Der Name Birkenfeld ist fränkischen Ursprungs wird erstmals in einer Urkunde des Trierer Bischofs Egbert im Jahr 981 erwähnt. 1223 wird die Grafschaft Sponheim geteilt und kam zur Hinteren Grafschaft Sponheim zu dem Besitz der Fürsten auf Starkenburg bei Trabach. 1330 wird die Burg Birkenfeld ausgebaut und einem Brief Lorettas von Sponheim erwähnt. Im 1332 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer Birkenfeld die Stadtrechte.
Nach dem Tode des letzten Grafen Sponheim 1437 ging die Hintere Grafschaft an die Markgrafen von Baden und Grafen von Veldenz. 1557 wird das Luthertum in der Hinteren Grafschaft eingeführt. 1584 wird Birkenfeld Residenz des Pfalzgrafen Karl Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld einer Seitenlinie der Wittelsbacher . 1635 wird Birkenfeld unmittelbarer Kriegsschauplatz des dreißigjährigen Krieges . Im gleichen Jahr bricht die Pest im Ort aus und tötet 416 1776 wird Birkenfeld unter Markgraf Karl Friedrich der Markgrafschaft Baden. 1798 wird die linke Rheinseite an Frankreich und Birkenfeld wird Teil des Saardepartement.
Nach der Beendigung der französischen Herrschaft 1817 gelangte Birkenfeld zum Großherzogtum Oldenburg . 1821 wird das neue Schloss gebaut welches Sitz der Kreisverwaltung ist. 1937 wird Birkenfeld Teil des preußischen Landkreises Birkenfeld der aus dem oldenburgischen und dem Restkreis St. Wendel-Baumholder entsteht. Nach Zweiten Weltkrieg gehört Birkenfeld zur französischen Besatzungszone und seit 1947 Kreisstadt im neuen Bundesland Rheinland-Pfalz .
Die Wirtschaft der Stadt ist hauptsächlich kleinere und mittlere Betriebe geprägt. Durch die als Residenz- und Verwaltungsstadt hat eine größere Entwicklung in Birkenfeld nicht stattgefunden so sind größten Arbeitgeber (neben den Verwaltungen) eine Stiftung die Bundeswehr. Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs ist in den 90ern ein Existenzgründerzentrum errichtet worden.
Durch den 5 km entfernten Bahnhof Neubrücke (Nahe) ist Birkenfeld an die Nahestrecke von Saarbrücken nach Frankfurt am Main angebunden. So ist man in 45 in Saarbrücken und in weniger als 2 in Frankfurt.
Die Elisabeth-Stiftung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist mit dem Krankenhaus einem privaten Fachschulen Maßnahmen für Jugendliche sowie einem mit über 600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber. Bundeswehr (u.a. Kommando der 2. Luftwaffendivision ) folgt mit über 500 militärischen und Angestellten.
Seid 1996 ist auf der Fläche ehemaligen US-Militärlazaretts in der Nachbargemeinde Hoppstädten-Weiersbach ein etabliert worden. Der " Umwelt-Campus Birkenfeld " trägt als Standort der Fachhochschule Trier verstärkt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Für Schulpflichtige Kinder gibt es ein Angebot. Die Grundschule sowie die Regionale Schule 2003 auch als Ganztagsschule .
An Freizeit- und Sportanlagen gibt es ein beheiztes Freibad das Stadion am Berg und mehrere Sporthallen. Einen Tierpark zwei Büchereien eine Fachbibliothek und das Jugendzentrum.
Das Museum des Vereins für Heimatkunde im Landkreis bietet einen Überblick über 2500 Jahre und Handwerk sowie die Archäologie und die und Territorialgeschichte des Birkenfelder Landes.