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Barfußlaufen


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Barfuß (engl. barefoot) = der bare Fuß bedeutet ohne Fußbekleidung also ohne Schuhe und Strümpfe sein.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Füße sind von Natur aus darauf eingerichtet auf den unterschiedlichsten dauerhaft barfuß zu gehen. Am angenehmsten und sind Naturböden wie Gras Waldboden Erde oder Sand . Schuhe wurden ursprünglich als Schutz vor Kälte entwickelt haben sich aber in vielen zu einer solchen Selbstverständlichkeit entwickelt dass die barfuß zu gehen in Vergessenheit geraten ist.

Gesundheitliche Aspekte

Nach Sebastian Kneipp ist Barfußlaufen Gesundheitsvorsorge . Es beugt Erkältungen vor und kurbelt den Kreislauf an man regelmäßig barfuß auf nassen Böden auf Wiesen (Tautreten) oder Schnee (Schneetreten) geht. Dies kann sinnvoll durch Fußgymnastikspiele ergänzt werden

Des Weiteren ist es die günstigste angenehmste Fußreflexzonenmassage die es gibt. Beim Barfußlaufen natürlichen Wegen werden die Fußreflexzonen aktiviert und die in den Schuhen ruhig gestellten Zehen wieder bewegt. Durch Barfußlaufen wird sowohl die Fußmuskulatur als auch die Wadenmuskulatur aufgebaut und Ferner wird beim Barfußlaufen häufig von alleine gelenkschonendere Gangart eingesetzt nämlich das Vorderfußlaufen oder so genannte Ballengang im Gegensatz zum Fersengang. in harten im Fersenbereich ungedämpften Schuhen kann Gelenkschäden ( Knie - Hüftgelenk Rücken ) führen. Weitere gesundheitliche Vorteile sind das von Schweißfüßen und Fußpilzen . Letztere fühlen sich im feuchtwarmen Klima von Schuhen wohl nicht aber am bloßen Fuß . Auch werden einige Fußschäden wie z.B. Hallux valgus der oft nur operativ korrigiert werden vermieden. Auf der Seite http://www.barfusspark.info/fussgesund/ -- "Gesundes Leben auf freiem Fuß" sich eine Übersicht über zahlreiche Möglichkeiten durch die Gesundheit die Sinneswahrnehmung und das Bewegungsgefühl zu fördern -- schöne Gemeinschaftserlebnisse zu gestalten.

Auf der Seite http://www.biokinematik.de/ des Freiburger Arztes Walter Packi wird erklärt wie die Funktion der Fußsohle ist. Die zahlreichen Fußmuskeln bilden alle möglichen Bewegungen des Körpers ab. Sind die Funktionen der Fußmuskeln so ist auch die Beweglichkeit des Körpers Es ist also fatal die Zehenbeweglichkeit durch einzuschränken. Umgekehrt sind Beeinträchtigungen des Körpers (Körperfehlfunktionen usw.) an der Fußsohle spürbar. Durch Fußreflexzonenmassage Barfußlaufen lässt sich die Einschränkung gut therapieren.

Barfuß sein macht Spaß

Neben diesen gesundheitlichen Vorteilen hat Barfußlaufen einen Spaßfaktor. Es ist ein reizvolles Abenteuer freien Füßen zu laufen. Den Einstieg kann mühelos in einem der neugegründeten Barfußparks finden. zwei Dutzend dieser Anlagen mit Naturbodenwegen sind der Seite http://www.barfusspark.info/ beschrieben und haben den Barfußtrend im der Wellnesswelle wesentlich gefördert. Diese Seite stellt auch und Materialien für die Planung und Gestaltung Barfußpfaden zur Verfügung.

Barfußlaufen scheint zumindest in Deutschland nach Boom in den 70er und 80er Jahren jetzt wieder gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Nach von Barfußläufern gibt es meist nur positive Bemerkungen auf ihre Barfüßigkeit was evtl. am derzeitigen Flipflop - Trend liegt. Barfuß sein kann man auch von Wohnung Garten und Strand .

Für Anfänger

Am einfachsten wird Barfußlaufen schon in Kindheit beim Laufenlernen trainiert. Fast alle Kinder etwa ein Drittel der Erwachsenen laufen gerne Sie empfinden es als bereichernde Sinneserfahrung und eine schöne Möglichkeit der Entspannung des Stressabbaus .

In jedem Lebensalter ist der Einstieg Anfänger sollten zunächst mit täglichen Spaziergängen auf Rasen oder Sand in der warmen Jahreszeit beginnen (so ist etwa ein Strandurlaub eine Wattwanderung ein idealer Einstieg). Schon nach kurzer Zeit ist es möglich ermüdungsfrei lange Strecken und auch unangenehmere Untergründe wie Schotter zu bewältigen. Selbst in der Fußgängerzone einer Stadt kann ein barfüßiger Spaziergang Straßenpflaster unterschiedlicher Temperaturen reizvolle Eindrücke vermitteln.

Barfußwandern

Barfußwandern ist seit einigen Jahren als Möglichkeit naturverbundener Freizeitgestaltung im Gespräch.

Das Problem besteht heute darin dass unser Leben größtenteils auf Verkehrsflächen also auf und Schotterbelägen verbringen die hart und schmutzig und die angenehmen Seiten des Barfußlaufens nicht Tragen kommen lassen. Deshalb wächst das Interesse sachkundigen Führungen durch ortskundige Leute die naturbelassene für dem Spaß am Barfußlaufen geeignete Pfade

Breiter Beliebtheit erfreuen sich auch Barfußpfade und Barfußparks die eigens für abwechslungsreiches Barfußwandern instandgehalten und außerdem Erlebnisattraktionen wie Bachdurchquerungen Kneippanlagen Balancier- Spielstationen bieten.

Temperaturgrenzen

Es lohnt sich die eigenen Temperaturgrenzen auszuloten. Wer viel barfuß geht merkt die üblichen Warnungen vor Erkältung Rheuma usw. kaum zutreffen. Viele können ohne auch im einstelligen Temperaturbereich oder gar bis Gefrierpunkt und im frisch gefallenen Schnee barfuß Zwar können Erfrierungen entstehen wenn Temperaturen unter Grad Celsius längere Zeit auf tiefere Hautschichten einwirken. wird jedoch bei Plusgraden kaum geschehen so der Körper in Bewegung bleibt. Ein starker oder gar ein Taubwerden der Zehen machen auf jeden Fall notwendig wieder zurück in Wärme zu gehen.

Es gibt auch eine Temperaturobergrenze - in der Stadt oder an südlichen Stränden. sagen dass eine Überschreitung von 50 Grad in einer Hauttiefe von 0 5 bis mm zu Verbrennungen zweiten Grades mit Bildung Brandblasen führt. Asphalt kann sich im Hochsommer in der extrem aufheizen. Auf Naturböden wird man in Breiten dagegen kaum Hitzeschäden erleiden.

Sicherheitshinweise

  • Immer gerade auftreten/abrollen und den Fuß über den Boden schlürfen lassen! Eher den als die Fersen belasten und die Füße höher heben um die Zehen nicht an zu verletzen.

  • Immer ein Auge auf dem vorausliegenden haben um Hindernisse rechtzeitig zu erkennen.

  • Abwechslungsreiche und natürliche Böden sollten gegenüber Asphalt Beton und Pflaster bevorzugt werden. In der Stadt geht die Hauptgefahr von feinen Glasscherben die nicht immer leicht zu sehen sind. haben auch Wiesen ihre Gefahren: in Trockenrasen Disteln wachsen und wo Blumen blühen (insbesondere Klee ) drohen Bienenstiche . Also Vorsicht!

  • Kleine Dornen Glasscherben usw. sollten möglichst bald entfernt werden. empfiehlt es sich auf Wanderungen eine Pinzette mitzunehmen. Auch Sprühdesinfektion und Sprüh- sowie sollten nicht fehlen.

  • Fast schon obligatorisch sollte eine Tetanus-Impfung um gegen Wundstarrkrampf geschützt zu sein.

Pflege

Wer viel barfuß läuft entwickelt eine Hornhaut an den Sohlen. Diese schützt gegen allerdings kann insbesondere an den Fersen die trocken und rissig werden. In Drogeriemärkten sind (mit der Konsistenz feinen Sandpapiers) erhältlich mit die Haut geglättet werden kann. Zum Eincremen trockenen Hautpartien empfiehlt sich zum Beispiel Melkfett Teebaumöl.

Der Straßenschmutz lässt sich am besten der Dusche mit einer Bürste entfernen.

Weblinks




Bücher zum Thema Barfußlaufen

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