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Zeugen Jehovas


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Die Zeugen Jehovas wurden im 19. Jahrhundert von Charles Taze Russell in den Vereinigten Staaten von Amerika begründet. Zeugen Jehovas werden oft als Sekte bezeichnet da sich ihre Lehre in Punkten von der anderer christlicher Kirchen unterscheidet.

In vielen Ländern sind sie von Seite als Religion anerkannt einschließlich ehemaliger Verbotsländer früheren Ostblocks. Auch in solchen Ländern wie afrikanischen Malawi; wo es in den 1960er schwerwiegende Konflikte gab. In Österreich gelten Sie nicht als staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft seit 1997 aber als staatlich anerkannte Bekenntnisgemeinschaft. Als solche besitzen sie zwar eine Rechtspersönlichkeit nicht jedoch die Privilegien anerkannter Religionsgemeinschaften.

Inhaltsverzeichnis

Synonyme und andere Sprachen

Den Namen "Jehovas Zeugen" benutzt die zuvor als "Bibelforscher" "Ernste Bibelforscher" oder "Internationale Bibelforschervereinigung" bekannte Religionsgemeinschaft seit 1931 .

Offiziell wird die Religionsgemeinschaft durch die "Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Deutschland e.V." und durch die "Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft deutscher Zweig e.V." vertreten. Letztere wird kurz auch als Wachtturm-Gesellschaft bezeichnet.

Die englische Bezeichnung ist "Jehovah's Witnesses" im englischsprachigen Raum im Wesentlichen durch "Watchtower Bible and Tract Society of New Inc." und die "International Bible Students Association" vertreten.

Verbreitung

Im Jahr 2003 gab es ca. 4 Millionen aktive Zeugen Jehovas weltweit davon 165.935 in Deutschland gezählt. Die meisten Zeugen gibt es in den USA (1 03 Mio.) in Brasilien (607.000) in Mexiko (572.000) in Nigeria (260.796) in Italien (232.981) und in Japan (217.508). Außerdem gibt es in folgenden mehr als 100.000 Zeugen Jehovas: Argentinien Frankreich Großbritannien Kanada Kolumbien Demokratische Republik Kongo Philippinen Polen Russland Sambia Spanien und Ukraine . Durch die intensive Mission werden jährlich etwa 250.000 bis 300.000 erzielt. Abzüglich Todesfälle und Fluktuation liegt der Zuwachs bedeutend darunter. Beispielhaft: Die im Jahrbuch Zeugen Jehovas ausgewiesene Verkündiger-Höchstzahl betrug im Jahre = 6.035.564; im Jahre 2003 = 6.429.351. auf diese vier Jahre entspricht das einem jährlichen Zuwachs von 98.447.

Lehre

Die Bibelstellen die unten angegeben sind die mit denen die Zeugen Jehovas ihre Lehre jeweils begründen. Ihre Auslegung dieser Bibelstellen aber nicht immer denen anderer christlicher Gruppierungen.

Der Glaube wird im Sprachgebrauch der Zeugen Jehovas Wahrheit" genannt. Wer in ihrem Sinn gläubig befindet sich "in der Wahrheit" (2. Johannes

Zentrale Lehrsätze

Die Lehre wird durch die "Leitende der Zeugen Jehovas vorgegeben die sich als des "treuen und verständigen Sklaven " bezeichnet der "die Speise zur rechten austeilt" (Matthäus 24:45-47). Die Lehre wird nicht das einzelne Mitglied bestimmt. Zeugen Jehovas glauben dass die Leitung Jesus Christus als Haupt der Christenversammlung (Epheser 1:19 inne hat und diese Leitung durch den Geist ausübt. Daher ist ihnen wichtig alle Entscheidungen und Überlegungen mit der Bibel zu Alle Mitglieder werden immer wieder daran erinnert die Bibel zu lesen nicht nur die der Wachtturm-Gesellschaft damit sie eigene Gewissensentscheidungen treffen können 1:8). Gemäß Ehemaligen ist jedoch das Schwergewicht Lektüre auf den Veröffentlichungen deren Inhalt auch den Versammlungen die Hauptrolle spielt.

Angebetet wird nur der allmächtige und Gott der bei den Zeugen Jehovas den Jehova hat. Er habe die Erde und Leben darauf erschaffen.

In der Weltsicht der Zeugen Jehovas der Hauptwidersacher Gottes Satan (ein ehemaliger Cherub der die Aufgabe hatte über die zu wachen) ein abgefallener Engel der aus Selbstsucht wollte dass die ihn anbeten. Ihm haben sich später andere angeschlossen; dadurch wurden sie zu Dämonen . Satan ist nach Ansicht der Zeugen derzeit der Herrscher der Welt (1. Johannes Satan stellte Jehovas Recht in Frage alleine den Menschen über Gut und Schlecht zu Zur Klärung dieser "Streitfrage" erlaubte Gott dem zu beweisen ob er von Gott unabhängig sich selbst regieren könne und seine Probleme in den Griff bekäme. Deshalb gebe es der Erde zur Zeit auch so viel und Ungerechtigkeit.

Jesus habe 1914 die Herrschaft über das "Königreich Gottes" Himmel übernommen. Er verbannte als erste Amtshandlung Satan und seine Dämonen aus dem Himmel in die Nähe der Erde (Offenbarung

Im Gericht Gottes (bei den Zeugen als Harmagedon bezeichnet) werde alles Böse beseitigt und Menschen vernichtet die nicht Zeugen Jehovas sind 16:16). Die Erde und gottesfürchtige Menschen (Zeugen würden aber immer bestehen bleiben (Psalm 37:10-11 21:1-5 Johannes 17:3).

Zu verschiedenen Zeiten haben Zeugen Jehovas Zeitpunkt dieses Ereignisses errechnet. Derzeit werden keine Zeitangaben mehr gemacht (Matthäus 24: 44) es jedoch darauf hingewiesen dass wir in "der des Endes" leben (2. Timotheus 3:1-5 und 24:3-14).

Nach Harmagedon beginne das Tausendjährige Reich dem Christus und 144'000 Auserwählte vom Himmel regieren würden (Offenbarung 7:2-8). Die übrigen Menschen dann die Möglichkeit für immer in Frieden der Erde zu leben. Die Verstorbenen würden auferstehen da sie mit dem Tod für Sünden bezahlt hätten (Römer 6:7). Um diese erleben zu können müsse jeder Mensch eine persönliche Entscheidung treffen (Römer 9:9-10). Daher führen Jehovas ein ausgedehntes Predigt- und Lehrwerk durch versuchen Menschen überall zu erreichen (Matthäus 24:14 20).

Aussagen zur Bibel

Nach Ansicht der Zeugen Jehovas ist Bibel von Menschen geschrieben worden die von Gott inspiriert wurden (Jesaja 1:1 Offenbarung 1:1 Sie sei nur im Gesamtzusammenhang zu verstehen Timotheus 3:16 17) und habe ein einheitliches - "die Rechtfertigung des Rechtes Gottes über Menschheit zu herrschen sowie die Verwirklichung seines Vorsatzes durch sein Königreich" (Matthäus 6:10) (aus Lehrbuch der Zeugen Jehovas: "Erkenntnis die zu Leben führt" S. 14).

Alles was in der Bibel steht ist Sicht der Zeugen Jehovas nützlich und wichtig Timotheus 3:16 17). Da manches aus dem Alten Testament für Christen heute keine Gültigkeit mehr (das Mosaische Gesetz) werden daraus nur Grundsätze abgeleitet (Matthäus 22:37-40).

Die Zeugen Jehovas verwenden gewöhnlich eine Bibelübersetzung die Neue-Welt-Übersetzung . Früher benutzten sie die unrevidierte Elberfelder Bibel .

Bibelstellen werden teilweise wörtlich ausgelegt und teilweise symbolisch interpretiert manchmal wird beides in einem Vers gemacht: Beispielsweise wird Offenbarung 7:4 die Herkunft der 144.000 aus zwölf Stämmen Israel symbolisch gewertet (da sie mit der Nennung im Alten Testament übereinstimmt) die Zahl selbst aber als Anzahl (da sie im Kontrast zu einer unbestimmten "Großen Volksmenge" steht).

Von der Auffassung anderer christlicher Gruppierungen abweichende

Menschen besäßen keine unsterbliche Seele sondern Leib und Seele seien identisch Mose 2:7). Die Sterblichkeit der Seele wird wie Hesekiel 18:4 und Prediger 9:5 10 Die Toten seien tot fühlen nichts wollen und sollen nicht angebetet werden. Allerdings gäbe eine Auferstehung (Johannes 5:28 29).

Jesus sei der Sohn Gottes und die direkte Schöpfung. Die Dreifaltigkeit wird als heidnische Lehre angesehen da Gottesdreiheiten seit Jahrtausenden in Religionen zu finden sind. Begründet wird das damit dass Jesus seinen Vater ausdrücklich größer (Johannes 14:28) und sich Vater und Sohn verschiedene Personen anreden (Johannes 10:29-30). Der Heilige Geist sei keine Person sondern Gottes wirksame Kraft .

Die Hölle als Ort der Qual und als Strafe für Sünden wird als heidnische Lehre und als Verleumdung des gerechten Gottes angesehen 32:35). Der Tod sei der Zustand der Zeugen Jehovas unterscheiden dabei zwischen "Hades" (hebr. gr. hades) aus dem eine Auferstehung möglich und "Gehenna" aus der es keine Auferstehung weil sich der Betreffende einer "Sünde gegen Heiligen Geist" schuldig gemacht hat. Der Tod sei die Strafe für Sünder; er tilge Schuld (Römer 6:7 23). Daher gäbe es Auferstehung der "Gerechten" und "Ungerechten" (Johannes 5:28 Zeugen Jehovas sagen sie beurteilten nicht wer Tod erleidet.

Zeugen Jehovas sagen dass Jesus in vormenschlichen Gestalt (Johannes 8:23) der in Daniel 10:13 21; 12:1 Judas 1:9 und der Offenbarung 12:7 erwähnte Erzengel Michael sei.

Gemäß den Zeugen Jehovas starb Jesus einem Pfahl nicht am Kreuz .

Soziale Regeln

Das Zentrum des Kennenlernens zwischen Zeugen sind vorwiegend ihre Zusammenkunftsorte die Königreichssäle und Kongressstätten. Der Grad des privaten Engagements und privaten Kontakts bleibe nach Verlautbarungen Zeugen Jehovas-Leitung dem Einzelnen überlassen. Auf religiöser versuchen Älteste Alleinstehende Alleinerziehende und ältere Mitglieder Absprache aufzusuchen um sie zu ermuntern und wie ihnen auch in praktischen Belangen geholfen kann.

Zeugen Jehovas glauben die Religionsgemeinschaft gefunden haben die von Gott gebilligt wird. Sie nicht dass die reine Mitgliedschaft in einer ausreiche um einen Platz im Himmel oder Paradies zu erlangen. Sie denken dass es in einer glaubensvollen Lebensweise zeigen müsse gemäß 2:15-19. Sie bemühen sich darum andere nicht richten da Gott Jesus zum Richter eingesetzt (Mat 7:1 24 31-33). Dazu zählen auch von Zeugen Jehovas die die Glaubensüberzeugung ihrer nicht teilen wollen. Es sind jedoch Fälle wo sich Eltern deshalb von ihren Kindern mussten (Meidung).

Im allgemeinen werden alle Menschen die den Zeugen Jehovas angehören als "die Weltmenschen" Wie weit der Einzelne Kontakt zu Nicht-Zeugen entscheide er persönlich nach seinem Gewissen und nach Notwendigkeiten (Ausbildung Beruf Nachbarn In der Praxis wird jedoch angeraten solche eher einzuschränken.

Ein im Sinn der Bibel schwerwiegendes Fehlverhalten z. B. das Praktizieren von Spiritismus das Ausleben der Sexualität außerhalb einer Ehe Kriminalität oder Drogenmissbrauch wird von einem "Rechtskomitee" bestehend aus der Versammlung behandelt. Diese sprechen mit dem Missetäter darüber warum sein Verhalten biblischen Maßstäben Dabei verwenden sie auch Literatur der Zeugen Diese Besuche sollen helfen wieder in ein gutes Verhältnis zu Jehova zu gelangen . Nach Möglichkeit solle Barmherzigkeit gezeigt werden. der Missetäter sein Verhalten wird er "still zurechtgewiesen" allgemeinem Bekanntwerden vor der Versammlung ohne Angabe Gründe durch eine kurze Mitteilung. Zeigt er Reue wird er ausgeschlossen (1. Korinther 5).

Zeugen Jehovas dürfen mit Ausgeschlossenen keinen pflegen ( Meidung ). Ausnahmen können enge Familienangehörige wie Ehepartner Kinder im gleichen Haushalt betreffen es gab auch Fälle wo Familien deshalb zerbrochen sind.

Ausgeschlossene dürfen die Zusammenkünfte im Königreichssaal sich aber nicht aktiv daran beteiligen. Sie die Möglichkeit wieder in die Gemeinschaft zurück kehren. Falls sie das an ihnen gerügte nicht mehr zeigen werden sie von zwei besucht wobei sie gefragt werden ob sie zurückkehren möchten. Falls jemand den Kontakt ausdrücklich wird er nicht angesprochen. Eine Rückkehr ist nach Kapitalverbrechen wie z. B. Kindesmissbrauch möglich teilweise mit strengen Auflagen z.B. dass die Person nicht mehr mit einem Minderjährigem in Raum alleine bleiben oder kein Dienstamt mehr darf) denn "Gott ist Liebe und verzeiht der [aufrichtig] bereut".

Zeugen Jehovas sagen dass sie keine ihrer Mitgläubigen betreiben würden. Sie zeigten Interesse anderen (Hebräer 10:24) würden aber erinnert sich in die "Angelegenheiten anderer einzumischen" (1. Petrus Siehe auch: Kindererziehung der Zeugen Jehovas . Dieser Aussage wird jedoch von Ehemaligen

Ablehnung der Evolution

Ähnlich wie bei einigen anderen christlichen wird von Zeugen Jehovas die heute weit und in den Schulen gelehrte Evolution des Menschen aus anderen Lebewesen als betrachtet da die Bibel ausdrücklich von einer Schöpfung spricht (Matthäus 19:4f). Die Erschaffung Adams 4026 v. u. Z. stattgefunden. Die Zeugen fassen die Schöpfungstage im Genesis als Schöpfungs zeiträume auf die jeweils "Tausende von Jahren" In Publikationen der Zeugen Jehovas werden konkrete angegeben in denen die Sintflut und andere biblische Ereignisse stattgefunden haben Zugrunde gelegt wird eine Chronologie die aus Geschlechts- und Königsregistern der Bibel abgeleitet ist. einzelnen biblischen Geschehnisse werden als Realitäten verstanden gelehrt.

Blutgebrauch

Seit Jahrzehnten vertreten Zeugen Jehovas die von jeder Art des Blutgebrauchs und erweitert 1945 auch Bluttransfusionen .(Siehe dazu ihr Buch: "Babylon die Grosse gefallen..." S. 544.) Sie stützen sich dabei Apostelgeschichte 15 29 sich von Blut zu enthalten. Durch die ständig fortschreitende Entwicklung hat es viele Fragen gegeben. Die von Blutbestandteilen Blutplasma und andere Blutfragmenten sowie Eigenblutspende wird abgelehnt. (In Bezug auf Albumine u.ä. solle der Einzelne nach seinem Gewissen Um den Mitgliedern Unterstützung beim Auffinden von zu bieten die blutlose Alternativen akzeptieren und haben sie weltweit ein Netzwerk von Freiwilligen und Krankenhaus-Verbindungs-Komitee) aufgebaut die den Kontakt zu Krankenhäusern und Pflegepersonal aufbauen und rund um Uhr erreichbar sind. Trotzdem gibt es immer Fälle in denen Angehörige der Zeugen Jehovas deren Kinder sterben die eine Bluttransfusion verweigern. nicht heißen soll dass sie mit Sicherheit würden wenn sie Blutübertragungen einwilligten und umgekehrt.)

Organtransplantation war früher verboten ist jedoch erlaubt. Das gilt auch für Knochenmarkstransplantationen (siehe Wachtturm" 1. Dezember 1990 S.30).

Gottesdienst und Praxis

Zusammenkünfte

Die Zusammenkünfte haben keinen rituellen gottesdienstlichen Charakter im kirchlichen Sinn. Vielmehr Vorträge auf biblischer Grundlage gehalten Situationen bei Missionierung anderer demonstriert Interviews geführt und der gemeinsam besprochen. Die Anwesenden werden dabei oft ihre eigene mitgebrachte Bibel aufzuschlagen bzw. die gemeinsam zu besprechende biblische Literatur. Auf die sollten sich alle vorbereiten. Zu Beginn und Abschluss der Zusammenkünfte und zur Überleitung zwischen zwei 45- bis 60-minütigen Programmteilen wird jeweils Lied gesungen. Am Anfang und am Ende außerdem gemeinsam gebetet.

Kollekte während der Zusammenkünfte werden bei Zeugen nicht durchgeführt. Man findet dafür Spendenkästen den Sälen.

Die Kirchengebäude werden Königreichssäle genannt und für 50 bis 200 Personen eingerichtet. Es allerdings jegliche religiösen Symbole wie Altar Kruzifixe Leuchter usw. Lediglich Stühle Tische ein Sprechpult und Mikrofone sowie eine Bibliothek biblischer Schriften vorhanden.

Es finden wöchentlich fünf Zusammenkünfte statt von denen jeweils zwei zeitlich gelegt werden:

  • das "Versammlungsbuchstudium" welches in kleinen Gruppen zu 10-20 Personen häufig in Privatwohnungen stattfindet.
  • die "Theokratische Predigtdienstschule" in der sich alle lassen sollten um selbst kurze Redeaufgaben zu eigenen Schulung zu erfüllen. Dazu erhält jeder Schulungsbuch in dem erklärt wird wie man Rede aufbaut wie man den Zuhörer einbezieht wie man die Bibel gebraucht.
  • die "Dienstzusammenkunft" dient der Unterstützung für den
  • der "Öffentliche Vortrag" wird von einem Ältesten der ein von der Zentrale vorgegebenes Thema bespricht das mit dem Glauben der Familie Eigenschaften oder dem Königreich Gottes zu tun
  • das "Wachtturm-Studium" bei dem ein Artikel der in Frage und Antwort gemeinsam mit der - auch Kindern und Nicht-Zeugen-Jehovas - besprochen

Kritiker urteilen dass diese Zusammenkünfte durch Häufigkeit und ihren Stil indoktrinären Charakter haben.

Rituale

Die Zeugen Jehovas praktizieren die Erwachsenentaufe . Eine Kindertaufe gibt es bei ihnen nicht da Hingabe an Jehova Gott für sie eine Entscheidung aus freiem Willen ist. Gemäß einer Studie die Zeugen vor einigen Jahren in Deutschland durchgeführt haben jedes neue Mitglied vor der Taufe etwa Jahre auf diese Weise Zeugen Jehovas und Lehren kennen gelernt. Auch die Kinder der müssen ein Bibelstudium mitgemacht haben um sich für oder gegen die Taufe entscheiden zu Vor der Taufe werden öffentlich zwei Fragen gestellt die Taufanwärter mit "Ja" beantworten muss will er werden:
  1. Hast du auf der Grundlage des Jesu Christi deine Sünden bereut und dich hingegeben um seinen Willen zu tun?
  2. Bist du dir darüber im klaren du dich durch deine Hingabe und Taufe ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst der der vom Geist geleiteten Organisation Gottes verbunden (Der Wachtturm 1. Juni 1985 Seite 30)

Es gibt eine spezielle Form des Abendmahls das Gedächtnismahl das einmal jährlich am 14. Nisan Tag des jüdischen Passahs gefeiert und nur von einer Minderheit Personen mit himmlischer Hoffnung von denen die inzwischen verstorben sind) eingenommen wird. Von J. Rutherford 1935 so eingeführt. Die Jahre davor alle die Abendmahl-Symbole. Alle anderen und eingeladene Personen besuchen und beobachten dieses Ereignis bei alle gemeinsam des Todes Jesu und des seines Opfers gedenken.

Leben im Alltag

Zeugen Jehovas betrachten ihre Religion als Lebensweg. Daher haben ihre Ansichten immer auch auf ihr Leben.

Moralische Werte

Zeugen Jehovas legen sehr großen Wert sittliche Maßstäbe die sie der Bibel entnehmen. ist im Laufe der Jahre ein starker zu den verbreiteten Verhaltensnormen entstanden. Sex vor außerhalb der Ehe ist Tabu. Sex in Ehe nicht nur zum Zweck der Vermehrung erlaubt (Sprüche 5:18-20). Ehebruch und Homosexualität (1. Korinther 6:9) werden ihnen abgelehnt. Heiraten sollen sie nur andere Zeugen Jehovas Konflikten in der Beziehung vorzubeugen. Scheidung ist nur aus dem Grund der Untreue erlaubt Trennung auch bei Grausamkeiten wie zum Beispiel körperlicher geistiger oder Misshandlung.

Verhältnis zum Staat

Zeugen Jehovas wenden ihr Verständnis der auf die Art der Unterordnung unter die Macht des Staates an sie sich nicht an politischen Umwälzungen beteiligen die staatlichen Gesetze halten. Sie betrachten die staatlichen Organe von Gott geduldet und mit Autorität ausgestattet (Römer 13:1-7). Gott hat für die höchste Autorität. Das kann zu Konflikten zwischen staatlichen Forderungen und den Forderungen Glaubens führen da sie in der Bibel Du sollst Gott mehr gehorchen als den (Apostelgeschichte 5:29). So sind sie vor dafür bekannt geworden dass sie sich nicht Militärdienst beteiligen. Das ist insbesondere seit dem Zweiten Weltkrieg weltweit eine Haltung die ihnen sehr Sympathie und gleichzeitig Kritik eingebracht hat. Siehe: Wehrdienstverweigerung der Zeugen Jehovas
  
In der Vergangenheit betrachteten sie den Zivildienst als eine unpassende Einschränkung ihrer religiösen Freiheit und eine Form der politischen Beteiligung. sehen sie darin eine soziale Tätigkeit die gleichen Stellenwert hat wie die Zeit die durch ihre Arbeit für das Erwirtschaften der Steuern aufwenden müssen.

Ebenso sollen sich Zeugen Jehovas nicht politischen Wahlen und Abstimmungen beteiligen. Dies wird von teilweise als Ablehnung des demokratischen Grundsystems betrachtet dessen Kern die Wahl als Mitbestimmungsmöglichkeit steht.

Feste und Feiern

Die Zeugen Jehovas sehen die Feste Weihnachten und Ostern die andere christliche Strömungen feiern als an und beteiligen sich nicht daran. Ebenfalls werden Karneval Halloween und Neujahr sowie Geburtstagsfeiern in denen sie eine Verehrung von und eine Verbindung zur Astrologie sehen die sich auf das Geburtsdatum Um Nachteile für die Entwicklung ihrer Kinder zu vermeiden suchen viele Zeugen Jehovas gesellschaftlichem Ausgleich zu anderen Zeiten und Gelegenheiten. gehören Hochzeiten Sommerfeste Kinder-Partys Sporttreffs wie Fußballmatche gemeinsame Kinobesuche usw. Untereinander pflegen Zeugen Jehovas Kontakte und Unternehmungen. Wenn sie feiern so sie dieses meistens ohne Anlass wann immer möchten aber auch hier immer unter Wahrung Gebote (Sprüche 23:20 21).

Als wichtig betrachten sie die Hirtenbesuche Ältesten . Sie sollen den Glauben durch Gespräche anhand biblischer Beispiele und anwendbarem Rat aus der Bibel anregen.

Mission

Besonders fallen Zeugen Jehovas durch ihre Missionierung auf die sie als Predigtwerk bezeichnen. Zeuge Jehovas der dazu gesundheitlich in der ist ist aufgerufen mit anderen Menschen über Glauben zu sprechen. Gemäß eigenen Statistiken wenden Zeugen Jehovas dafür je nach Land durchschnittlich bis 500 Stunden jährlich auf. Der Beweggrund soll echtes Interesse an Mitmenschen sein. Daher sie Menschen überall an Haustüren oder auf Plätzen mit Themen aus der Bibel an hinterlassen nach Möglichkeit Zeitschriften eine Broschüre ein oder bei besonderem Interesse ein Buch sowie Wunsch eine Bibel. Die Publikationen werden von kostenfrei übergeben. Bei dieser Gelegenheit besteht auch Möglichkeit den Zeugen Jehovas Geld zu spenden. mussten die Zeugen Jehovas das gesamte Schrifttum ihren missionarischen Einsatz bezahlen seit 1996 gibt stattdessen freiwillige Spenden die Steuervorteile ergeben.

Über diese Hausbesuche und Gespräche fertigt ein Zeuge private Notizen an die für verwendet werden. Regelmäßig wird darauf hingewiesen daß Notizen nicht an andere Verkündiger weitergegeben werden Angeboten wird ein Heimbibelkurs (meist Heimbibelstudium genannt). Das Material dafür in erster Linie ein Buch oder eine mit Bibelzitaten die jeder Teilnehmer erhält und konkreter Fragen durcharbeiten soll die dann besprochen Dieses Heimbibelstudium ist darauf ausgelegt die Bibel der Auslegung der Zeugen Jehovas zu verstehen.

Freiwillige können vereinbaren mehr Zeit im einzusetzen entweder zeitlich begrenzt ("Hilfspionier") oder zeitlich ("Allgemeiner Pionier"). Allgemeine Pioniere werden nach einem zu einer zehntägigen "Pionierdienstschule" eingeladen in der Predigtwerk biblische Lehre und Organisation vertieft kennen

Zeugen Jehovas betreiben auch ein weltweites zu dem sie jährlich in den USA in der "Gileadschule" ausbilden.

Das Vorgehen der Zeugen Jehovas wird Andersgläubigen zum Teil als grobe Belästigung empfunden. im Klingeln an privaten Haustüren zum Zwecke Missionierung sehen viele eine Verletzung ihrer Privatsphäre. oft als aggressiv beschriebene Mitgliederwerben der Organisation daher immer wieder in der Kritik.

Organisation

Die Zeugen Jehovas sind eine weltweit Religionsgemeinschaft mit der Hauptverwaltung in New York Die Leitung hat die Leitende Körperschaft zu der etwa ein Dutzend Mitglieder Sie teilen sich auf sechs Komitees auf. unterstehen verschiedene Sonderbeauftragte.

Der Aufbau ist streng hierarchisch. Es international 15 Zonen jeweils unter einem Zonenaufseher Zweige unter Aufsicht eines Zweigkomitees Bezirke mit Kreise mit Kreisaufsehern und als lokale Einheiten Versammlungen.

Es gibt 109 Zweige in der Welt wo in den jeweiligen Sprachen religiöse gedruckt übersetzt und verschickt wird. Die wichtigste der Zweige ist die Organisation der Predigttätigkeit der sich ein Großteil der Mitglieder beteiligt. dazu nötige Einteilung des Gebietes die Klärung Fragen und die Schaffung von Zusammenkunftsstätten sind weitere Aufgaben der Zweige. Die Organisationen sind kommerziellen Gewinn ausgelegt. Den Zweigen steht ein vor. Heute befinden sich die deutschen Zweigbüros Selters im Taunus und in Berlin. Der offizielle Name Zweigbüros ist Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft .

Die Gemeinden werden Versammlungen genannt. Weltweit es 94.600 Versammlungen in über 230 Ländern Inselgebieten. Den Versammlungen stehen "Älteste" (ausnahmslos Männer Timotheus 2:11 12; 3:1-13)) vor die gemeinsam "Ältestenschaft" tätig sind und für die geistlichen der Versammlung verantwortlich sind. Sie haben organisatorische lehren besuchen die Mitglieder durch "Hirtenbesuche" und sich wie die meisten anderen auch an Predigttätigkeit.

Die Säle werden von den Mitglieder erbaut. Um regionale Unterschiede auszugleichen und dem Bedarf an Neubauen und Instandhaltungsarbeiten gewachsen zu wurde ein nationales und internationales Bauprogramm gegründet. diesem Bauprogramm arbeiten ebenfalls nur Freiwillige aus Reihen der Zeugen Jehovas. Zwischenzeitlich musste es zweckentfremdet werden um Wiederaufbauarbeit in Katastrophengebieten leisten können (in Deutschland geschah das z.B. bei Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre). Finanziert wird das durch freiwillige Spenden und Darlehen. Das Eigentum den Sälen liegt bei der Religionsgemeinschaft.

Zeugen Jehovas betreiben eine riesige Verlagskette mit eigenen Druckereien (in Deutschland befindet der Komplex in Selters im Taunus ). Die Zeugen Jehovas sehen in dieser ein Mittel ihre Publikationen preisgünstig zu drucken sich gesetzeskonform zu organisieren. Die dazu eingetragenen sind gemeinnützig und unterliegen daher der strengen durch die Finanzbehörden.

Die Mitteilungen der Hauptverwaltung werden an Zweigkomitees gesendet und von dort an die örtlichen Versammlungen weitergeleitet. Es erscheinen nicht nur Zeitschriften Der Wachtturm (halbmonatliche Auflage über 25 Mio. in Sprachen) und Erwachet! (halbmonatliche Auflage über 22 Mio. in Sprachen) sondern auch Bibeln Bücher Broschüren und Auslegungen der Bibel werden in Veröffentlichungen gedruckt sind allen zugänglich.

Die Finanzierung erfolgt durch freiwillige Spenden Mitglieder für die Literatur Kollekten und Schenkungen. wird geschätzt dass Zeugen Jehovas 17-29% ihres an die Wachtturmgesellschaft abliefern.

Der Predigtdienst hat einen so hohen dass soziales und karitatives Engagement in der keine Rolle spielt. Es gibt keinerlei Einrichtungen Kranke alte oder Hilfsbedürftige.

In der Vergangenheit waren die Zeugen außerstaatliches Mitglied (Non-Profit-Organization) der UNO um die dortigen Bibliothekseinrichtungen nutzen zu Nachdem dies öffentlich bekannt wurde zogen sie Registrierung zurück.

Ökumene

Zeugen Jehovas lehnen jede Art von Ökumene strikt ab. Die Taufe anderer christlicher erkennen sie nicht an. So wie die der Zeugen Jehovas von den christlichen Kirchen anerkannt wird da in ihr als wesentliches die Taufe auf den "Vater den Sohn den Heiligen Geist" fehlt.

Geschichte

Die Ursprünge leiten sich aus einer um Charles Taze Russell und den späteren Leserkreis der von herausgegebenen Zeitschrift Zion's Watch Tower (heute: "Der Wachtturm") her. Russell gründete Proklamation seiner stark adventistisch geprägten Lehren einen ( Watch Tower Society ) und gab vor allem den Wachtturm (englisch: 1879) heraus.

Nach dem Tod Russells am 31. Oktober 1916 wurde Joseph Franklin Rutherford nach verschiedenen Spannungen einstimmig zum Präsidenten Watch Tower Society gewählt. Die Veränderungen in und Leitung insbesondere bezüglich des Predigtwerkes führten Bruch und zur Gründung verschiedener Bibelforscher-Gruppen z.B. Pastoral Bible Institute oder der auch in heute (2004) noch aktiven Tagesanbruch Bibelstudienvereinigung oder Laienheimmissionsbewegung. Die Annahme des Namens "Jehovas Zeugen" im Jahr 1931 diente zur Abgrenzung von diesen anderen und entsprach dem Wunsch eine biblische Basis die Gruppenbezeichnung zu finden; der Verweis auf 43 10-12: "ihr seid meine Zeugen ist Ausspruch Jehovas" schien dafür geeignet.

Der Wachtturm auf Deutsch erscheint seit 1897 . In Deutschland gibt es Zeugen Jehovas seit 1903 als in Elberfeld bei Wuppertal ein Zweigbüro eröffnet wurde. gab es ein Zweigbüro in Magdeburg . 1927 wurde die Gemeinschaft als Internationale Bibelforscher-Gemeinschaft im Vereinsregister des Amtsgerichts Magdeburg eingetragen.1946 ein zusätzliches Büro in der amerikanischen Zone Als Zeugen Jehovas auf dem Gebiet der DDR verboten wurden konnte von Wiesbaden aus weiter agiert werden.

Geschichte der Diskriminierung und Verfolgung in Deutschland

Wegen ihrer konsequenten Weigerung Partei für politische Seite zu ergreifen sind sie in während der Zeit des Nationalsozialismus und auch in der DDR -Zeit zum Teil heftig verfolgt worden. Seit Jahren beschäftigen sich Historiker und auch Zeugen selbst mit dieser Zeit und ihren Auswirkungen die Glieder der Gemeinschaft und ihr Umfeld. einige Einzelheiten.

Jehovas Zeugen im Nationalsozialismus

Wenige Monate nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden Zeugen Jehovas verboten ihre Bücher in Magdeburg gedruckt wurden beschlagnahmt und verbrannt. frühzeitige Verbot machte sie zu einer der Opfergruppen im Nationalsozialismus . Zeugen Jehovas verweigerten geschlossen den "Heil und die Mitgliedschaft in NS-Organisationen. Sie waren einzige religiöse Gemeinschaft die als Gesamtheit den aus religiösen Gründen verweigerte. Sie wurden mit erste in Konzentrationslager gebracht und als einzige mit dem Winkel als religiöse Gruppe gekennzeichnet. Sie hatten Möglichkeit durch Unterzeichnung einer Erklärung dass sie mehr Zeugen Jehovas sein wollten sofort aus Haft freizukommen. Das lehnten fast alle ab. Zeugen Jehovas wurden Opfer der Verfolgung 6.000 in Gefängnisse und Konzentrationslager . Dabei kamen 2.000 ums Leben 250 Hinrichtung . Der erste hingerichtete Kriegsdienstverweigerer jener Zeit der Zeuge Jehovas August Dickmann . Siehe: Nationalsozialismus und Zeugen Jehovas

Jehovas Zeugen unter der SED -Diktatur

Nach dem Krieg erhielten Zeugen Jehovas die Zulassung der "gottesdienstlichen Betätigung" in Magdeburg . Doch im August 1950 wurden sie in der DDR völlig verboten. Ihnen wurde vorgeworfen Hetze die demokratische Ordnung zu betreiben und Spione imperialistischen Macht zu sein. Am 3. und Oktober 1950 wurden Schauprozesse durchgeführt die mit Zuchthausstrafen für die Angeklagten endeten. Bis 1956 war allerdings kein einziger Zeuge Jehovas Vorwurfs der Spionage überführt worden. In diesen Jahren versuchte man durch besondere Härte vorzugehen. kamen 1.850 Zeugen Jehovas in den DDR-Strafvollzug. wurden 37 Todesfälle beklagt. Man versuchte sogar damaligen Leiter des Ost-Berlin-Büros in West-Berlin zu

Bis Mitte der Fünfziger Jahre war Mitgliederbestand der ostdeutschen Zeugen Jehovas in etwa dem vor Beginn des Verbots vergleichbar. Das MfS änderte nun die Taktik (auch aufgrund Abkehr vom Stalinismus ).

Nun versuchte man die Gemeinschaft zu indem man sie mit eingeschleusten Personen zu suchte und versuchte Zeugen Jehovas von innen zu zerstören. Man suchte dabei das Vertrauen die Leitung der Zeugen Jehovas durch Briefe ab 1965 durch eine eigens herausgegebene Zeitschrift " Christliche Verantwortung " zu erschüttern. Dieses nicht in der Postzeitungsliste der DDR nachgewiesene Blatt stand Interessenten Ost und West auf Anfrage zur Verfügung. hinaus erhielten es etliche Zeugen Jehovas in DDR als ungebetene Zusendung.

Ab 1962 bis 1985 wurden Zeugen Jehovas wegen ihrer Weigerung Wehrdienst zu leisten in Gefängnissen untergebracht (bis 1987 waren es 2.750). Noch kurz vor der DDR wurden unsystematisch Geldstrafen für den Predigtdienst zu 1000 Mark (mehr als ein Monatslohn Arbeiters) erhoben.

Das 1978 eingeführte Pflichtfach "Wehrunterricht" brachte junge Zeugen in Bedrängnis. Vielen wurde daraufhin eine berufliche schulische Weiterbildung verwehrt.

Trotz vieler persönlicher Leiden und obwohl durch die beiden Diktaturen zahlreiche Doppelopfer gab es dem SED-Staat nicht gelungen die Organisation Zeugen Jehovas zu zerschlagen.

Hauptkritikpunkte

Religionswissenschaftler und Theologen anderer christlicher Konfessionen Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen) weisen besonders auf kritikwürdige Punkte hin:

  • Umgang mit ehemaligen Mitgliedern
  • Belästigung von Bürgern an der Haustür
  • strikte gegenseitige Kontrolle der Mitglieder
  • das verschiedene Bibelstellen als gleichwertig behandelt unabhängig von deren Entstehungsgeschichte und Hintergrund
  • oft nicht objektiv begründbare Bibelauslegung die Auslegungen diverser anderer christlicher Gemeinschaften stark abweichen
  • Druck auf eigene Kinder die die der Zeugen Jehovas ablehnen
  • weitgehende Ablehnung von Kontakt zu "Außenstehenden" Mission)
  • Ablehnung von Bluttransfusionen auch entgegen medizinischen Rates
  • interner Umgang mit Kindesmissbrauch und sexuellem Missbrauch durch sogenannte "Älteste" andere
  • unbewusste Manipulation der Mitglieder die auf sehr überzeugend Wirken
  • Lehre von der Errettung aller ZJ Tag des Jüngsten Gericht unter Ausschluss aller Christenmenschen greift dem Gericht Gottes vor
  • keine Positionierung zu demokratischen Grundwerten sondern "theokratische Organisation"
  • Nicht-Teilnahme an demokratischen Wahlen Wehrdienst (und vor kurzem auch Zivildienst)
  • Ablehnung bzw. Verpöntheit von Mitgliedschaft in Gesellschaften und politischen Parteien
  • Umgang mit Sexualität und Homosexualität

->Siehe auch Zeugen Jehovas:Kritik Totalitäre religiöse Gruppe

Weblinks

Offizielle Seiten und offizielle Stellungnahmen


Kritische Seiten

Kritische Literatur

Siehe: Zeugen Jehovas:Kritik



Bücher zum Thema Zeugen Jehovas

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