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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 21. April 2014 

Bewährung


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Die Bewährung ist ein bestimmter Zeitraum in der Person das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen In der Regel wird der Begriff im des Strafrechts für die Zeitdauer der Aussetzung einer Strafe verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Zweck

Der Sinn der Bewährung ist an Straftheorien geknüpft. Die Bewährung geht von der aus dass sich der Täter schon die zur Warnung dienen lassen und künftig auch die Einwirkung des Strafvollzugs keine Straftaten mehr wird. Insbesondere bei Straftätern die keine oder Sozialisierungsdefizite aufweisen besteht eher die Möglichkeit eine einer Strafe zur Bewährung vorzunehmen. Ebenfalls zur auszusetzen sind Strafreste. So wird in Deutschland bei Straftätern die eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzen nach 15 Jahren Haft überprüft der Strafrest zur Bewährung ausgesetzt werden kann nicht die Führung des Gefangenen oder die Schwere der Schuld hinsichtlich der Tat entgegen Nach empirischen Untersuchungen hat sich gezeigt dass bei Strafen die zur Bewährung ausgesetzt wurden zu Rückfälligkeit neigen als Straftäter deren Strafe der Justizvollzugsanstalt vollstreckt wurden. Somit kommt der neben der Resozialisierungsfunktion zugleich auch eine Haft- damit Kostenvermeidungsfunktion zu.

Rechtsgrundlagen

Die Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung in Deutschland in § 56 StGB geregelt. Es können nur Freiheitsstrafen mit Dauer von bis zu einem Jahr (ausnahmsweise zu zwei Jahren) zur Bewährung ausgesetzt werden. Entscheidung dafür trifft das erkennende Gericht . Das erkennende Gericht hat dabei eine über den Täter zu erstellen. Liegt die unter 6 Monaten und erscheint die Sozialprognose so ist die Strafe zwingend zur Bewährung bei Freiheitsstrafen über 6 Monaten bis zu (ggf. zwei) Jahren muss die Strafe vollstreckt wenn die Verteidigung der Rechtsordnung dies gebietet. wird allein auf den Gedanken der Generalprävention

Die Aussetzung eines Strafrestes der nicht ist erfolgt nach § 57 StGB bei lebenslangen Freiheitsstrafen nach § 57a Die Entscheidung trifft die Strafvollstreckungskammer des zuständigen Landgerichts .

  

Gestaltung der Bewährung

Die Bewährungszeit (§ 56a StGB) liegt zwei und fünf Jahren. Für diese Zeit dem Verurteilten ein Bewährungshelfer bestellt werden. Regelmäßig auch Auflagen und Weisungen erteilt. Wird gegen Weisungen und Auflagen in grober oder beharrlicher Weise verstoßen oder begeht der Täter Straftaten während der Bewährungszeit so kann die Bewährung widerrufen werden. Dann ist Strafe in voller Länge zu verbüßen. Andernfalls erneut - ggf. schärfere - Auflagen oder erteilt.

Mit Ablauf der Bewährungszeit wird die gemäß § 56g StGB erlassen.

Folgen

Die Bewährung selbst wirkt sich nicht die Verurteilung aus. Der Verurteilte trägt weiterhin Strafmakel und ist auch vorbestraft. Die Verurteilung im Bundeszentralregister vermerkt. Somit wird bei Straftaten innerhalb Bewährungszeit den Strafverfolgungsbehörden eine Überprüfung erleichtert. Bewährungsversagern in der Regel stets eine schlechte Sozialprognose weiteren Delikten zu teil.



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