Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Bekenntnis von Nicäa wurde vom ersten Konzil von Nicäa 324 herausgegeben.
Es ist nicht zu verwechseln mit bekannteren und nahe verwandten Nicäno-Konstantinopolitanum dem Bekenntnis des ersten Konzils von Konstantinopel das ebenfalls oft als Nizänisches Glaubensbekenntnis wird. Im Gegensatz zu diesem wird das beschriebene Bekenntnis auch von den alt-orientalischen Kirchen anerkannt und ist somit das meistanerkannte im Christentum.
Mit dem Bekenntnis zur Trinität bezog die damalige Kirche Stellung gegen Arianismus des Arius dessen Lehre auf dem Konzil von abgelehnt wurde. Anhänger des Arius mussten sich Nicänum bekennen oder die Exkommunikation hinnehmen.
In der Folge wurde das Bekenntnis Nicäa oft als "der Glaube der 318 Väter" (318 Bischöfe die am ersten Konzil von Nicäa teilgenommen haben) bezeichnet -- sowohl die Form als auch verschiedene orthodoxe Glaubensbekenntnisse die dem Prinzip von Nicäa formuliert wurden (z.B. Nicäno-Konstantinopolitanum ).
Auf dem Konzil von Ephesus 431 wurde dann das wörtliche Glaubenbekenntnis von ausdrücklich bestätigt und erklärt dass es nicht werden dürfe.
Literarisch lässt sich das Bekenntnis von auf ältere östliche Glaubensbekenntnisse zurückführen. Da jedoch Jerusalem Cäsarea Antiochia und Alexandria sehr ähnliche überliefert sind lässt sich nicht eindeutig feststellen dieser Bekenntnisse die Grundlage für das nizäanische
der als einziggeborener aus dem Vater gezeugt d.h. aus dem Wesen des Vaters
Gott vom Gott Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
durch den alles geworden ist was im und was auf Erden ist;
der für uns Menschen und wegen unseres herabgestiegen und Fleisch geworden ist
Mensch geworden ist
gelitten hat und begraben worden ist
und am dritten Tage auferstanden ist
und aufgestiegen ist zum Himmel
und kommen wird um die Lebenden und Toten zu richten;
Und an den Heiligen Geist.
Diejenigen aber die da sagen "es gab Zeit da er nicht war" und "er nicht bevor er gezeugt wurde" und er aus dem Nichtseienden geworden oder die sagen Sohn Gottes stamme aus einer anderen Hypostase Wesenheit oder er sei geschaffen oder wandelbar veränderbar die verdammt die allgemeine Kirche.
¹ Im Originaltext durchgängig Einzahl: Ich glaube...
Die einzelnen Abschnitte haben sehr unterschiedliche Die Aussagen über Gott und der Heiligen bedürfen offenbar kaum eines Kommentars. Die Stellung hingegen war strittig und wird ausführlich erörtert.
der als einziggeborener aus dem Vater gezeugt d.h. aus dem Wesen des Vaters
Gott vom Gott Licht vom Licht
wahrer Gott vom wahren Gott
gezeugt nicht geschaffen
eines Wesens mit dem Vater;
Die Streit um die Charakterisierung der zwischen menschlichem und göttlichen Wesen Christus' war 2. und 3. Jahrhundert bedrohlich eskaliert. Verschiedene waren zur Lösung dieses christologischen Problems entwickelt wurden. Zunächst erscheint es die Göttlichkeit Christus' zu betonen. Die Betonung Menschlichen Wesens aber war wichtig da nur Tod und Auferstehung des Menschen Christus die der Menschenscheit gesichert werden konnte.
Diejenigen aber die da sagen "es gab Zeit da er nicht war" und "er nicht bevor er gezeugt wurde" und er aus dem Nichtseienden geworden oder die sagen Sohn Gottes stamme aus einer andern Hypostase Wesenheit oder er sei geschaffen oder wandelbar veränderbar die verdammt die allgemeine Kirche.
Hier erfolgt die deutliche Abgrenzung zum Arianismus .