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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 19. Oktober 2017 

Beschuldigter


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Nach dem deutschen Recht ist der Beschuldigte derjenige gegen den ein Verdacht einer Straftat besteht.

Dem Beschuldigte steht es nach dem " nemo tenetur se ipsum accusare " (§ 136 Abs. 1 S. 2 StPO ) frei ob er sich zur Sache oder nicht. Dieser Grundsatz ist dem Beschuldigten einer Verhaftung oder Vernehmung stets vorzuhalten ("Belehrungspflicht"). muss er Angaben zur Person machen. Als gelten auch der Angeschuldigte und der Angeklagte . Dem Beschuldigten ist es gestattet im seines Selbstschutzes zu lügen jedoch in der nicht wenn dadurch andere Straftaten wie die einer Straftat (§ 145d StGB ) die falsche Verdächtigung (§ 164 StGB) ein Beleidigungsdelikt (§§ 185 ff. StGB) verwirklicht werden. wurden nur Fällen anerkannt in denen die Verdächtigung Konsequenz des Bestreitens der eigenen Täterschaft war wenn also nur zwei Personen Täter in Betracht kamen und der Täter Begehung einer Straftat abstritt.

Der Beschuldigte ist im gegen ihn Ermittlungsverfahren berechtigt jederzeit einen Anwalt ( Verteidiger ) hinzuzuziehen. Gegebenenfalls muss das Gericht oder die Staatsanwaltschaft einen solchen bestellen. Wird der Beschuldigte gehindert einen Verteidiger hinzuzuziehen besteht für die Aussage ein Verwertungsverbot nach Art. 6 Abs. und 3 EMRK .

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