Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Baureihe 612 ( RegioSwinger ) ist ein Neigetechnik -Nahverkehrstriebwagen der Deutschen Bahn AG .
Nach dem glücklosen weil unausgereiften Triebwagen 611 unternahm die Deutsche Bahn mit der neu konstruierten Baureihe 612 den zweiten Versuch zuverlässigen NeiTec-Zug aus deutscher Produktion auf die zu stellen. Ursprünglich war geplant gewesen eine leicht weiterentwickelte Serie der Baureihe 611 zu beim Praxiseinsatz dieser Triebwagen hatten sich jedoch Mängel gezeigt die nicht reparierbar waren. Der ADtranz in Hennigsdorf begann daher bei der BR 612 einem fast leeren Reißbrett da man ein wie bei der Baureihe 611 kein zweites erleben wollte. Besondere Sorgfalt wurde denjenigen Komponenten von denen bekannt war dass sie bei BR 611 für Schwierigkeiten gesorgt hatten so beispielsweise die Gelenkwellen verstärkt und nach Möglichkeit in der Nähe von Kraftstoff- oder Ölbehältern Insgesamt wurden bislang 184 Doppeleinheiten ausgeliefert die 8 Standorten im ganzen Bundesgebiet stationiert sind Nürnberg West Ulm Kaiserslautern Leipzig Süd Erfurt Dortmund Hof Kempten ) und von dort aus im Nahverkehr werden. Einige Züge fahren derzeit noch generell abgeschalteter Neigetechnik da ihre Einsatzstrecken erst in nächsten Jahren dafür umgebaut werden. Zwei weitere dienen dem Forschungs- und Technologiezentrum der Bahn Minden als Erprobungsträger.
Wie bei seinen Vorgängern sind beim beide Wagenteile motorisiert verwendet werden dabei Cummins-Motoren Typs QSK-19 mit je 559 kW die Zug auf bis zu 160 km/h beschleunigen Die Kraftübertragung erfolgt hydraulisch über Strömungsgetriebe durch Konfiguration kann der Triebzug auch hydraulisch abbremsen. sind jeweils die Drehgestelle am Kurzkuppelende der (dort wo die beiden Wagenteile miteinander fest sind) die Drehgestelle unter den Führerständen sind Laufdrehgestelle. Der Wagenkasten stützt sich über Luftfedern eine Wiege auf die Drehgestelle ab und elektrisch um maximal 8° zu jeder Seite Die Steuerung der Neigetechnik übernimmt das bewährte Neicontrol-E das über Beschleunigungsmesser an den Radsätzen und Ende einer Kurve feststellen kann und Wagenkasten entsprechend neigt. Dies erlaubt gegenüber Fahrzeugen Neigetechnik eine Geschwindigkeitssteigerung um bis zu 30 ZUsätzlich zur hydraulischen Bremse besitzt der Triebwagen Scheibenbremsen und für Schnellbremsungen auch Magnetschienenbremsen an Laufdrehgestellen.
Über die selbsttätigen Scharfenberg-Kupplungen an den Zugenden lassen sich bis vier Triebwageneinheiten miteinander kuppeln und von einem aus steuern. Elektrische und Druckluft-Leitungen werden von Scharfenberg-Kupplungen automatisch mitverbunden. Die Bordrechner der Triebzüge dann automatisch die Zugkonfiguration fest der vorauslaufende wird dann zum "Master" die anderen nehmen Befehle entgegen und führen sie aus. Für Aufrechterhaltung gewisser Grundfunktionen wie Beleuchtung und Heizung jeder Triebwagen selbst verantwortlich es kann jedenfalls in größerem Umfang elektrische Energie zwischen den ausgetauscht werden. Etwaige Störungs- und Zustandsmeldungen werden vorne durchgereicht.
Hinter dem im Vergleich zu früheren größer gestalteten Führerstand befindet sich - durch Glaswand abgetrennt - bei einem Wagen der anschließend folgt ein Einstiegsraum und der 2.-Klasse-Großraum. Wagenende findet sich ein Mehrzweckraum zur Unterbringung sperrigem Gepäck wie Fahrrädern Kinderwagen oder Skiern. Wagenteile sind fest miteinander kurzgekuppelt die Verbindung nur in der Werkstatt getrennt werden. Der ist mit einem Faltenbalg verkleidet. Hieran schließt im zweiten Wagenteil eine Toilette und ein Einstieg sowie Großräume der 2. Klasse an. angenehmes Klima an Bord soll eine kombinierte und Klimaanlage sorgen.