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Baum


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Dieser Artikel befasst sich mit der pflanzlichen Baum andere Bedeutungen unter Baum (Begriffsklärung)

Als Baum wird in der Botanik eine ausdauernde mehrjährige ) Pflanze bezeichnet die einen deutlich erkennbaren aufrechten Stamm besitzt der aus einer Wurzel emporsteigt und an dem sich oberirdisch befinden die wiederum Zweige ausbilden. Die Zweige sich jedes Jahr durch Austreiben von Endknospen dabei und nehmen kontinuierlich an Dicke und zu. Das besondere Merkmal des Baumes ist dass sein holziger Stamm erst in einer gewissen Höhe eine blättertragenden Ästen bestehende Krone entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

Der Unterschied zwischen Baum und Strauch

Der Unterschied zwischen Baum und Strauch ist keineswegs scharf. Ein Baum unterscheidet vom Strauch insbesondere durch den Ort des Wachstums: Bäume wachsen vorwiegend im Kronenbereich Sträucher immer neue Stämme aus dem Wurzelstock. Aufgrund unterschiedlichen Wachstumsstrategie erreichen Bäume in der Regel größere Höhe und zeigen auch die weiteste und Belaubung in der Baumkrone. Oft wird willkürlich) eine Grenze von 5-10 m Höhe um Bäume von Sträuchern abzugrenzen. Jedoch ist Höhe kein eindeutiges Unterscheidungskriterium denn gewisse Sträucher z.B. die Haselsträucher wachsen oft viel höher mancher Kirschbaum . Auch müsste z.B. die italienische Pappel mit ihrem schon vom Boden an Äste treibenden Stamm eigentlich zu den Sträuchern werden. Unter extremen Bedingungen (Klima Boden) kommt vor dass eine Pflanze die normalerweise zum heranwachsen würde klein bleibt (z.B. Krummholz). Manche wachsen ebenso oft strauch- wie baumartig und allem an der obersten Grenze ihrer Verbreitungszone den Gebirgen erscheinen die Bäume nur krüppelhaft strauchförmig. können durch Eingriffe des Menschen Sträucher zu umgebildet werden wenn man ihnen die untersten fortwährend abschneidet und umgekehrt Bäume zu Sträuchern ihr Wipfelzuwachs immer verschnitten wird. Bonsai ist Kunst Bäume gärtnerisch in Miniaturform zu halten.

Pflanzengruppen bei denen Bäume vorkommen

Bäume kommen in fünf verschiedenen Pflanzengruppen Die bekanntesten sind die Laubbäume (aus den Blütenpflanzen ) sowie die Nadelbäume (aus den Nadelholzgewächsen ). Beide Pflanzengruppen haben verholzte Stämme.
Daneben kommen drei kleinere Pflanzengruppen vor Palmen die Palmfarne und die Baumfarne. Diese drei Gruppen kein echtes Holz mit Dickenwachstum. Daher ist Stammdurchmesser (von unten nach oben) auch relativ Der Stamm entsteht aus den Blattansätzen.

Die Baumform findet sich hauptsächlich in 50 höheren Pflanzenfamilien. Dagegen fehlt die Baumform Pilzen Flechten Algen Moosen Liliaceen Irideen Hydrocharideen Najadeen Scitamineen Orchideen Chenopodiaceen Primulaceen und meist auch bei Asperifolien Personaten Labiaten Konvolvulaceen Gentianeen Campanulaceen Cukurbitaceen Doldengewächsen Saxifragaceen Papaveraceen Ranunculaceen oder Karyophyllaceen.

Die besonderen Merkmale der Bäume

Die Blätter

Die Gestaltverhältnisse der Blätter sind wichtige Merkmale um den Baum seinem Laub zu erkennen. Es kann ein Baum Laubblätter von unterschiedlicher meist charakteristischer Form oder tragen. Nicht minder brauchbar zur Unterscheidung im winterlichen Zustand sind die Knospen des Baums. Manche Bäume sind überdies Dornen ausgestattet; dies sind entweder kurze Zweige mit dorniger Spitze endigen wie beim Weißdorn und bei den wilden Formen der Obstbäume oder es sind stachelartig ausgebildete Nebenblätter bei der Robinie .

Die Blüten

Die Blüten der Bäume sind meistens verhältnismäßig unscheinbarer die der krautartigen Gewächse. Viele Bäume haben Blüten. Dabei sitzen die Blüten beider Geschlechter auf demselben Baum ( Eiche Buche Hainbuche Birke Erle Nussbaum) oder auf verschiedenen so dass männliche und weibliche Bäume zu unterscheiden hat Weiden Pappeln ). Andere Bäume haben Zwitterblüten und diese vielfach farbige Blumenblätter wie die Obstbäume die Rosskastanie die Rosen und viele Bäume der wärmeren Klimate.

Frucht- und Samenbildung

Eicheln die Früchte der Eiche


Die Frucht - und Samenbildung zeigt weniger Eigentümlichkeiten. Bei den meisten die Reife in den Sommer oder Herbst desselben Jahres; nur bei den Kieferarten die Samen und die sie enthaltenden Zapfen erst im zweiten Herbst nach der vollständige Ausbildung. Die Früchte sind meistens nussartig mit einem einzigen ausgebildeten Samen oder zerfallen in mehrere einsamige nussartige Teile wie den Ahornen . Saftige Steinfrüchte ebenfalls mit einem oder wenigen Samen sich bei den Obstbäumen Kapseln mit zahlreichen bei den Weiden und Pappeln.

Der unterschiedliche Wuchs

Die Art wie der Baum sich zeigt Verschiedenheiten und damit hängt zum Teil das Charakteristische seines Aussehens zusammen. Bei den Farnen und bei den meisten Palmen findet sich ein einfacher Stamm der einer einzigen großen Gipfelknospe endigt daher keine bildet und am Ende mit seinen dicht stehenden riesenhaften meist gefiederten Blättern besetzt ist. den dikotyledonen Bäumen wächst der Stängel des Keimpflänzchens zum Anfang des künftigen Baumstammes. Bei den der Stämme bemerkt man aber in der schon von den ersten Lebensjahren an zahlreiche Entweder bildet sich der Keimstängel an der durch seine dauernd erhalten bleibende Gipfelknospe regelmäßig und wird zum geraden bis zur höchsten durchgehenden Baumstamm wie z.B. bei der Fichte Tanne und Lärche an welchen sich dann seitlich die horizontal abgehenden Äste ansetzen wodurch die Krone pyramidenförmige Gestalt erhält die schlanker wird wenn auch die Äste steil am Stamm aufwärts wie bei der italienischen Pappel. Oder der zeigt zwar auch längere Zeit dieses Verhalten später folgen ihm einer oder mehrere seiner in bald schrägerer bald steilerer Richtung sowohl Höhenwuchs als in der Erstarkung nach oder ihn oder übernehmen nach gänzlicher Unterdrückung des allein die Fortbildung so dass also der nicht bis in den Gipfel reicht sondern in seiner Krone in mehrere starke Hauptäste wie bei der Kiefer der Pappel der dem Apfelbaum und vielen anderen Bäumen. Oder verliert der Hauptstängel schon in den ersten seine Fortbildungsfähigkeit indem er nämlich die Angewohnheit an seinem Ende sich in horizontaler Richtung neigen. Die Endknospe welche ihn in diesem nur in der letztgenannten Richtung verlängern würde dann regelmäßig fehl oft samt dem ganzen gewordenen Endstück und eine der letzten Seitenknospen vertikal stehenden Stammteils wächst im folgenden Jahr einem kräftig aufschießenden zuletzt aber am Ende horizontal gerichteten Trieb empor welcher sich dann so verhält wie sein Vorgänger. Da dies geschieht baut sich hier der Stamm auf so vielen einzelnen auseinander hervorgegangen Ästen verschiedenen wie er Jahre alt ist und erscheint im erwachsenen Zustand ebenso regelmäßig und gerade diejenigen Stämme welche durch stetige Verlängerung einer gebildet sind. Diese Stammbildung ist charakteristisch für Ulme Buche Hainbuche Linde .

Einzeln stehende oder zusammen stehende Bäume

Einzeln stehende Kiefer


Von großem Einfluss auf die Wuchsform bei allen Bäumen der Umstand ob sie stehen oder eng mit anderen Bäumen zusammen sind. So kann z.B. bei der Rotbuche wenn sie frei steht eine Krone in geringer Entfernung vom Boden entstehen indem nicht selten wenig über Mannshöhe die ersten ausstreichenden Äste sich am Stamm ausbilden. Im Rotbuchenwald dagegen tragen die säulenförmigen Stämme erst sehr beträchtlicher Höhe spitzbogenartig aufstrebende Äste auf sich erst dann das Laubdach über den Säulenhallen ausbreitet. Ähnliche Verhältnisse zeigen auch meistens anderen Bäume bei freiem und bei geschlossenem Daneben finden sich bei einigen Varietäten auch genannte "Trauerbäume" bei denen sämtliche Zweige zur niederwachsen. Die bekannteste "trauernde" Varietät ist die doch kennt man auch bei vielen anderen "Trauerbäume" so z.B. bei den Ulmen Linden

Die Wurzel

Auch in der Wurzelbildung unterscheiden sich die Bäume. Manche behalten Hauptwurzel die sich am Keimpflänzchen entwickelt ihr Leben hindurch. Die Hauptwurzel wächst dann als dicke Pfahlwurzel tief in den Boden hinab besonders für die Eiche charakteristisch ist. In anderen Fällen bleibt Pfahlwurzel frühzeitig zurück; aus dem Stock entwickeln mehrere Seitenwurzeln und diese wachsen entweder auch beträchtlicher Tiefe in schiefer Richtung in den hinein wie z.B. bei der Linde oder sie halten sich nur oberflächlich breiten sich dabei oft weit im Umkreis wie bei den Pappelarten . Überdies erzeugt ein stets lockerer und Boden eine tiefere Wurzelausbildung. Ist die Bodenbeschaffenheit bindiger und flachgrundiger kommt es zu einer Wurzelausbildung. Die einkeimblättrigen Bäume haben nie eine Pfahlwurzel; ihr endet nahe unter der Bodenfläche und ist seitlich aus ihm hervorkommenden Nebenwurzeln im Erdreich

Die Anatomie der Stämme und Zweige und Dickenwachstum

Hinsichtlich des inneren Baues des Baumstammes die zu den Einkeimblättrigen gehörigen Bäume nämlich die Palmen von den Zweikeimblättrigen erheblich ab. Bei ersteren stehen die im Grundgewebe zerstreut weshalb es auch keinen keinen Holzzylinder und somit auch kein fortdauerndes des Stammes gibt. Bei den zu den gehörigen Bäumen besitzt der Stamm schon in frühesten Jugend als dünner Stängel einen unter Rinde gelegenen Kreis von Leitbündeln welcher den Rindenbereich vom innen liegenden scheidet. Dieser Leitbündelring stellt in seiner inneren Mark anliegenden Hälfte das Holz und im äußeren an die Rinde Teil den Bast dar; zwischen beiden zieht sich der hindurch. Dieser wird aus zarten saftreichen sich teilenden Zellen gebildet und vergrößert durch seinen Zellvermehrungsprozess die beiderseits ihm anliegenden Gewebe. So alljährlich an der Außenseite des Holzringes eine Zone Holzgewebe angelegt wodurch die Jahresringe des auf diese Weise erstarkenden Holzkörpers die man als konzentrische Linien am Stammquerschnitt Andererseits erhält aber auch der weiter außen Bast an seiner Innenseite einen jährlichen wenn weit geringeren Zuwachs. Auf diese Weise kommt dauernde Verdickung des Stammes und aller seiner sowie auch der Wurzeln zustande.

Das Alter der Stammumfang und die Höhe Bäume

Mächtiger Buchenstamm


Die Bäume können bei ungestörter Vegetation unter günstigen Verhältnissen ein außerordentliches Alter erreichen. dem hohem Alter das oft mehrere Jahrhunderte kann ist in der Regel eine ungewöhnliche des Stammes aber nicht immer eine entsprechende verknüpft. Die ältesten stärksten und höchsten Individuen Erde gehören zu den Affenbrot - Drachen - und Gummibäumen zu den Eichen Linden Platanen zu den Palmen sowie zu den Nadelbäumen . Aloys de Cadamosto fand 1454 an Mündung des Senegal Stämme des Affenbrotbaums ( Adansonia digitata ) von ungefähr 32 m Umfang; andere geben den Durchmesser der gleichen Stämme mit 4 m bei 22 m Höhe an. Reisende fanden die 300 Jahre früher von ersten Besuchern eingeschnittenen Inschriften im Innern des wieder und nach dem Maßstab der sich für die Verdickung des Stammes ergab schätzte das Alter mancher dieser Riesen auf ca. Jahre. Der durch einen Sturm zerstörte Drachenbaum Dracaena draco L.) von Orotava auf den Kanarischen der von Alexander von Humboldt 1799 gemessen wurde zeigte einen Umfang 15 m bei einer Höhe von etwas als 22 m. Die Eukalyptusarten erreichen ebenfalls eine Stammstärke von 25 im Umfang und eine Höhe von mehr 150 m. Auch der Rosenbaum kann überaus werden; von dem so genannten tausendjährigen Rosenbaum Rosa canina ) an der Gruftkapelle des Doms zu Hildesheim ist aber nur der Wurzelstock von Alter. Die größte und mächtigste Eiche in besitzt Deutschland bei Körtlinghausen im Regierungsbezirk Arnsberg . Sie zählt über 1100 Jahre und etwa 22 m Höhe und knapp über Erdboden einen Umfang von 12 4 m. Litauen sind Linden von 25 7 m Umfang und Jahresringen gefällt worden. Zu den durch ihre berühmten Linden gehört auch diejenige bei Freiburg in der Schweiz welche schon zur Zeit der Schlacht Murien wegen ihres Umfanges bekannt war und bei Neuenstadt am Kocher in Baden-Württemberg welche eine Chronik schon als den "großen Baum an der Heerstraße" Die morgenländische Platane ( Platanus orientalis ) erreicht auch im Süden Europas wie Orient einen Riesenwuchs. Plinius erwähnt einer Platane deren Stamm 25 m im Umfang hatte. Im Tal Bujukdere Istanbul fand man eine hohle Platane von m Höhe und 15 7 m Stammumfang Alter auf mehrere Tausend Jahre geschätzt wurde. bekannter Kastanienbaum am Ätna dessen Stamm sich mehr durch Breite durch Höhenwuchs auszeichnet ist mehrere Jahrhunderte alt; seinem Innern sollen angeblich 100 Pferde Platz haben. Bei den Palmen findet man die über 56 5 hohen Stämme von Ceroxylon andicola im gemäßigten Alpenklima der Anden . Von den Nadelholzgewächsen endlich sind die Araukarien in Brasilien Chile Australien auf den Norfolkinseln und in Neukaledonien 53-88 m hoch. Pinus grandis in Neukalifornien erreicht 59-65 m Pinus lambertiana 65-68 m. Pinus strobus (die "White Pine" der Nordamerikaner) in New Hampshire wird öfters 74-78 m hoch. In Kalifornien gibt es Rottannen von 85 5 Höhe in Western Oregon solche von 94 m Höhe. Weißtannen von 63 m Höhe und 4-5 m Umfang finden sich auf dem Kübany Quellgebiet der Moldau . In einem geschützten Tal der kalifornischen Sierra Nevada steht die 1850 entdeckte Familie von riesigen Exemplaren der Wellingtonia gigantea . Einer dieser Bäume den man mit Krone am Boden liegend fand soll rund m hoch gewesen. Das Alter eines anderen den man gefällt hatte ist aus den auf mehr als 3000 Jahre berechnet worden. Zedern des Libanon sind weltberühmt; ihre Stämme haben einen von bis 12 5 m bei 25-28 Höhe. Sie kontrastieren sonderbar mit unseren nur der Dicke kolossalen Eibenbäumen ( Taxus baccata ) die aber unter allen europäischen Baumarten höchste Alter erreichen. So ergab sich z.B. den Taxus baccata von Brabum in der englischen Grafschaft Kent ein Alter von drei Jahrtausenden. Unsere Tannen und Fichten erreichen mitunter eine Höhe von 47 bei einer Stärke von 3 7 m Umfang; ihren stattlichen Wuchs vollenden sie in Jahren obwohl sie 300 Jahre und noch werden können. Im Böhmerwald gibt es Fichten von 63 m
Maße und Alter berühmter Bäume
Baum Standort Stammumfang Geschätztes Alter/Jahre
Efeu ( Hedera helix ) Gignac bei Montpellier 1 8 m 440
Eiche ( Quercus robur ) Newland (England) 13 m -
Linde ( Tilia platyphyllos ) Bad Staffelstein ( Franken ) 16 m 1.100
Feldulme ( Ulmus carpinifolia ) Schimsheim ( Rheinhessen ) 13 m 1.000
Platane ( Platanus orientalis ) Stanchio (Insel Kos - 2.000
Platane Böjük-Dereh am Bosporus 47 m -
Edel kastanie ( Castanea sativa ) Bei Catania am Ätna 20 m 2.000
Feigenbaum ( Ficus religiosa ) Nerbuddastrom ( Indien ) Höhe 60 m 2.000 bis 3.000
Eibe ( Taxus baccata ) Braburn ( Kent ) 18 m 3.000
Riesenmammutbaum ( Sequoiadendron giganteum ) Mariposa ( Kalifornien ) 37 m 3.000 bis 4.000
Affenbrotbaum ( Adansonai digitata ) Tanganjika 47 m 5.000
Sumpfzypresse ( Taxodium mucronatum )

Santa Maria del Tule
( Oaxaca Mexiko )
ca. 30 m 4.000 bis 6.000

Bäume in unterschiedlichen Klimaten

In den Tropen findet sich der üppigste Baumwuchs; zudem es lauter eigentümliche Baumarten welche dort die Urwälder bilden. Sie gehören vorzugsweise den Familien Palmen Euphorbiaceen Urticeen Melastomaceen Sapindaceen Malvaceen Büttneriaceen Meliaceen Leguminosen Sapoteen und Cinchonaceen an. In der subtropischen Zone findet man Bäume unter den Myrtaceen und Laurineen sowie Proteaceen denen sich der wärmeren gemäßigten Zone andere immergrüne Bäume so die immergrünen Eichen Granatbäume Orangen und Zitronen Ölbäume Feigen sowie Myrte und Lorbeer . Dagegen sind in der kälteren gemäßigten die laubwechselnden Bäume vorherrschend. Eichen- und Buchenwälder Linden Ulmen Eschen Pappeln Weiden sind hier charakteristisch. Und obgleich auch bereits Nadelhölzer in zusammenhängenden Waldungen auftreten werden diese erst in der subarktischen Zone eigentlich vorherrschend die Laubbäume einer nach dem anderen verschwinden. Überhaupt die Bäume je mehr man sich den nähert geringer an Zahl und kleiner. Eichen Linden Eschen Ahorne und Buchen hören in Schweden schon diesseits des 64. Grades nördlicher auf. Jenseits dieser Breite besteht die Baumvegetation aus Fichten und Tannen die in zusammenhängenden Waldungen nordöstlich noch den 60. Grad hinausreichen sowie aus Birken die in zusammenhängenden Waldungen sich fast zum 71. Grad nördlicher Breite erstrecken und Teil aus Ellern und Weiden .

Auch die Höhe über dem Meeresspiegel hat auf die Ausbreitung und Höhe Baume natürlich im Verhältnis zur Entfernung vom Äquator und zum Klima bedeutenden Einfluss. In den Anden finden sich noch bis 94 m der Schneelinie ansehnliche Bäume; bis 2825 m gedeihen noch Wachspalmen mehrere Cinchonen und Eskallonien. 30 Grad nördlicher Breite wo die Schneegrenze 4048-4080 m liegt kommen auf dem Himalaja nördlich von Indien noch in 3766 m Höhe Baumgruppen die aus Eichen und Fichten bestehen. Ebenso in Mexiko unter 25-28 Grad nördlicher Breite die bis 3766 m mit Fichten und bis m hoch mit mexikanischen Eichen bedeckt. In Alpen des mittleren Europa hört der Holzwuchs einer Höhe von 1570 m im Riesengebirge bei 1193 m und auf dem Brocken bei 1005 m auf. Eichen und stehen auf den Pyrenäen noch bis zu einer Höhe von m; dagegen wächst die Fichte auf dem in Lappland bei 68 Grad nördlicher Breite kaum einer Höhe von l 88 m die Birke kaum in einer von 376 m.

Schäden an Bäumen

Windbruch von Fichten


Schäden denen die Bäume ausgesetzt sind durch Windbruch Windfall Schneebruch Blitzschlag oder Frost . Die verschiedenen Krankheiten von denen sie werden können bezeichnet man als Brand Krebs oder Schorf Baumkrätze Rost Mehltau Rot- oder Kernfäule Gelbsucht Harzfluss Gummifluss Wassersucht Aufspringen der Rinde. Missbildungen an Bäumen die Maserkröpfe die Hexenbesen oder Wetterbüsche sowie die Gallen.

Baumkultur

Baumkultur zum Zweck der Gewinnung von Zweigen Rinden Laub Blüten Früchten Samen oder chemischen Bestandteilen ( Terpentin Zucker Kautschuk Balsame Alkaloide etc.) bildet einen Teilbereich der Forstwirtschaft der Landschafts- und Nutzgärtnerei. Mit der von den Bäumen (Gehölzen) welche in einem Land im Freien gedeihen beschäftigt sich die Dendrologie . Anpflanzungen von Bäumen in systematischer oder Anordnung die Arboreten dienen ihr zu Beobachtungs- Versuchszwecken. Bäume können vegetativ d.h. durch Pflanzenteile generativ durch Aus Saat vermehrt werden

Einige Bäume Mitteleuropas

Laubbäume

Nadelbäume

Sträucher die auch baumartig oder als Heister können

Extreme Bäume

  • Höchster Baum
    • Eukalyptus ; oder Eucalyptus amygdalina ( Eucalyptus regans ) mit 155 m (aus Australien)
  • Die kleinsten Bäume sind Bonsais
  • Ältester Baum
    • Huon Pine in Tasmanien
    • 4700 Jahre alte Grannenkiefern (Bristlecone Pines) in White Mountains in Kalifornien USA .
      • Die Mitarbeiter des Champion Tree Projektes klonen Bäume in USA
  • dickster Baum
    • Der Ahuehuete - Baum in Santa Maria Tule im Mexikanischen Staat Oaxaca eine Sumpfzypressenart ( Taxodium mucronatum ). Der größte Durchmesser beträgt 14 m.
  • der winterhärteste Baum
  • der hitzeresistenteste Baum
  • der giftigste Baum
  • der nördlichste Baum
  • der Baum der auf dem höchsten Standort
  • der Baum der am tiefsten im Wasser
  • der Baum der am schnellsten wächst
  • der Baum mit dem leichtesten Holz
  • der Baum mit dem festesten Holz
  • Pionierbäume die bisher kahle Flächen besiedeln können genannte Ruderalgehölze (z.B. Birken Pappeln )

Siehe auch

Wald Forst Park Garten Frucht Obst Landschaftsgestaltung Baum des Jahres Tag des Baumes Waldsterben Pflanzengeographie Baumschule Plantage Entscheidungsbaum Amberbaum Holz

Weblinks




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