Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Bibliometrie ist die quantitative Untersuchung von Publikationen Autoren und Institutionen wie Bibliotheken mittels statistischer Verfahren. So lassen sich beispielsweise empirische beim Wachstum der Anzahl von Büchern der Verteilung von Themen über Fachzeitschriften der Anzahl von Zitierungen eines Zeitschriftenartikels feststellen.
Ein Anwendungsgebiet der Bibliometrie ist die Evaluation von Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Einrichtungen anhand Publikationen. Bei der Zitationsanalyse werden dazu Zitierungsdatenbank wie der Science Index verwendet die Angaben über einzelne Zeitschriftenartikeln die in ihnen enthaltenen Verweise auf andere (Zitationen) enthalten. Es wird davon ausgegangen dass die häufiger zitiert werden von besonderer Bedeutung und mit der Forschungsleistung eines Wissenschaftlers in stehen. Die verschiedenen Fachzeitschriften werden nach ihrem mit dem so genannten Impactfaktor gewichtet. Diese der Evaluation der persönlichen Leistung von Wissenschaftlern der Zitierung ihrer Aufsätze ist nicht unumstritten.
Die mittels Bibliometrie erhobenen Zahlen und Gesetzmäßigkeiten sind insbesondere für Bibliotheken von praktischer Bedeutung (siehe auch Bibliotheksstatistik).
Die Bibliometrie dient in der Regel Teilgebiet der Scientometrie der quantitativen Untersuchung der Wissenschaft und Wissenschaftlicher Vorgänge. Gleichzeitig ist sie Spezialgebiet der Informetrie der quantitativen Untersuchung von Informationen und damit ein Teilgebiet der Informationswissenschaft . Da in der Bibliometrie vorrangig publizierte untersucht werden lässt sie sich auch der Bibliothekswissenschaft zuordnen. Außerdem gibt es zunehmend Überschneidungen der Webometrie in der das Internet - beispielsweise bezogen auf Online-Publikationen und ihre Verlinkung - untersucht wird.
Die Bibliometrie bedient sich Methoden des Data Mining .