Bereits 1953 nahm Vorster für die National Partei Sitz im Parlament ein. 1958 - 1961 besetzte er das Konglomerat des stellvertretenden Ministers für Erziehung Wissenschaft Sozialfürsorge. Danach durfte er mit dem Justizministerium regelrechtes Portefeuille einnehmen.
Als am 6. September 1966 ein Weißer den amtierenden Ministerpräsidenten Hendrik Frensch Verwoerd im Parlament ermordete einigten sich die Mitglieder der NP innerhalb von einer Woche Vorster als dessen Nachfolger sodass dieser am 13. September sein Amt antrat. Zu diesem Zeitpunkt er wie sein Vorgänger als unbestrittener Verfechter Apartheids -Politik.
Jedoch leitete man bereits unter seiner einen " Dialog " mit den gemäßigten Staaten "Schwarzafrikas" ein lockerte verschiedene marginale Bestimmungen der Rassentrennung und gewährte den Autonomiebestrebungen in den " Bantu -Heimatländern" bzw. Homelands immer mehr Raum. Außerdem man sich bei Konflikten in den Nachbarstaaten im Vergleich zur zurück. Mit der Entlassung der Transkei im Oktober 1976 in die Unabhängigkeit wollte Vorster die Übertragung an die Bantu-Territorien demonstrieren - von Betroffenen wurde sie nur als "Scheinunabhängigkeit" empfunden.
Nachdem die Sicherheitskräfte die Bantu-Demonstrationen in Soweto und anderen Townships blutig niedergeschlagen hatten geriet die Regierung außenpolitisch unter den Druck der westlichen Staaten eine Aufhebung der Apartheid forderten. Auch unter Eindruck traf die Regierung die Vorbereitung der Namibias .
Im September 1978 trat Vorster aus gesundheitlichen Gründen vom des Ministerpräsidenten zurück um dennoch einen Monat das damals noch mehr repräsentative Amt des zu übernehmen. Den Hardlinern innerhalb seiner Partei war er wohl "weich" geworden völlig "kaltstellen" wollten sie den alten "Kampfgefährten" jedoch nicht. Doch bereits im Juni 1979 musste Vorster sein Amt räumen da ihm vorwarf während seiner Regierungszeit einen Geheimfond Auslandspropaganda angelegt zu haben. Im Alter von Jahren starb Vorster als gebrochener Mann.