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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 30. August 2014 

Beckmesser


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Sixtus Beckmesser ist eine Figur aus der Oper Die Meistersinger von Nürnberg des deutschen Komponisten Richard Wagner .

  • Zur Handlung

Im mittelalterlichen Nürnberg hatte der reiche Veit Pogner seine einzige Tochter Eva demjenigen zur Ehe versprochen der auf Johannesfest den Preis als bester Meistersinger gewinnen

Sixtus Beckmesser Stadtschreiber in Nürnberg gehört Zunft der Meistersinger an in der er Amt des Merkers bekleidet. Er wähnt sich sicherer Sieger des Wettstreits schon weil er darf der einzige Teilnehmer zu sein. Bedenklich ihn nur die Regelung dass Eva der zustimmen muss. Seine Versuche Pogner zu einer zu bewegen scheitern.

Die Bedenken Beckmessers erhöhen sich noch Walter von Stolzing ein junger Edelmann aus in Nürnberg eintrifft und Gastrecht im Hause beansprucht. Stolzing ist sobald er Evas ansichtig ist gewillt den Wettstreit zu gewinnen. Man ihm dass er zunächst in die Zunft werden müsse. Als Merker hat Beckmesser ihn prüfen. Trotz offenkundiger Parteilichkeit gelingt es Beckmesser die anwesenden Meister - ausgenommen Hans Sachs - von der Ungeeignetheit des Bewerbers überzeugen. Er beharrt auf der Einhaltung der die er so eng und kleinlich wie auslegt.

Im weiteren Verlauf der Handlung wird ein Opfer seines eigenen Sicherheitsdenkens: er möchte einen guten Eindruck auf Eva zu machen sein Lied schon in der Nacht vor Fest darbringen. Sein Auftritt vor dem Hause führt zu einer üblen Schlägerei. Unterdes hat im Hause des Hans Sachs ein wahres verfasst. Beckmesser der Sachs am nächsten Vormittag Abwesenheit Stolzings besucht findet das Lied und dem Witwer Sachs vor heimlich selbst um werben zu wollen obwohl er das stets habe. Sachs versichert erneut nicht als Werber und schenkt Beckmesser das Lied.

Auf dem Johannesfest gibt Beckmesser das als sein eigenes aus. Er scheitert indes beim Vortrag des Liedes weil er sich den neuen Weisen Stolzings nicht zurechtfindet. Wütend er das Blatt zu Boden und verlässt und gedemütigt die Bühne.

  • Zum Hintergrund

Richard Wagner hat die Figur des als Parodie auf den Wiener Kritiker Eduard angelegt der Wagner oft gescholten hatte und auch an den Meistersingern keinen Gefallen fand.

Der Begriff der Beckmesserei gilt bis heute als Sinnbild kleinlicher letztlich verständnisloser Regelgläubigkeit.

  • Zur Deutung

In neuerer Zeit hat vor allem Jens versucht die Figur des Beckmesser zu der ein notwendiges Gegengewicht zu Sachs und verkörpere: "Der Stadtschreiber hat auf der Bühne zu er wird noch gebraucht!"

Diese Forderung ist vielfach aufgegriffen worden hat auch in den meisten Regiearbeiten ihren gefunden. Trotzdem ist festzuhalten dass Beckmesser zwar Sachs ermächtigt wurde das Lied zu singen er aber als Meistersinger seiner Kunst selbst wird indem er sich als Autor des ausgibt. auch sonst dürften sich bei genauer der Figur Beckmessers nur wenig sympathische Züge ihm finden lassen.




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