Das Bistum Fulda geht zurück auf die Klostergründung des Bonifatius in einer Fuldaaue im Jahr 744 . Bonifatius ernannte den heiligen Sturmius als Abt des Klosters das nach der Regel heiligen Benedikt von Nursia errichtet wurde.
Am 4. November 751 verfügte Papst Zacharias dass das Kloster keinem Bistum sondern direkt Rom unterstehen solle. Diese Verbundenheit Fuldas zu Rom kommt auch heute noch der großen Petrus -Statue zum Ausdruck die im Fuldaer Dom steht. Durch die Überführung des Leichnams Bonifatius - auf seinen ausdrücklichen Wunsch in und nicht in Mainz oder Utrecht - entwickelte sich der Ort schnell nationalen Wallfahrtsort.
Durch Schenkungen gewann es in den Jahrhunderten immer mehr an Einfluss. Unter Rabanus im 9. Jahrhundert wurde Fulda zum wissenschaftlichen Mittelpunkt des heran. Auch Ulrich von Hutten Anhänger Martin Luthers genoß an der Klosterschule seine Ausbildung. 968 war der Abt Primas aller deutschen Benediktiner . 1571 ließen sich Jesuiten in Fulda nieder und leisteten so beträchtlichen Beitrag zur Gegenreformation. 1631 wurde das Kloster durch die hessische geplündert zahlreiche Manusskripte aus der Bibliothek verschwinden. 5. Oktober 1752 wurde das Kloster durch Papst Benedikt XIV. zu einer Diözese erhoben.
Im Jahre 1802 mit dem Reichsdeputationshauptschluss wurde das Kloster durch die französischen aufgelöst. Durch die Bullen Provida solersque 1821 und Ad dominici gregis custodiam 1827 wurde die Diözese wiederhergestellt das vormalige Seminar in ein bischöfliches umgewandelt. Während des Kulturkampfes blieb der Bischofssitz von 1873 bis 1881 vakant.