen. Es Siemens&Halske allerdings für die nächsten 15 Jahre Abnahme von Fahrzeugen garantiert.

1908 - 1930

1908 wurde mit der RWE ein neuer Partner ins Boot geholt. wurde der Industrielle Hugo Stinnes . In den Jahren 1910 bis 1930 wurde die Verwaltung nach Essen verlegt und mit der SEG Essen vereint. Hugo Stinnes versuchte 1911 die mit der Recklinghauser Straßenbahn der SEG Essen und der Bochum-Castroper Straßenbahn zu einer gemeinsamen GmbH zu vereinen.

In den Jahren nach 1905 waren andere Betrieb in das Verkehrsgebiet der BOGESTRA

Erst im Jahre 1911 begann die wieder damit Strecken zu bauen. Es folgten:

  • - 3. Oktober 1911 in Gelsenkirchen die Strecke von der nach Hessler
  • - [[ 1913 ]] in Bochum von Wiemelhausen über Bochum-Hauptbahnhof Grumme
  • - 1913 in Gelsenkirchen von Zeppelinallee Trabrennbahn zur Kreisgrenze nach Katernberg
  • - 25. Juli 1913 in Bochum von der Kanonenwerkstatt über zur Grenze nach Oberdahlhausen
  • - 4. August 1913 von der Grenze nach Oberdahlhausen nach
  • - 6. Dezember 1913 in Gelsenkirchen von Hessler über bis zur Recklinghauser Straßenbahn
  • - 16. Mai 1914 in Gelsenkirchen vom Hauptbahnhof über die Zeche Alma zur Grenze Günnigfeld
  • - 1914 von der Trabrennbahn bis Grenze nach Essen

Der erste Weltkrieg verhinderten dann den weiteren Ausbau des Aufgrund der wirtschaftlich schlechten Lage beteiligte sich BOGESTRA wie viele anderen Unternehmen auch am 1920 kam es zeitweise zur Einstellung des und 1923 war eine Rekordverschuldung zu verzeichnen. Erst die Fahrgastzahlen nachdem sie zuvor stets gefallen im Jahr 1924 wieder zu steigen begannen wurde mit Erweiterung des Netzes vorgefahren.

  • - 16. September 1924 - Verlängerung in Höntrop und von bis zur Ulrichstraße
  • - 1924 von Grumme zur Zeche

In den Jahren 1925 / 1926 wurde der Betriebhof in Gelsenkirchen erweitet am 3. April 1928 ging an der heutigen Universitätsstraße in der bis dahin größte Betriebshof Westdeutschlands mit Fassungsvermögen von 200 Wagen. Gleichzeit wurde dort ein neues Verwaltungsgebäude erreichte so dass die von Essen zurück nach Bochum verlegt werden

1932 - 1939

Am 12. August 1931 übernahm die BOGESTRA die Linien der gewordenen Westfälischen Straßenbahn auf Kosten der Gesellschaftergemeinden und nach des Konkursverfahrens am 12. Dezember auf Kosten der Konkursmasse. Nachdem am 31. Oktober 1937 war das Konkursverfahren beendet. Die BOGESTRA damit 79 km Strecke sowie 76 Trieb- 19 Beiwagen. Am 1. Januar 1938 wurden zusätzlich alle anderen Vermögenswerte übernommen.

Am 1. August 1932 wurde mit der SEG Essen einige getauscht. Linien der BOGESTRA die auf Essener lagen kamen an die SEG und umgekehrt. eine Strecke nach Steele verbliebt bis 1961 Besitz der BOGESTRA. Am 1. Oktober 1932 wurden einige Linien der Hattinger Kreisbahn welche nach Eingemeindungen auf dem Gebiet Stadt Bochum lagen mittels eines Schiedsspruches an BOGESTRA übertragen. Am 15. September 1933 wurde der restliche Straßenbahnbetrieb der Hattinger von der BOGESTRA übernommen.

Zu Beginn des Jahres 1938 besaß BOGESTRA nachdem schon einige Linien auf den umgestellt wurden Strecken mit 195 km Länge 266 Triebwagen und 131 Beiwagen. 1939 wurde der Vestischen Kleinbahn noch die Strecke von nach Horst-Süd und von Schalke nach Buer übernommen.

1940 - 1951

Zu Beginn des Krieges konnte die BOGESTRA wieder in die fahren. Hinzu kamen Güterverkehrs- und Postfahrten in Kriegsjahren. ein eigens im Jahr 1942 gebautes Betriebsgleis in Wattenscheid diente wahrscheinlich nur dem Postverkehr. 1943 begannen die Bombenangriffe auf Bochum und Gelsenkirchen . Dies führte auch zu Zerstörungen im und im Führpark des Unternehmens. Trotz der gelang es trotzdem dem Betreib auf zahlreichen aufrecht zu erhalten so dass selbst 1944 noch 24 Linien in Eigenregie und zusammen mit der Vestischen Kleinbahn betrieben werden Am 4. und 6. November 1944 wurden Bochum und Gelsenkirchen Opfer eines Bombenangriffes dem auch etwa 2/3 der Gleisanlagen die hälfte des Fuhrparks zu Opfer fielen. zum Einmarsch der alliierten Truppen am 10. April 1945 konnte nur noch ein provisorischer Betrieb erhalten werden der aber dann vorerst eingestellt

Am 24. Mai 1945 konnte durch den Einsatz des Personals rund 55 km Strecke der Betrieb wiederaufgenommen In der folge wurden weitere Strecken wieder gesetzt und eröffnet. Im Mai 1946 von Hattingen nach Blankenstein Mai 1947 von Bochum nach Wanne-Eickel im August 1948 von Bochum nach Ehrenfeld und 1950 bis nach Grumme. Ende des Jahre waren insgesamt wieder 27 Linien in Betrieb der Wiederaufbau konnte als abgeschlossen angesehen werden. fuhr die Linie 8 von Recklinghausen bis nach Blankenstein und war mit 4 km Länge die Längste durchgehende Verbindung Ruhrgebiet .

1951 - 1969

In dieser Zeit wurde das Netz BOGESTRA in weiten Bereichen modernisiert. Damit die Fahrzeuge besser zum Einsatz kamen wurden die auf denen sie verkehrten vielfach zweigleisig ausgebaut. wurden viele Gleise dabei aus der Seitenlage die Mitte der Fahrbahn verlegt oftmals sogar eigenem Gleiskörper. Auch wurden viele unrentable Strecken den Omnibusbetrieb umgestellt. Die Hauptänderung in Bochum den 50er Jahren war die Verlegung des in Bochum um ca. 800 m in Richtung die auch eine Abpassung des Straßenbahnnetzes sich zog. Auch ging in dieser Zeit Ära zu Ende. Am 1. Januar 1968 wurde letztmals Post mit Wagen der befördert.

ab 1970

Am 13. Januar 1971 wurde ein neue Strecke zur neu Ruhr-Universität im Süden von Bochum in Betrieb Seit dem 28. Mai 1972 endete die Linie am Nordbahnhof in und wurde am 3. November bis Hustadt verlängert. Gleichzeitig wurde allerdings Strecken stillgelegt. Die übrigen Linien wurden nach nach bis auf wenige ausnahmen bis zum Tag zweigleisig ausgebaut.

Am 22. November 1973 wurden zwei Linien in der Bahnhofstraße Herne wegen des beginnenden U-Bahnbaues stillgelegt. 1974 wurde in Gelsenkirchen mit der Verlegung Straßenbahn in den Untergrund begonnen. 1978 schließlich wurden vom Land Nordrhein-Westfalen verbindliche festgelegt. Diese sahen neben dem Ausbau der durch die Deutsche Bundesbahn auch von den getragene Stadtbahnverbindungen vor. Im Bereich der BOGESTRA drei Verbindungen vorgesehen:

Bis zum heutigen Tag ist von Strecken nur der Abschnitt zwischen Querenburg und als einzige Deutsche städteübergreifende U-Bahn U35 fertiggestellt. Abschnitt wurde am 28. September 1985 eröffnet. Die Abschnitte nach Witten und wurden aus Kostengründen von den jeweiligen Komunen umgesetzt. Die Strecke von Gelsenkirchen nach Langendreer bis Laer und befindet sich in einigen im sogenannten Stadtbahnvorlauf. Der Abschnitt nach Langendreer sich momentan in Planung. Die Linien von Hattingen bis Castrop-Rauxel endet bis heute in Eine Verlängerung um einige 100 Meter in Castrop-Rauxel befindet sich in Planung. Im Bau sich zur Zeit der Tunnel in der Innenstadt der Ende 2004 eröffnet werden soll die Linien 302 306 und 310 aufnehmen Da werden die letzten oberirdischen Linien auch der Bochumer Innenstadt verschwunden sein. Ebenfalls am des Jahres soll der letzte Abschnitt der auf Gelsenkirchener Stadtgebiet fertiggestellt werden. Somit wäre Abschnitt der Linie 106 der EVAG zwischen Essen -Altenessen und Gelsenkirchen-Horst komplett zur Stadtbahn umgebaut.

Aussichten

Neben den oben genannten Änderungen wird der Stadt Recklinghausen zur Zeit die Verlängerung U35 von Herne Diskutiert. Auch sind in überlegungen in Gange die U17 bis zur Arena AufSchalke zu verlängern. Auch eine Verlängerung der 310 von Witten-Heven nach Witten-Herbede geistert öfter die Medien. Geplant ist zur Zeit nur zweigleisiger Ausbau der Linie 310 auf Wittener und eine neue Trasse von Witten-Crengeldanz nach

Web-Links

Adresse: Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG Universitätsstr. 58 Bochum



Bücher zum Thema BOGESTRA

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/BOGESTRA.html">BOGESTRA </a>