Die U-Bahn gibt es seit 1902 . Sie und die S-Bahn bilden in das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs. Das U-Bahnnetz in Kleinprofil (U1 U15 U2 U4) und (U5 U6 U7 U8 U9) getrennt.
Die U4 wurde bis 1989 mit automatischen fahrerlosen Zügen bedient.
Am 15. Februar 1902 fährt die erste Bahn auf der Stralauer Tor – Potsdamer Platz welche dann am 18. Februar eröffnet wird. Diese erste Fahrt nennt auch Ministerfahrt weil an ihr führende Vertreter des Lebens in Berlin teilnahmen. Der U-Bahnhof Stralauer Tor wird später nach dem Osthafen benannt am 10. März 1945 total zerstört. Er ist der einzige U-Bahnhof der nicht wieder aufgebaut wurde.
Neueste Baureihe Hk
Diese erste Strecke wird noch im 1902 fertig gestellt und führt von der Brücke zum heutigen Ernst-Reuter-Platz (das damalige Knie ). 1906 wird die Strecke vom Knie zum Wilhelmplatz (heute Richard-Wagner-Platz) in Betrieb genommen.
Die U-Bahn-Baugeschichte wird allgemein in drei geteilt:
Ab 2006 verkehrt die neue U-Bahn-Linie U55 zwischen den Stationen Lehrter Bahnhof und Brandenburger Tor . Spätestens ab 2010 ist der Weiterbau der Strecke vom Brandenburger Tor bis zum Alexanderplatz geplant. Es soll wenn möglich jedoch 2007 begonnen werden. Bis 2020 sollen bzw. müssen (der Hauptstadtvertrag verlangt die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Linie U55 dann zur verlängerten U5. Die BVG rechnet mit täglich 100.000 Fahrgästen.
Weitere Ausbauten sind wegen chronisch leerer in Berlin sehr unwahrscheinlich. Wenn jedoch wieder verfügbar sein sollte wird höchstwahrscheinlich die U1 Krumme Lanke nach S-Bf Mexikoplatz (S1) oder U15 bzw. U3 von Uhlandstraße nach U-Bf (U7) nach weitergebaut.
Das Grips-Theater in Berlin widmete der Linie 1 (Ruhleben bis Schlesisches Tor) 1986 ein komplettes Musical das 1988 unter der Regie von Reinhard Hauff verfilmt wurde und die Berliner U-Bahn machte.