Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Baktrer waren ein iranisches Volk der Antike in Baktrien zwischen dem Fluss Amu-Darja (ehem. Oxos ) und dem Hindukusch -Gebirge im heutigen nördlichen Afghanistan gelegen.
329 v. Chr. wurde Baktrien von Alexander dem Großen Unter Alexander wurden ca. 50.000 Griechen als Militärkolonisten in Baktrien angesiedelt und seinem Tode gezwungen dort zu bleiben. Bis 239 v. Chr. gehörten sie zum Seleukidenreich und machten sich dann als Oberschicht Baktrischen Reiches selbständig. In der Folgezeit gingen die in der baktrischen Bevölkerung auf. Ihr durch Fehden zerissenes Reich wurde ab 130 v. Chr. durch die von den Hunnen aus Ost-Turkestan verdrängten Yüe-tschi ( Tocharer ) und deren Verbündeten wie den Saken und Parthern erobert. Die Tocharer begründeten in der das Reich der Kuschan mit Baktrien als
Das Volk der Baktrer bleibt in Folgezeit unter wechselnder Fremdherrschaft (Perser Hunnen Araber Türken Mongolen etc.) bewahrt sich hierbei allerdings seine Kultur jedoch ab dem 8. Jahrhundert n. Chr. als sunnitische Muslime . Die heutigen Tadschiken gelten überwiegend als Nachfahren der Baktrer Sogder).