In der Psychlogie bezeichnet Bedürfnis einen physiologischen oder psychologischen Mangel- und der üblicherweise mit dem Streben nach Bedürfnisbefriedigung ist. Zu unterscheiden sind angeborene primäre (Hunger Durst...) sowie sekundäre d.h. soziale (Streben nach sozialer Anerkennung sowie kulturell bedingte Bedürfnisse.
Der amerikanische Psychologe Maslow hat in diesem Zusammenhang fünf Bedürfnisebenen Der Mensch ist dabei bestrebt zunächst die dieser Bedürfnisebene zu befriedigen um danach die nächst höhere zu erreichen.
Bedürfnisebenen nach Maslow:
Entwicklungsbedürfnis z.B.: Bedürfnis nach Selbstentfaltung -entwicklung
Wertschätzungsbedürfnis z.B.: Bestätigung Anerkennung durch andere
In der Terminologie der Wirtschaftswissenschaften stellen Bedürfnisse als Option die Vorstufe des Bedarfs dar. Aus einem Bedürfnis wird dann Bedarf wenn ein dem Bedürfnis adäquates Produkt Dienstleistung) Bedürfniserfüllung d.h. Beseitigung des empfundenen Mangels Der Bedarf wird zur Nachfrage wenn bei vorhandener Kaufkraft am Markt Kaufabsicht geltend gemacht wird.