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Banu Ifran


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Banu Ifran früherer Berberstamm im westlichen Algerien

Die Banu Ifran ein Stamm der Zanata im westlichen Algerien führte seine Abstammung al-Kahina zurückführt. Im 8. Jahrhundert übernahmen sie Islam der Charidschiten und bildeten um Agadir (bei Tlemcen ) zwischen 765 und 786 ein „ Kalifat “ unter Abu Qurra. Zunächst kam es Kämpfen mit den abbasidischen Statthaltern von Ifriqiya die in einem charidschitischen Angriff auf Kairuan gipfelten ( 772 ). Allerdings wurden die Charidschiten unter Abu und Ibn Rustam schwer geschlagen.

Während Ibn Rustam das Imamat von gründete ( Rustamiden ) geriet Agadir 786 unter die Herrschaft der Magrawa . Mit der Eroberung durch Idris I. verlor Agadir völlig an Bedeutung. Zwar sich die Banu Ifran weiter im westlichen halten doch wurden sie 958 von den Fatimiden schwer geschlagen als sie ein Bündnis dem Kalifat von Cordoba eingingen. Auch wenn der Widerstand gegen Fatimiden und ihre Verbündeten andauerte wurden die Ifran doch nach Marokko abgedrängt wo sie 994 den Magrawaberbern unterlagen. Große Teile des siedelten nach Andalusien über bzw. wurde im 11. Jahrhundert den Almoraviden zerstreut.

Literatur: Lexikon der Arabischen Welt Artemis Stephan und Nandy Ronart 1972



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