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Als Bank Switching bezeichnet man das Erweitern des Computerspeichers eines Computers ( RAM oder ROM ) über seine natürlichen Adressierungsräume hinaus durch das durch Software gesteuerte aber in Hardware umgesetzte Umschalten einzelner Speicherbereiche. Diese Technik entweder integraler Bestandteil eines Mikroprozessors oder wird davon unabhängig in Computersysteme Um Bank Switching zu ermöglichen wird entweder gesamte oder auch nur ein Teil des reserviert. In diesen reservierten Speicherbereich ( Bank ) wird jeweils ein entsprechend großer Bereich einem anderen Speicher eingeblendet.
Bank Switching wurde bereits bei frühen Computersystemen eingesetzt z.B. dem C64 da diese nur 64 KB Speicher adressieren konnten viele Firmen aber 64 oder noch mehr RAM und zusätzlich auch noch ROM einbauen wollten. Auch Spielmodule für Videokonsolen Atari 2600 ) verwendeten diese Technik um den Programmspeicher das ursprünglich vorgesehene Maß hinaus zu vergrößern.
Das Problem setze sich später auf IBM PC fort. Ältere PCs waren vom Prinzip auf maximal 640 KB RAM beschränkt. Daher 1988 das Expanded Memory System (EMS) von den Firmen Lotus Intel und Microsoft ("LIM") spezifiziert. RAM-Steckkarten die nach diesem Standard gebaut waren konnten dann von Programmen werden um den Speicher des PCs in KB großen Bänken zu erweitern. Diese Bänke von einem Programm einzeln in den Adressraum werden
Die Technik des Bank Switching gilt unelegant und als eine Quelle für schwer findende Programmfehler . Sie wird daher nur dann verwendet einem von der Computerarchitektur entsprechende Grenzen gesetzt Mit der zunehmenden Verbreitung von 32- und Computersystemen entfällt der Bedarf für Bank Switching da diese Architekturen ausreichend Adressierungsraum für Speicher sich bringen.