Prinzipiell hat die Schraube ein Außengewinde. Schraube soll zwei Teile so verbinden dass Schraube nur auf Zug beansprucht wird und beiden Teile durch die Reibung zueinander gehalten werden.
Je nach Art des Verwendungszwecks oder Materials in das die Schraube geschraubt werden hat sie ein genormtes Gewinde welches ein Gegengewinde erfordert oder ein selbstschneidendes Gewinde.
Kreuzschlitzschraube (auch Philipsschraube von engl. phillipsscrew )
Phillipskreuzschlitz (H)
Pozidriv-Kreuzschlitz (Z PZ oder PZD) vorwiegend Spanplattenschrauben
Innenvielzahnschraube
Anm.: Inbus - und Torx schrauben sind Markennamen der Firma Bauer & Karcher (heute zum Textron Fastening Konzern gehörend siehe http://www.textron.de) werden aber umgangssprachlich für die Innensechskant- bzw. die -vielzahn schraube generell verwendet.
Zunehmend werden von Geräteherstellern Schrauben mit Schraubenköpfen verwendet um Verbrauchern (und Dieben) das bzw. Entfernen der Geräte zu erschweren.
Linsenkopf (breiter niedriger und runder als Zylinderkopf)
Hammerkopf
Flachrundkopf (mit Vierkant unter dem Kopf ugs.
Es gibt noch eine Vielzahl von die für spezielle Einsatzzwecke bei denen keine verwendet werden können konstruiert werden und sich Wesentlichen durch ihre Kopf- bzw. Antriebsform unterscheiden.
Für die Produktion von Kopfschrauben gibt heute zwei Herstellverfahren: - das Kaltfliesspressverfahren auf Pressen für große Stückzahlen und Durchmesser bis maximal M36. Das Ausgangsmaterial wird als "Draht" Coils aufgewickelt angeliefert und in den Pressen Anlagen abgehaspelt gerichtet und ggf. auf den Durchmesser reduziert. - das Warmpressverfahren Schmieden auf Schmiedepressen für kleine bis mittlere und Durchmesser bis M120. Das in Stangenform Rundmaterial muss zuerst in einem vorbereitenden Arbeitsgang werden. Die Abschnitte werden dann ganz oder (in Gas- Öl- oder Induktionsöfen) auf Schmiedetemperatur vom Werkstoff; bis zu 1250°C) erwärmt und Pressen partiell umgeformt.