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Beiern


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Beiern bezeichnet das manuelle Anschlagen von Glocken im Rhytmus z.B. Anspannen des Klöppels ein Seil oder direktes Anschlagen mittels eines Dies steht im Gegensatz zu dem herkömmlichen der Glocke durch Schwingen. Bei einer größeren an Glocken werden auch Hebel benutzt die Klaviatur angeordnet sind zu sehen z.B. in Brügge oder in Ratingen .

In Deutschland ist Beiern vor allem Rheinland eine weitverbreitete Tradition. Auch dort wo Brauch im Laufe der Jahre eingeschlafen ist er in den letzten Jahren wiederentdeckt.

Inhaltsverzeichnis

Wortherkunft

Der Ursprung des Wortes Beiern liegt Alt-Französischen Baier was Bellen oder Anschlagen bedeutet. dort wanderte das Wort über das Flämische ins Rheinland. Die Verwandschaft stellt auch das "Bells" für Glocken dar während die deutschen bei ihren Hunden nicht von Bellen sondern Läuten reden. Da beim Beiern ein kurzer oft wiederholt wird spricht der Rheinländer immer wenn er jemanden ständig ermahnen muß von

Jedes Dorf hat dabei seine eigenen Melodien die auch durch Beier-Verse begleitet werden oft spöttischen Inhalt haben. Auch die Beier-Männer sind oft Ziel von spöttischen Versen ist nicht selten Alkohol mit im Spiel.

Unfälle

Während beim normalen Leuten die Glocken und sanft angeschlagen werden (der Fachmann sagt auch: Der Klöppel küßt die Glocke) wird Beiern auch schon mal kräftiger gespielt. Durch hartes Anschlagen der Glocken kam es im der Zeit zu gesprungenen Glocken Inschriften der gegossenen Glocken weisen darauf hin so die Glocke aus Merten im Rheinischen Vorgebirge: "Kaum ich 1804 geboren starb ich abermal 1808 Gewalt bekam aber 1809 wiederum diese Form Gestalt. Gott gebe mir längeres Leben. Jeder sich mich zu verderben weil mein Tod Kosten macht; daher nehmet euch mit Läuten Bamschlagen in Acht.". Für die Glocke gefährlich dabei die Variante des Klöppelns wo die nicht nur am Schlagring angeschlagen wird sondern auf halber Höhe der Glockenwand um eine Tonhöhe zu erreichen.

Gefährlich für die Beiermänner ist dagegen Bemmschlagen (auch Bammschlagen) bei der eine Glocke Motor oder von Hand) zum Schwingen gebracht Da die Glocken nach dem Einschalten nicht regelmäßig Schlagen sondern sich einpendeln müssen bzw. dem Ausschalten noch eine Weile nachschwingen halten Beiermänner den Klöppel so lange fest bis Glocke im Takt ist. Da viele Glocken Tonne und mehr wiegen kann eine kleine schwere Folgen haben.

Wo gebeiert wird

In anderen Ländern ist das Beiern weit verbreitet. So werden in Rußland die fast nur mit der Beier-Methode zum Klingen ebenso wie in England wo das Round praktiziert wird. In Deutschland dagegen wird nur hohen Kirchen- oder Dorffesten gebeiert ( Weihnachten Ostern Pfingsten Kirmes/Patronatsfest Schützenfest etc.).

Weblinks

Übersicht vieler Beierorte und -termine (im Aufbau) Beiern in Kreuzweingarten Pfingstseiten Bemmschläger Rheinbrohl




Bücher zum Thema Beiern

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