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Bautzen


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Sachsen
Regierungsbezirk : Dresden
Landkreis : Bautzen
Fläche : 66 63 km²
Einwohner : 42.333 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 635 Einwohner/km²
Höhe : 204 m ü. NN
Postleitzahl : 02625
Vorwahl : 03591
Geografische Lage : 51° 11' n. Br.
14° 26' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : BZ
Amtliche Gemeindekennzahl : 14 2 72 010
Website: www.bautzen.de
E-Mail-Adresse: info@www.bautzen.de
Politik
Oberbürgermeister : Christian Schramm ( CDU )

Bautzen (sorbisch) Budyšin polnisch Budziszyn ) ist eine Große Kreisstadt im Osten Sachsen in der Oberlausitz .

Obwohl in der Stadt selbst nur kleine sorbische Minderheit wohnt gilt sie als politische und kulturelle Zentrum der Sorben in der Oberlausitz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt am Fluss Spree am Übergang des Lausitzer Berglandes in Tiefland im Norden. Nördlich der Stadt befindet die 1974 eröffnete Talsperre Bautzen die anstelle Dörfer Malsitz und Nimschütz trat.

Wappen

Das Wappen basiert angeblich auf dem des Grafen Wiprecht von Groitzsch im 11. Jahrhundert . Es stellt die Bautzener Stadtmauer unter blauen Himmel dar.

Geschichte

  • Die Gegend der heutigen Stadt wurde in der Steinzeit besiedelt. So fand man prähistorische Überreste Stadtteil Burk im Nordosten. Es ist jedoch möglich das die ursprüngliche " civitas budusin " sich weiter nördlich in Niedergurig in Nähe der sogenannten Lubasschanze befand.
  • Die Stadt Bautzen entwickelte sich seit Zeit um die erste Jahrtausendwende am Spreeübergang der Via Regia einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen dem Rhein und Schlesien an Stelle der alten Stammesburg der Milzener. 1002 wurde die Stadt erstmals schriftlich erwähnt.
  • Die Ortenburg war bis 1635 Amtssitz des Oberlausitzer Landvogts .
  • 1346 wurde unter Führung Bautzens der Oberlausitzer Sechsstädtebund gegründet.
  • 1429 wurde Bautzen von den Hussiten belagert. Der Erzengel Michael rettete angeblich die Bürger ihm zu wurde die Michaeliskirche errichtet.
  • Im Dreissigjährigen Krieg brannte die Stadt 1634 bei der Belagerung durch die Schweden zum größten Teil ab.
  • 1868 wurde die Stadt offiziell von Budissin in Bautzen umbenannt.
  • Im Dritten Reich bestand in Bautzen eine des KZ's Groß-Rosen . Ernst Thälmann war bis zu seinem Abtransport ins Buchenwald in Bautzen inhaftiert.
  • Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt große Die Kuppeln des Lauenturms und der Michaeliskirche zerstört es waren viele Menschenleben zu beklagen.
  • Zu Zeiten der DDR wurden im Bautzener Gefängnis (im Volksmund der gelben Ziegelmauern "Gelbes Elend" genannt) zahlreiche z.B. der Schriftsteller Erich Loest eingekerkert.
  • Am 1. September 2002 feierte Bautzen sein 1000-jähriges Bestehen

Religionen

Der Dom der Stadt (St. Petri) die größte Simultankirche Deutschlands.

Politik

Seit der politischen Wende 1990 ist Schramm (CDU) Bürgermeister der Stadt seit 1995 Oberbürgermeister . Er ist ebenfalls Präsident des Deutschen und Gemeindetages.

Verkehr

Bautzen hat Anschluss an die Autobahn Dresden - Görlitz (Bautzen-Ost und Bautzen-West sowie Salzenforst) und die Bundesstraßen 6 nach Dresden und Löbau nach Berlin und Zittau sowie 156 nach Weisswasser . Bautzen besitzt einen Bahnhof südlich der welcher 1856 eröffnet wurde. Er ist Haltepunkt den Netzen der Deutschen Bahn und der Lausitzbahn .

Städtepartnerschaften

Stadtgliederung

Die inneren Stadtteile unterteilen sich wie Altstadt Stadtmitte (östlich) Südvorstadt (südlich) Neustadt bzw. (westlich am anderen Spreeufer) und Seidau (im Die äußeren Stadtteile sind: Gesundbrunnen (nördlich Neubaugebiet) Ostvorstadt (östlich).

Entwicklung des Stadtgebiets

Die alte Stadt Bautzen erstreckte sich dem Felsplateau über der Spree dessen Spitze Ortenburg bildete. Sie wurde von der Stadtmauer Die später erbauten neueren Stadtteile im Osten Stadt werden vom Stadtwall umschlossen. Nach dessen breitete sich die Stadt zunächst weiter nach und auf das andere Spreeufer im Westen Zu Zeiten der DDR wurden die Neubaugebiete und Allendeviertel (beide im Osten) erbaut.

Eingemeindungen

Folgende Dörfer wurden im Laufe der eingemeindet: Im Osten: Burk Niederkaina Basankwitz Nadelwitz Jenkwitz-West Strehla. Im Süden: Oberkaina Boblitz. Im Stiebitz Rattwitz Bloaschütz Uhna Bolbritz Salzenforst Schmole. Nordwesten: Kleinwelka Kleinseidau Neumalsitz Oehna.

Einwohnerentwicklung

Seit der politischen Wende 1990 nahm Einwohnerzahl aufgrund von Abwanderung und niedriger Geburtenrate 50.000 (1989) auf 42.000 ab.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Bautzen: Stadtansicht über die Spree
Bautzen ist Sitz zahlreicher Institutionen des sorbischen Volkes (Sorbisches Institut Domowina Deutsch-Sorbisches Volkstheater).

Museen

  • Stadtmuseum Bautzen
  • Sorbisches Museum (Serbski muzej)
  • Domschatzkammer St. Petri
  • Alte Wasserkunst

Bauwerke

Bautzen besitzt eine sehenswerte Altstadt mit Michaeliskirche Petridom Rathaus Reichenturm Lauenturm und Alter

Regelmäßige Veranstaltungen

Im Frühjahr findet regelmäßig der Bautzener statt ein Straßenfest sowie das Bautzener Kneipen- Musikfestival und der Weihnachtsmarkt. Sehr beliebt sind die Freiluftvorstellungen des Stadttheaters im Sommer.

Weblinks





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