Der aus dem Kloster St. Emeran Regensburg stammenden Benediktiner und Burgkaplan Burchard wurde von Erzbischof von Magdeburg auf der Burg Meißen zum Bischof von Meißen geweiht.
Wie die anderen genannten Bistümer war von den ottonischen Kaisern zur Mission der Länder zwischen Elbe Saale und Oder gegründet Gleichzeitig sollte das Bistum der Festigung königlicher in den östlich der Saale neu eroberten dienen. So ist es denn kein Zufall dass die Burg Meißen von wo aus königlichen Markgrafen regierten auch Bischofsitz wurde. Der von Kooperation und Konkurrenz zwischen den Markgrafen den Bischöfen haben die Geschichte des Bistums ganz entscheidend geprägt.
Im 12. und 13. Jahrhundert erfolgten dem Gebiet des Bistums 72 Klostergründungen insbesondere Zisterzienser- und Franziskanerklöstern.
Unter den zahlreichen Schenkungen die das in Sachsen und in der Oberlausitz von den Königen und Markgrafen erhalten waren die Besitzungen in der Gegend von Wurzen und im Bereich Stolpen - Bischofswerda von herausragender Bedeutung. In diesen beiden gelang es den Bischöfen und dem Domkapitel 14. Jahrhundert nämlich ihre zahlreichen Rechte und soweit zu verdichten und nach außen abzuschließen sie in diesen Gebieten zu Landesherren wurden. wurde den Bischöfen der Status der Reichsunmittelbarkeit von den Meißener Markgrafen immer bestritten. tatsächlich sind die Meißener Bischöfe nur selten geistliche Reichsfürsten auf den Reichstagen vertreten gewesen.