Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Zur Benennung veränderlicher Sterne wurde ein an die Bayer-Bezeichnungen angelehntes System entwickelt bei dem ein gefolgt vom Genitiv des Sternbildnamens verwendet wird.
Da in früheren Jahrhunderten nur wenige bekannt waren erschien es vernünftig die lateinischen ab R als Identifikator zu verwenden also R Lyrae . Dadurch sollte eine Verwechslung mit den die Spektraltypen von Sternen eingesetzten Buchstaben die bis O reichten ausgeschlossen werden. Bis 1936 war die Benennung erst in einem der Schlange beim Buchstaben S angelangt.
Mit dem Aufkommen der Fotografie im 19. Jahrhundert stieg die Anzahl der entdeckten Veränderlichen rasch an denn es mussten nun nur in verschiedenen Abständen aufgenommene Himmelsfotos miteinander verglichen Dadurch erreichte das System schließlich bei Z Grenze des Alphabets obwohl noch weitere Sterne benennen waren wie es einst auch den ergangen war. Das Benennungssystem wurde daher um erweitert zunächst von RR bis ZZ dann einmal von AA bis QZ.
Als auch dies nicht mehr ausreichte der holländische Astronom A. A. Nijland vor komplizierte System der Benennung von Grund auf zu gestalten und einfach die Bezeichnungen V1 V3 … zu verwenden d. h. ein V für veränderlich gefolgt von einer fortlaufenden Nummer. Da der vergebenen Namen jedoch bereits fest etabliert z. B. für RR-Lyrae-Sterne und W-Ursae-Maioris-Sterne wurde dieses System erst ab V335 eingesetzt.
Das momentane Benennungssystem für veränderliche Sterne
Beginne bei R und mache weiter Z.
Fahre fort mit RR RS … dann SS ST … SZ TT … usw. bis ZZ.
Benutze weiter AA AB … AZ BC … BZ usw. bis QZ. Die JJ bis JZ werden dabei ausgelassen.
Gib schließlich nach allen 334 möglichen die alphabetische Benennung auf und nummeriere weiter V335 V336 V337 …
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