Das Baskenland (bask. Euskadi spanisch País Vasco ) ist seit 1980 eine Autonome Region in Spanien . Sie umfasst die drei Provinzen Guipuzcoa (baskisch Gipuzkoa) Vizkaya (bask. Bizkaia ) und Alava (bask. Araba).
Die administrative spanische Autonome Region "Baskenland" nur einen Teil des eigentlichen spanischen Anteils Baskenland zu dem die Basken auch Teile Region Navarra (bask. Nafaroa) zählen. Das Baskenland erstreckt darüber hinaus auch auf Frankreich (siehe hierzu: französisches Baskenland ).
Das Baskenland leitet seine Bezeichnung von Basken den Sprechern des Baskischen ab.
In der spanischen Autonomen Region Baskenland es trotz eines bereits seit 1979 bestehenden eine kleine aber aktive Unabhängigkeitsbewegung. Mehrere baskische (z.B. die zwischenzeitlich verbotene Batasuna) und die Gruppe ETA treten für die Unabhängigkeit bzw. eine Erweiterung der Autonomierechte ein. Seit 1979 ist Eusko Alderdi Jetzalea-Partido Nacionalista Vasco ( Baskische Nationalistische Partei ) die stärkste Partei. Im Parlament des Baskenlandes haben die "baskischen" Parteien seit Jahren Mehrheit inne sind aber untereinander nicht immer so dass auch Koalitionen mit den gesamtspanischen Parteien zustande kommen.
In die Schlagzeilen der Medien Westeuropas das Baskenland vorwiegend im Zusammenhang mit Anschlägen ETA. In den Medien die der ETA stehen wird dies kaum erwähnt. Hier werden baskisch-nationalistischer oder der ETA nahestender Gruppen meistens "Kampf gegen die spanische Unterdrückung" bezeichnet. Umfragen Basken zeigen eine andere Sichtweise. Die überwältigende der baskischen Bevölkerung ist mit dem erreichten zufrieden. Auch die Massendemonstrationen mit sechsstelligen Teilnehmerzahlen Attentaten zeigen die politische Isolierung der ETA Baskenland.
Im Laufe der letzten 15 Jahre verschiedene Parteien und Organisationen in den baskischen immer wieder Ansätze zur Lösung des Problems Viele Gespräche verliefen ergebnislos. Die spanische Regierung - aus Sicht von Kritikern - auf wie den umstrittenen Haftbedingungen für ETA-Mitglieder. In Jahresberichten von amnesty international werden diese Haftbedingungen Verhörmethoden einerseits und das gewaltsame Vorgehen der andererseits regelmäßig negativ beurteilt.
Die politische Diskussion im Jahr 2003 den spanischen Provinzen des Baskenlandes war von dem Bestreben Regierung unter Juan José Ibarretxe geprägt das gültige Autonomiestatut vom 22. Dezember 1979 durch ein neues Statut abzulösen. Die den Parteien Baskische Nationalistische Partei (PNV) Baskische (EA) und Vereinigte Linke (EB-IU) gebildete Regierung hierzu am 25. Oktober 2003 einen Vorschlag für ein neues politisches der autonomen Region des Baskenlandes vorgelegt. Dieses weitgehende Selbstbestimmungsrechte (u.a. eigene Abgeordnete im Europaparlament Vertreter in internationalen Organisationen) für das Baskenland und stellt nach Ansicht der regierenden Nationalisten konstruktiven Lösungsweg für den Konflikt mit den Kräften dar. Kritiker des so genannten Ibarretexe-Plans darunter die Volkspartei ( PP ) und die Sozialisten ( PSOE ) werfen der Regierung des spanischen Baskenlandes mit dem Vorschlag gegen eine Reihe von der per Volksabstimmung verabschiedeten spanischen Verfassung zu verstoßen und das Land weiter spalten.