Als Kind verlor Bernhard Schmidt beim mit Schießpulver seinen rechten Arm. Ein zweites persönliches war seine Alkoholsucht . Trotz dieser beiden Probleme glänzte er nur durch theoretische Kenntnisse sondern vor allem bei der Herstellung perfekter Linsen und Spiegel .
Bernhard Schmidt arbeitete zunächst in Mittweida . Neben der Herstellung verschiedener großer Objektive Spiegel für astronomische Geräte wurde er auch herangezogen vorhandene Optik durch Retusche zu verbessern. So kam er auch der Sternwarte in Hamburg - Bergedorf in Kontakt und wurde dort 1926 fest angestellt. Hier gelang ihm die eines völlig neuartigen Spiegelteleskops das heute Schmidt-Spiegel Schmidt-Teleskop oder auch Schmidt-Kamera genannt wird. Die Schmidt-Kamera fand wegen des großen erfassbaren Bildwinkels und höchster Bildgüte bis in die der Fotoplatten bald weite Verbreitung in der Astrofotografie . Möglich war der Erfolg des Schmidt-Teleskops deshalb weil Schmidt darauf verzichtete seine großartige als Patent anzumelden.