Bietigheim-Bissingen ist eine Stadt an Enz und Metter ca. 20 km nördlich Stuttgart . Sie bildet damit die nördliche Grenze Region Stuttgart und ist nach der Kreisstadt Ludwigsburg die zweitgrößte Stadt des Landkreises Ludwigsburg . Mit den Nachbargemeinden Ingersheim und Tamm hat Bietigheim-Bissingen eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Außer dem württembergischen Bietigheim-Bissingen gibt es ein badisches Bietigheim .
Beschreibung : In Rot ein silberner Zinnenturm belegt einem blauen Patriarchen-Hochkreuz mit gespaltenem Fuß. Die ist Weiß-Rot. Wappen und Flagge wurden der Bietigheim-Bissingen am 12. Juli 1976 vom Regierungspräsidium Stuttgart verliehen.
Bedeutung : Das Wappen beinhaltet die Symbole der ehemals selbständigen Kommunen Bietigheim und Bissingen die 1. Januar 1975 zur neuen Stadt Bietigheim-Bissingen vereinigt wurden. alten Bietigheimer Wappen stammt der Zinnenturm der seit 1474 nachweisbar ist. Er symbolisiert einen 1542 eingestürzten Burgturm der zuletzt als Glockenturm Stadtkirche diente. Das Patriarchen-Hochkreuz ist dem alten Wappen entnommen und entstammt Marksteinen des Spitals Dieses Spital hatte im 15. Jahrhundert das Kirchenpatronat in Bissingen erworben.
Erstmals wurde Bietigheim 789 urkundlich erwähnt. 1365 war das Jahr der Stadtgründung. Durch verkehrsgünstige Lage an einer Furt entstanden hier sehr früh erste Siedlungen. Außerdem brachte der günstige Voraussetzungen für die rapide Entwicklung im 15. und 16. Jahrhundert . Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgte im 17. Jahrhhundert trotz aufkommender Belastungen eine Epoche der Erholung. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt zum "Aufbauhelfer" des entstehenden Ludwigsburger Schlosses und der damit verbundenen Neubauten z.B. der staatlichen Porzellanfabrik. Viele Bietigheimer waren den Aufbau involviert und mussten Frondienste leisten. absinkende Weinpreise führten zu einer immer präkereren Mitte des 18. Jahrhunderts folgte eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen ein starkes Bevölkerungswachstum. Zu Ende des 19. Jahrhunderts betrug die Einwohnerzahl 3.800. Der größte erfolgte aber nach dem 2. Weltkrieg von 14.000 auf heute 41.000 Einwohner.
Auch Bissingen kann auf eine Geschichte in das Mittelalter zurückblicken.
Beide Orte gehörten zum Landkreis Ludwigsburg wurden im Rahmen der baden-württembergischen Gemeindereform zum 1. Januar 1975 zur Stadt Bietigheim-Bissingen vereinigt. Bereits 1930 war Metterzimmern nach Bietigheim und 1953 Untermberg (vorher Stadtteil von Großsachsenheim) nach Bissingen worden.
Das Stadtgebiet Bietigheim-Bissingens besteht aus der Kernstadt Bietigheim und den Stadtteilen Bissingen an Enz Metterzimmern und Untermberg. Innerhalb der Kernstadt teilweise auch noch verschiedene Wohngebiete unterschieden so "Buch" und "Sand".