Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Bahnwärter Thiel ist eine novellistische Studie von Gerhart Hauptmann und enstand 1887 .
Minna die erste Frau von Bahnwärter starb kurz nach der Geburt des Sohnes Damit sein Sohn nicht vernachlässigt wird heiratet erneut. Seine zweite Frau die Kuhmagd Lene das genaue Gegenteil seiner ersten Gattin die und kränklich war. Anfänglich schützt er seinen alles geliebten Sohn doch lässt der Widerstand einem Jahr stark nach. Tobias lernt erst zwei Jahren sprechen und zu gehen. Als ein eigenes Kind bekommt muss er sich dieses kümmern und wird dadurch noch mehr
Thiel ignoriert deutliche Anzeichen dass Lene Jungen schlägt. Selbst als er sie zufällig ertappt resigniert er. Als Thiel seiner Frau Tages den Ältesten anvertraut weil er seiner nachgehen muss ist sie sehr beschäftigt. Ein Zug erfasst den Jungen und er stirbt den Folgen der schweren Verletzungen. Psychisch als physisch bricht der Familienvater zusammen. Am nächsten hat er sich ein wenig erholt doch Zorn ist ungebremst.
Am nächsten Tag finden Nachbarn seine mit "gespaltenem Schädel" und den jüngsten Sohn "durchgeschnittener Kehle" auf. Thiel ist verschwunden. Man ihn an der Stelle auf der Bahnstrecke der Tobias überfahren wurde. Nur mit Gewalt man Thiel fortbefördern. Geistig umnachtet wird er die Psychatrie eingeliefert.