Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Benediktiner bilden einen Orden innerhalb der römisch-katholischen Kirche den Ordo Sancti Benedictini (OSB).
Der Orden wurde geht auf Benedikt von Nursia (um 480 - 547 ) zurück der 529 im Kloster bei Montecassino die nach ihm benannte Regel ( Regula Benedicti Benediktsregel) aufstellte. Diese Regel basiert auf Regula magistri eines unbekannten Autoren. Wesentliche Haltungen die Regel von den Mönchen verlangt sind Gehorsam Beständigkeit und Demut. Der größte Teil des ist dem gemeinsamen und persönlichen Gebet gewidmet wird in Stille mit Meditation und geistiger Lektüre verbracht daneben steht Arbeit im Dienste der Gemeinschaft Essen und Der Tagesablauf der Mönche wird gegliedert durch Opus Dei den gemeinsamen Gottesdienst der acht Offizien
Der Orden verbreitete sich im Frühmittelalter in ganz Westeuropa. Sein Einfluss erstreckte nicht nur auf die Christianisierung Europas sondern auch auf die Kultur Obstbau Weinbau Schulen Bücher). Es ist weitgehend den zu verdanken dass das kulturelle Erbe der in Westeuropa erhalten blieb. Sogar viele Universitäten ursprünglich Klosterschulen .
Aus dem Benediktinerorden haben sich zahlreiche Orden entwickelt z.B. die Zisterzienser . Der Orden hatte zur Zeit der cluniazensischen Reformen ( Cluny ) die größte Wirkung als geistliche Reformbewegung.
Bis ins Hochmittelalter waren die Benediktiner bedeutendste Orden verloren diese Stellung aber teilweise die im 13. Jahrhundert neu entstehenden Bettelorden .
Durch die staatlich erzwungene Säkularisierung wurden Deutschland fast alle Benediktiner- und Benediktinerinnenklöster zu des 19. Jahrhunderts aufgelöst. In der zweiten des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts es zahlreiche Neugründungen.
Davon zeugt schon ein Gedicht über Landleben des Wandalberts von Prüm aus dem 9. Jahrhundert in dem Mönch der Abtei Prüm die Pflege von Obstbäumen schildert.
Ein anderer Benediktinerabt der auf der Reichenau ansässige Walafried Strabo (809-849) verfaßte ein Gartenbuch "Hortulus" genannt dem er 23 Heilpflanzen in Versform beschrieb.
Im 12. Jahrhundert verfasste die Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098-1179) Bücher über Heilpflanzen. Bei ihr es zu einer Verschmelzung von antikem Wissen Glauben und germanischem Weltbild. Obwohl ihre Bücher lateinischer Sprache geschrieben sind verwendet sie für Heilpflanzen die volkstümlichen Bezeichnungen ihrer Heimat. Somit ihre Bücher u.a. zu einem Zeugnis der ihrer Zeit.