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Bootstrap Protocol


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BOOTP im TCP/IP-Protokollstapel
Anwendung BOOTP
Transport UDP
Netzwerk IP
Netzzugang Ethernet Token
Ring
FDDI ...

Das Bootstrap Protocol (BOOTP) dient dazu einem Computer in einem TCP/IP - Netzwerk eine IP-Adresse und eine Reihe weiterer Parameter zuzuweisen.

Verwendet wird BOOTP zum Beispiel zur der Netzwerkadresse von Terminals und plattenlosen Workstations die ihr Betriebssystem von einem Bootserver Die Übertragung des Betriebsprogramms geschieht dann üblicherweise das TFTP -Protokoll. Daneben können einige Peripheriegeräte wie beispielsweise das BOOTP-Protokoll zur Ermittlung ihrer IP-Adresse und (Subnetz/Gateway) verwenden.

Früher wurde das RARP -Protokoll zur Ermittlung der IP-Adresse bei plattenlosen verwendet. Im Gegensatz zu RARP das ausschließlich IP-Adresse liefert besitzt BOOTP eine ganze Reihe Parametern insbesondere können Subnetzmaske Gateway sowie Bootserver werden. Zur Konfiguration von Workstations und PCs reichen diese jedoch nicht aus da zusätzliche Einstellungen wie Drucker Zeitserver und andere sind. Das DHCP -Protokoll stellt eine Erweiterung der BOOTP-Parameter dar.

Der Ablauf einer BOOTP Anfrage besteht einer Anforderung und einer Antwort:

Die BOOTP-Anforderung

Beim Einschalten des festplattenlosen Rechners kennt weder seine eigene IP-Adresse noch die des BOOTP-Servers. Es wird Bootrequest gesendet. Dies ist ein normales IP/UDP Paket . Als Absender wird da nichts anderes ist die Adresse 0.0.0.0 eingesetzt. Die Empfängerandresse die 255.255.255.255 was als Broadcast im eigenen Netz interpretiert wird. (Der kennt schließlich auch die Netznummer nicht.)

Ein Bootrequest von einem Client wird immer auf dem Zielport 67 ( BOOTP Server ) gesendet. Anschließend lauscht der Client auf Port 68 ( BOOTP Client ) auf dem die Bootreply gesendet wird.

Dass zwei reservierte Ports verwendet werden nicht bei jeder IP-Verbindung so. Die meisten verwenden als abgehenden Port (der Port vom Client) eine Portnummer. Auf diesem Port wird dann auch Antwort des Servers erwartet. Beim BOOTP-Protokoll würde jedoch nicht funktionieren da die Antwort des (Bootreply) nicht unbedingt auf eine bestimmte Zieladresse wird sondern auch als Broadcast an alle im eigenen Subnetz gehen kann. Würden keine Portnummern verwendet werden könnte es vorkommen dass anderer Host gerade auf dem gleichen Port jedoch etwas ganz anderes erwartet.

Mit dem Bootrequest sendet der Client Informationen über sich: Das wichtigste ist die Hardware-Adresse der Netzwerkkarte ( MAC-Adresse ). Dies ist das einzige Erkennungsmerkmal der Der Client generiert außerdem eine 4 Byte Zufallszahl die im Bootreply wieder auftauchen muss. ist ein Timer vorgesehen der zählt wie lange der schon auf sein Bootreply wartet.

Die BOOTP-Antwort

Bekommt der BOOTP-Server eine gültige Anfrage dem entsprechenden Port so betrachtet dieser zunächst die MAC-Adresse . Die MAC aus der Anfrage wird einer Datenbank verglichen in der MACs IPs zugeordnet Wird für die Anfrage ein Eintrag gefunden der Server eine Antwort (Bootreply). Meist wird Antwort auch einfach als Broadcast gesendet es jedoch auch möglich die ARP -Tabelle des Clients manuell zu bearbeiten. Die hierfür muss jedoch der Kernel bieten. Wird die Antwort als Broadcast enthält diese folgende Informationen:

  • Die Hardware-Adresse des Clients. Der Client eine Antwort mit seiner Hardware-Adresse um zu dass das Paket für ihn ist.
  • Die Zufallszahl die in der Anfrage Client erzeugt wurde.
  • Das wichtigste überhaupt: Die IP-Adresse der
  • Die IP-Adresse und der Hostname des Von dort kann im nächsten Schritt über TFTP ein Betriebssystem geladen werden.
  • Der Name und die Pfadangabe der Die Bootdatei enthält den Kernel der anschließend mit TFTP übertragen wird.
  • Name des Verzeichnises das vom Kernel NFS als root (/) Partition eingebunden werden

Der festplattenlose BOOTP-Client lauscht also auf vorgegebenen Port und wartet auf eine Antwort Server. Empfängt er ein Paket wird die mit der eigenen sowie die Zufallszahl mit gesendeten verglichen. Erkennt der Client dass die für ihn gedacht ist wird die IP-Adresse Netzwerk-Interface zugewiesen.




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