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Bayerischer Erbfolgekrieg


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Der Bayerische Erbfolgekrieg wurde durch den Anspruch Österreichs auf Niederbayern und die Oberpfalz ausgelöst nachdem die bayerische Linie der Wittelsbacher im Jahre 1777 ausgestorben war und das Kurfürstentum Bayern an die pfälzische Linie fallen

Inhaltsverzeichnis

Ursachen des Bayerischen Erbfolgekrieges

Die Lage im Reich

Aufgrund des noch im 18. Jahrhundert feudalen und territorial stark zersplitterten Charakters Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation kam es häufig zu Erbfolgestreitigkeiten da bei der gewaltigen Anzahl an de facto Teilstaaten oftmals dazu kam das innerhalb des ein Adelsgeschlecht ausstarb. Der Bayerische Erbfolgekrieg stellte von zahlreichen Auseinandersetzungen dieser Art dar wobei vor allem Ausdruck des immer stärker werdenden Gegensatzes war.

Die Wittelsbacher

Das Kurfürstentum (bis 1623 Herzogtum ) Bayern war einer von den äußerst Teilstaaten des Heiligen Römischen Reiches. Nach dem gegen Heinrich den Löwen fiel Bayern im Jahre 1180 an das Adelsgeschlecht der Wittelsbacher. Diese das Herzogtum in der Folgezeit zu einem größten deutschen Territorialstaaten aus. Im Jahre 1329 entstand die pfälzische Linie der Wittelsbacher über die Kurpfalz und die Oberpfalz herrschte und sich in mehrere Nebenblinien zerteilte. Nachdem Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz im Aufstand der böhmischen Stände gegen die Habsburger zum König von Böhmen gekrönt wurde besiegte ihn die Katholische Liga in der Schlacht am Weißen Berg . Die pfälzischen Wittelsbacher mussten die Oberpfalz Bayern abtreten. Als am 30. Dezember 1777 bayerische Kurfürst Maximilian III. starb erlosch die Linie der Wittelsbacher. Aufgrund der Erbfolge sollte Kurfürstentum Bayern nun an Kurfürst Karl Theodor aus der Linie Pfalz-Sulzbach fallen doch intervenierte.

Die Position der Habsburger

Nach den Erfahrungen in den Schlesischen Kriegen gegen Preußen fürchteten die österreichischen Habsburger die Entstehung weiteren Großmacht auf deutschem Boden. Zudem hatte Verlust Schlesiens an Preußen die Habsburger geschwächt so das Aussterben der bayerischen Wittelsbacher einen willkommenen für den habsburgischen Kaiser Joseph II. bot seine Ländereien zu erweitern und seine Machtposition im Reich zu stärken. Deshalb er kurz nach dem Tode Maximilians III. auf Niederbayern und die Oberpfalz. Joseph II. Kurfürst Karl Theodor dazu bewegen im Tausch die Österreichischen Niederlande auf Teile Bayerns zu verzichten. Nachdem Tausch in der Wiener Konvention vom 3. 1778 von beiden besiegelt wurde rückten österreichische in die Oberpfalz und Niederbayern ein.

Verlauf des Krieges

Das Vorgehen Österreichs stieß auf die durch die meisten deutschen Territorialherrscher allen voran Friedrich II. von Preußen. Der preußische König mobilisierte Truppen und liess sie im Juli 1778 Böhmen einmarschieren womit der Bayerische Erbfolgekrieg begann. beiden Seiten kam es schnell zu großen Problemen so dass nennenswerte militärische Auseinandersetzungen vermieden Aufgrund der schlechten Versorgungslage mussten sich die hauptsächlich von Kartoffeln ernähren weshalb dieser Konflikt als "Kartoffelkrieg" bezeichnet wurde. Nach kurzer Zeit Frankreich und Russland zwischen den beiden Kriegsparteien zu vermitteln. 13. Mai 1779 wurde der Krieg in dem es zu keinem größeren Gefecht kam durch den von Teschen beendet.

Folgen des Krieges

Der Gebietstausch zwischen Joseph II. und Theodor wurde für nichtig erklärt. Die Habsburger lediglich das Innviertel welches auch heute noch zu Österreich Karl Theodor konnte sein Erbe antreten und nun über die Pfalz und Bayern. Die der beiden Territorien wurde zu einer Kur Außerdem akzeptierte Österreich die bevorstehende Vereinigung der Ansbach und Bayreuth mit Preußen.

Der Bayerische Erbfolgekrieg hatte deutlich gezeigt der anachronistische feudale Aufbau des zersplitterten Reiches am Ende des 18. Jahrhunderts zu einer Hausmachtpolitik der mächtigsten Teilstaaten führte. Erst durch französische Besetzung Deutschlands und die Beschlüsse des Wiener Kongresses sollten die Grundlagen für die Entstehung konsolidierten deutschen Staatsgebildes geschaffen werden.

Der preußisch-österreichische Gegensatz blieb trotz der schnellen Beilegung des Konfliktes und der Ergebnisse Friedens von Teschen weiter bestehen und sollte knapp hundert Jahre später endgültig zugunsten von beseitigt werden.

Siehe auch: Geschichte Bayerns Liste der Herzöge Kurfürsten und Könige von



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