Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Prof. Dr. hc. mult. Berthold Beitz (* 26. September 1913 in Zemmin (Vorpommern) ist eine der Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts .
Als kaufmännischer Leiter der Karpaten-Oel AG Boryslaw/ Polen verhinderte er bis 1944 den Abtransport vieler Juden in KZs in dem er sie als unabkömmlich die Produktion seines Unternehmens reklamierte. 1944 wurde zum Kriegsdienst eingezogen. Auch aufgrund seiner menschlichen während des Weltkrieges wurde er 1946 - nach Flucht aus der Kriegsgefangenschaft durch die amerikanische Besatzung zum Vizepräsident des des Reichsaufsichtsamtes für das Versicherungswesen in Hamburg gemacht. Von 1949 bis 1953 war er Generaldirektor der Versicherungsgesellschaft Iduna-Germania Hamburg. In dieser Eigenschaft traf er 1953 Alfried Krupp von Bohlen und Halbach der ihn als seinen Generallbevollmächtigten in Krupp-Konzern holte. Mit der Überführung des Kruppschen in eine Stiftung und dem kurz darauf Tod von Alfried Krupp wurde Beitz 1968 Sachwalter des Kruppschen Vermögens als Vorsitzender Kuratoriums der gemeinnützigen Alfried Krupp von Bohlen Halbach-Stiftung leitet er die Stiftung noch heute. 1970 war er Aufsichtsratsvorsitzender im Krupp -Konzern seit 1990 Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates; diesen Status hat seit 1999 auch in der heutigen ThyssenKrupp AG .
Beitz ist seit 1972 bis heute Mitglied im Nationalen Olymischen ebenfalls von 1972 bis 1988 Mitglied im Internationalen Olympischen Kommitee davon 1984 -1988 Vizepräsident; seit 1988 ist er Ehrenmitglied Internationalen Olympischen Kommitees .