Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mit Bildauflösung bezeichnet man gemeinhin die Anzahl der Bildpunkte ( Pixel ) aus denen das dargestellte Bild besteht gibt es zwei verschiedenen Varianten zur Angabe: erste Variante gibt einfach nur die Anzahl Bildpunkte an; dies ist zum Beispiel in Digitalfotografie mit der Einheit Megapixel üblich. Zum anderen kann die Anzahl pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) angegeben wie bei Grafikkarten und Bildschirmen üblich bspw. 1024 × 768; in der Fernsehtechnik gleichbedeutend die Anzahl der Zeilen und die Punkte pro Zeile verwendet. Vertikale und horizontale können sich unterscheiden was nicht-quadratische Bildpunkte bedeutet.
Die zweite Möglichkeit Bildauflösungen anzugeben hat Vorteil dass sie auch das Verhältnis zwischen Anzahl der Bildpunkte pro Zeile und Spalte man also eine Vorstellung vom Seitenverhältnis bekommt. Dies funktioniert allerdings nur wenn Bildpunkte zeilen- und spaltenweise angeordnet sind. Im geht man dann von quadratischen Bildpunkten (es sich eigentlich um Flächen und nicht um Punkte ) aus die dicht an- und übereinander sind. Es kann aber auch vorkommen dass Bildpunkte unförmig und willkürlich angeordnet sind oder Bild selbst gar keine Rechteckform besitzt. In Fall ist eine Angabe der Form Breite × Höhe sinnvoll und man begnügt sich mit der der Gesamtzahl der Bildpunkte wie in der Variante.
Bei beiden genannten Fällen handelt es um die sog. absolute Auflösung . Daneben spricht man von der relativen Auflösung wenn man die Pixelanzahl auf eine bezieht (z.B. "dots per inch" dpi ).
Das folgende Beispiel eines "Textbildes" von Smiley soll zur Verdeutlichung dienen. Es besteht 41 × 19 Bildpunkten die entweder ein "X" als Fläche oder ein "." als helle Fläche Die Bildpunkte sind in diesem Fall aber quadratisch so dass sich trotz unterschiedlicher Breite Höhe in der Auflösung ein ungefähr quadratisches ergibt.
Je weiter man sich vom Bild desto weniger fällt die Form der Bildpunkte Ist man jedoch dicht genug am Bild fällt diese Form sehr deutlich auf. Bei Abstand und größerer Auflösung verringert sich dieser Andererseits hängt die Stärke dieses Effektes auch der Stärke des Kontrastes der Farben benachbarter ab. Den Effekt nennt man Treppcheneffekt. Neben Erhöhung der Auflösung gibt es noch das des Antialiasings um diesen Effekt zu vermindern. Dabei das Bild weichgezeichnet wodurch der Kontrast benachbarter verringert das Bild insgesamt aber auch unschärfer
Auf einem Bildanzeigegerät wie zum Beispiel Fernseher oder Monitor ist die Anzahl der Bildpunkte fest Diese kann sich aber von der Auflösung übertragenen Bildes unterscheiden. Zur möglichst korrekten Darstellung das Bild dann auf die Auflösung des skaliert werden wobei es insbesondere bei der zu Informationsverlust kommen kann. Aber auch bei Vergrößerung können Informationen verloren gehen. Je nach der Skalierung des Bildes unterscheidet sich die dieses aber auch der Aufwand der Skalierung Ein Testbild um die Auflösung eines optischen zu bestimmen ist z.B. der Siemensstern .
Neben der Bildauflösung gibt es noch Farbauflösung die angibt welche Farben ein Bildpunkt kann. Man kann beide Angaben auch kombinieren. diesem Zusammenhang spricht man oft auch von Auflösungen wenn die Farbauflösung groß die Bildauflösung gering ist. Man gibt dann eine interpolierte an die zwar geringere Farbauflösung aber höhere besitzt. Dieses Verfahren wird häufig bei Scannern angewandt. Siehe hierzu auch Interpolation .
In der folgenden Tabelle finden sich Formate für digitale Videodaten. Vor allem bei analogen Fernsehübertragung gibt es oft rechteckige statt Bildpunkte bspw. müssen CIF-Bilder um über 8% gestreckt werden (352 auf 384 Punkte) damit verzerrungsfrei dargestellt werden.