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Bayer AG


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Die Bayer-AG ist ein internationales Unternehmen der Pharmaindustrie Hauptsitz in Leverkusen . Sie ist ein Nachfolgeunternehmen der IG Farben . Bayer verfügt heute über 350 Gesellschaften 117.500 Mitarbeiter. (Stand Juni 2003)

Den meisten Menschen ist die Bayer-AG durch ihr Medikament Aspirin bekannt.

Wahrzeichen der Bayer-AG ist das Bayer-Kreuz . Dieses ist an vielen grösseren Standorten Unternehmens zu sehen. In einem Kreis ist und senkrecht der Schriftzug BAYER zu sehen.
Bei dem Vorgänger des Bayer-Kreuzes stützte sich Löwe mit Flügeln auf eine Weltkugel; dieses wurde oft als "fliegender Hund" bespöttelt. 1930 wurde in Leverkusen die damals grösste der Welt installiert: Der Durchmesser betrug 72 2.200 Glühbirnen sorgten für die Beleuchtung. Das hing zwischen zwei 126 Meter hohen Schornsteinen. 1958 verkleinerte man das Bayer-Kreuz auf einen von 51 Meter. Dies entspricht der heutigen (Jan.2004).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründungsphase

Die Firma wird am 1. August 1863 in Barmen - heute ein Stadtteil von Wuppertal von Friedrich Bayer und Johann Friedrich gegründet. Den frühen Zweck des Unternehmens stellt synthetische Farbenproduktion dar.

Wachstum und Expansion

In den folgenden Jahren wächst das rasant die Zahl der Mitarbeiter steigt von im Gründungsjahr 1863 bis 1881 auf über 300 Beschäftigte. Die weitere wird durch die Umwandlung der Firma in Aktiengesellschaft 1881 ermöglicht.
Die Forschung wird unter anderem von Duisberg ausgebaut. In Wuppertal - Elberfeld entsteht ein modernes wissenschaftliches Laboratorium. Das wird um die Jahrhundertwende vermehrt international tätig erschließt neue Geschäftsfelder. Zu der Farbenproduktion die den größten Anteil am Umsatz hat kommt Pharmazeutische Abteilung hinzu. Das bekannteste Ergebnis der ist das 1899 auf den Markt gebrachte Medikament Aspirin . Bayer beginnt 1904 mit der Herstellung von Fotochemikalien. Nachdem Unternehmen seinen Firmensitz einige Jahre in Wuppertal- Elberfeld hatte wird dieser Standort mit dem Wachstum zu klein. Leverkusen wird 1912 neuer Firmensitz.
1913 hat die Firma ca. 10.000 Mitarbeiter fast 1000 im Ausland. Das Unternehmen gründet in Frankreich Großbritannien Belgien Russland und den USA . Der Export nimmt 1913 einen Stellenwert von 80% am Unternehmensumsatz

Die Folgen des ersten Weltkriegs

Durch den Ersten Weltkrieg verliert das Unternehmen einen Großteil seiner In Russland wird die Tochterfirma durch die Russische Revolution enteignet in den USA wird das inklusive aller Patente beschlagnamt und an die Konkurrenz verkauft. Umsatz sinkt von 1913 bis 1917 um ein Drittel. Während dieser Zeit Bayer einer der Hauptlieferanten von Giftgas für die Front.

I.G. Farbenindustrie

Bereits seit 1905 bestand eine Interessengemeinschaft zwischen Bayer Agfa und der BASF . 1915 wurde diese mit weiteren Unternehmen der zu einer großen Interessengemeinschaft ausgeweitet.

Fusion

Da die deutsche Farbstoffindustrie nach dem schlechter da stand als zuvor beschlossen sich Mitglieder der Interssengemeinschaft 1925 zur Fusion . Das Vermögen der Firma Bayer wird die neu gegründete I.G. Farbenindustrie AG übertragen die Marke Bayer wird aus dem Handelsregister entfernt.

Weltwirtschaftskrise

Auch die I.G. Farbenindustrie AG wird der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er nicht verschont. Die Beschäftigung und Produktion drastisch von 12.450 Mitarbeitern im Jahr 1929 bis 1932 2.650 entlassen. Jeder fünfte verliert Job.

Der Zweite Weltkrieg

Die Werke der Betriebsgemeinschaft zählen für nationalsozialistische Regime im Zweiten Weltkrieg zu den "kriegswichtigen" Betrieben. Durch den wachsen die Anforderungen an die Produktion es aber immer mehr Mitarbeiter zur Wehrpflicht eingezogen. Auch in den Werken der werden Zwangs- und Fremdarbeiter eingesetzt. Der Anteil machte zu seinem Höhepunkt ein Drittel der aus.
Am 14. April 1945 wurde das Werk Leverkusen durch die eingenommen. Die Werke am Niederrhein liegen in britischen Zone deshalb hat die britische Militärregierung den folgenden Jahren die vollständige Kontrolle über

Neugründung der Bayer AG

Nach dem Krieg plädieren die alliierten auf eine Aufgliederung der IG in möglichst kleine Unternehmen. Da diese jedoch kaum lebensfähig wurde die IG wieder in 12 Unternehmen auch die Bayer AG aufgegliedert. Die Bayer wird am 19. Dezember 1951 neu gegründet.

Wiederaufbau

Nachdem der Konzern zum zweiten Mal Auslandsvermögen verloren hat wird der Vertrieb im schnellstmöglichst wieder aufgebaut. Bayer konzentriert sich wiederrum Forschung und Entwicklung und kann einen positiven im Rahmen des " Wirtschaftswunders " verzeichnen.

Ölkrise

In der Zeit von 1973 bis Anfang der Achtziger Jahre erschweren die hohen Preise für Chemierohstoffe Erdöl die Geschäfte von Bayer. Bayer baut trotz dessen seine Auslandsvertriebe aus vor allem West europa und den USA . Durch mehrere Übernahmen erreicht Bayer auch dem US-Pharmamarkt eine bedeutende Stellung. 1974 wird der Grundstein für das fünfte in Deutschland Brunsbüttel gelegt. Die Pflanzenchutz-Forschung wird ebenfalls weiter 1979 beginnt man in Monheim mit dem Bau eines Pflanzenschutz-Zentrums.

Weitere Entwicklung bis heute

Bayer widmet sich vermehrt den neuen in Osteuropa. So nimmt 1994 ein neues Bayerwerk in Bitterfeld die von Aspirin auf. Die Bedeutung Bayers in den nimmt weiter zu. Bayer kann seit 1995 in den USA wieder unter dem 'Bayer' auftreten da sie mit der Firma Winthrop auch die Namensrechte in den USA

Aufkauf von Aventis CropScience

Im Oktober 2001 übernimmt Bayer die Pflanzenschutz-Sparte von Aventis. einem Preis von 7 25 Mrd. Euro dies den größten Aufkauf in der Geschichte dar. Ein Jahr später am 1. Oktober 2002 wird die Firma Bayer CropScience AG selbstständig. Mit 22.000 Mitarbeitern und einem Umsatz 6 5 Mrd. Euro stellt es die zwei auf dem Markt der Pflanzenschutz-Industrie dar.

Börsengang in den USA

Seit dem 24. Januar 2002 wird die Bayer-Aktie auch in New York unter dem Symbol BAY gehandelt.

Umstruktierung

Um die Wachstumschancen zu verbessern hat Teilkonzerne gebildet. Diese sind: Bayer CropScience Bayer und Bayer MaterialScience. Der Bereich Chemie und Teile von Polymers werden komplett ausgegliedert in neue Firma mit dem Namen "LANXESS". Dieser ist ein Gebilde aus den beiden Wörtern (frz. "in Gang bringen" ) und "Success" (eng. "Erfolg" ).

Entwicklung der Mitarbeiterzahlen

1863 3
1881 300
1913 10.000
1929 12.450
1932 9.800 - Weltwirtschaftskrise
1961 80.000 - " Wirtschaftswunder "
1988 165.000
2003 117.500

Liste der Bayer-Werke

(chronologisch nach Aufbau)

Weblinks



Bücher zum Thema Bayer AG

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