Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die erste Belagerung von Wien durch die Osmanen fand vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 statt wobei sich die Verteidiger der gegen die Belagerer behaupten konnten.
Unter dem seit 1520 herrschenden Sultan Süleyman I. wurde das Königreich Ungarn zum Ziel der osmanischen Expansionspolitik. 1521 gelang ihm die Eroberung der damals Ungarn gehörenden Stadt Belgrad auf welche 1526 die entscheidende Schlacht von Mohács folgte. Der ungarische König Ludwig II. fiel in der Schlacht so dass eines 1515 mit den Habsburgern geschlossenen Erbvertrages Erzherzog Ferdinand von Österreich zum neuen Regenten von Böhmen und Ungarn gewählt wurde. Ein Teil ungarischen Adels opponierte gegen diese Entscheidung und erhob Fürsten von Siebenbürgen Johann Zápolya zum Gegenkönig. Zápolya stellte sich unter Schutz des ihm wohlgesonnenen Osmanischen Reiches. Es zum Konflikt zwischen Ferdinand I. und seinem Zápolya was von Süleyman I. zu einem gegen die österreichischen Erblande der Habsburger genutzt wurde. Die Kräfte der Habsburger waren zu dieser Zeit einem erheblichen Teil in Italien gebunden wo sie gegen die Franzosen kämpften. Diese Situation stellte nach Süleymans eine geeignete Gelegenheit dar um Mitteleuropa zu erobern.
Süleyman I. mobilisierte eine äußerst große die am 10. April 1529 von Konstantinopel aus in Richtung Wien aufbrach. Auf dem Weg durch Südosteuropa das osmanische Heer durch den Anschluss zahlreicher Garnisonen immer stärker an. Nicht nur osmanische auch ungarische Kämpfer schlossen sich ihm an. türkische Vormarsch durch Ungarn wurde stark verlangsamt ein ungarisches Strassennetz praktisch nicht existent war schwere Regenfälle den Boden aufgeweicht hatten. Deshalb erst fünf Monate nach dem Aufbruch in die ersten türkischen Einheiten in der Umgebung ein. Eine Truppe von etwa 20.000 Akinçi ("Plünderer") verheerte das Umland der Stadt die dortige Bevölkerung getötet oder versklavt wurde. Truppen gingen üblicherweise der regulären osmanischen Armee und hatten in der osmanischen Militärstrategie die durch ihren Terror den Widerstandswillen der Bevölkerung lähmen. Am 23. September kamen die Türken die Sichtweite der Stadt die bis zum September komplett eingeschlossen wurde. Die türkische Streitmacht möglicherweise über eine Viertel Millionen Menschen die mehrheitlich dem Tross angehörten. Der wehrhafte Teil des Heeres etwa 80.000 osmanische und 6.000 ungarische Kämpfer. zahlreichen anatolischen Reitern ("Sipahis") umfasste das Heer fast Janitscharen . Der katastrophale Zustand der ungarischen Strassen verhindert dass das osmanische Heer seine schwersten Geschütze nach Wien transportieren konnten so dass nur 300 leichte Kanonen aufbieten konnte. Auf dem Weg nach setzten die Osmanen etwa 22.000 Kamele als Lasttiere ein.
Wien wurde von der Stadtgarnison einer Miliz und mehreren Hundert deutschen und spanischen Söldnern verteidigt. Insgesamt konnten die Verteidiger der etwa 22.000 Fußsoldaten und 2000 Reiter aufbieten. die Söldnertruppen waren mit Piken und Arkebusen bestens bewaffnet und hatten sich während Italienkriege mit fortschrittlichen Taktiken vertraut machen können. Die zahlenmäßige Überlegenheit Türken war jedoch erheblich zudem war der der im 13. Jahrhundert erbauten Stadtmauer Wiens mangelhaft. Erzherzog Ferdinand hatte das zerstrittene Heilige Römische Reich um personelle Unterstützung gebeten die aber ausblieb. Auch ein Hilfegesuch an seinen Bruder Karl V. war vergeblich da Karl mit seinem in Italien gegen französische Streitkräfte operierte. Die Wiens wurde von Graf Nikolaus zu Salm-Reifferscheidt Wilhelm von Roggendorff organisiert. Graf zu Salm die Stadtmauern mit Erdbefestigungen verstärken und überwachte Positionierung der 72 Kanonen die den Verteidigern Stadt zur Verfügung standen. Sämtliche Gebäude außerhalb Stadtmauer wurden auf Befehl des Grafen abgerissen ein freies Schussfeld zu ermöglichen und um Angreifern Möglichkeiten zur Deckung zu nehmen. Außerdem er die Evakuierung mehrerer Tausend Frauen und an die aber auf ihrem Weg in Territorium osmanischen Truppen zum Opfer fielen und oder zu Tode gefoltert wurden. Noch am September schickte Süleyman I. eine Delegation in Stadt welche den Wienern die Kapitulation nahelegte ihnen für diesen Fall die Verschonung von und Bevölkerung garantierte. Bei einer Weigerung zu würde das türkische Heer die Stadt vernichten. zu Salm schickte die Delegation in das Feldlager zurück ohne auf ihre Forderung einzugehen. Kampf um Wien begann.
Die osmanische Artillerie eröffnete ein schweres das nahezu ohne Wirkung blieb da es an schweren Kanonen fehlte. Deshalb ging man osmanischer Seite dazu über die Stadtmauern von zu unterminieren während die Kanonen zur Ablenkung weiterfeuerten. Die osmanischen Unterminierungsversuche konzentrierten sich auf so genannte Kärtnertor im Süden der Stadt am stärksten geschützt war. Vereitelt wurde dieses durch einen Überläufer christlichen Glaubens der die Wiens über die türkischen Pläne in Kenntnis Daraufhin ordnete Graf zu Salm das Ausheben Gegenminen an wobei man nach einiger Zeit die türkischen Mineure stiess. Es entbrannten brutale Kämpfe bei denen keine Feuerwaffen eingesetzt werden da die Mineure zur Durchführung ihres Auftrags mit sich führten. Bei diesen Auseinandersetzungen gewannen besser gepanzerten Verteidiger nach einiger Zeit die doch konnten nicht alle osmanischen Minen entdeckt Deshalb gelang es den Mineuren mehrere Breschen in die Wiener Stadtmauer zu sprengen denen es zu heftigen Kämpfen kam. Die errichteten Palisaden hinter den Breschen hoben Gräben aus bildeten dichte Formationen aus Pikenieren und Arkebusieren gegen die die türkischen Janitscharen wenig auszurichten vermochten.
Am 12. Oktober sprengten die Osmanen besonders große Bresche in die Wiener Stadtmauer der bis dahin größte osmanische Angriff folgte. bei diesen Gefechten konnten sich die osmanischen nicht durchsetzen und verloren allein 1200 Janitscharen. späten Abend des selben Tages berief Süleyman einen Kriegsrat in seinem Lager ein. Die des osmanischen Heeres war zu diesem Zeitpunkt schlecht da man das Umland von Wien vollständig geplündert hatte und der Nachschub durch völlig aufgeweichten Straßen aufgehalten wurde. Zudem stand Wintereinbruch bevor so dass eine längere Belagerung war. Erstmalig in der Geschichte des Osmanischen äußerten die Janitscharen dem Sultan gegenüber ihren woraufhin sie von Süleyman durch die Zusicherung großen Belohnung zu einem letzten Sturmangriff überredet konnten bevor man die Belagerung aufgrund der abbrechen würde. Am 14. Oktober sprengten die eine Bresche in das Kärtnertor doch fiel Schutt nach außen so dass die Erstürmung gefährlich war. Wieder bildeten die Verteidiger einen Wall aus Piken gegen den die Janitscharen waren und sich unter schweren Verlusten zurückziehen
Entgegen der Befehle ihrer Vorgesetzten beendeten Janitscharen den Sturmangriff auf Wien und kehrten das osmanische Feldlager zurück. In der Nacht den 15. Oktober begann der Abzug des Heeres. Die osmanischen Truppen liessen alles zurück sie nicht tragen konnten und verbrannten ihre bei lebendigem Leibe. Aufgrund der allgemeinen Unordnung es aber vielen hinter die sicheren Mauern Wien zu fliehen. Als die Osmanen ihr abgebaut hatten und am Morgen des 15. abzogen begann es zu schneien. Auf dem verhungerten Tausende zudem überliessen die Osmanen zahlreiche ihrem Schicksal. Hinzu kamen ständige Angriffe von Reitern.
Das osmanische Heer hatte fast 20.000 hinnehmen müssen unter denen sich zahlreiche Janitscharen Sipahis befanden. Die Verluste der Belagerten waren geringer doch aufgrund der hohen Anzahl an und Kranken waren die Mauern Wiens zuletzt noch von wenigen Tausend Soldaten bemannt worden. waren die Verluste im Umland von Wien die Türken gewaltsam entvölkert hatten.
Das Osmanische Reich hatte unter Süleyman seinen Zenit erreicht. Die erfolglose Belagerung Wiens den allmählichen Niedergang der osmanischen Machtfülle ein wenn es noch zu zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen dem christlichen Teil Europas kam. Süleyman wagte der gescheiterten Belagerung keinen weiteren Angriff auf Hauptstadt der österreichischen Erblande mehr. Die erste von Wien durch die Türken leitete zudem militärischen Niedergang der Janitscharen ein die verlustreiche eigenmächtig abbrachen und dem Sultan Bedingungen diktierten. der Folgezeit weiteten die Janitscharen ihren Einfluss die Sultane stark aus während ihr Ruf militärische Elite-Einheit verkam. Die zweite Belagerung Wiens im Jahre 1683 war ein letzter großer Kraftakt der der ebenfalls scheiterte. Die Habsburger hatten Wien der ersten Belagerung zu einer zeitgemäßen Artillerie festung ausgebaut so dass die Wiener 1683 genug standhalten konnten bis ein Entsatzheer eintraf und das osmanische Heer vertrieb.