Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter den Abbasiden (749 bis 1258) entwickelte sich eine in den islamisch regierten Gebieten. Das Zentrum für Kunst Wissenschaft und Forschung wurde Baghdad ; um 800 mit einer Einwohnerzahl von als 100.000. Im gleichen Zeitraum umfasste die in Aachen von Karl dem Großen wenige Seelen. Kaum zu Glauben angesichts heutiger Nachrichten islamisch regierte Länder erlebte die Kultur und damals einen Höhepunkt der im „Westen“ erst Leonando da Vinci und später im 17. wieder erreicht werden konnte.
Die bekanntesten Wissenschaftler waren in folgenden tätig:
Hunain ibn Ishāq (809 – 874) Geschichtsschreiber des Aristoteles Hippokrates und Galen sowie durch Bücher über die Einführung in die Medizin Augenheilkunde bekannt geworden.
Abu Bakr Muhammad ibn Zakarījā ar-Rāzī oder Razes (865 – 925) Universalgelehrter als erster zwischen Pocken und Masern kannte zur Heilung von Knochenbrüchen. Sein medizinisches Werk bis zum 17. Jahrhundert unangefochten.
Ibn Sina (Avicenna) (980 – 1037) der bekannteste des Islam. Er übersetzte die Schriften des Hippokrates und Galen . Verfasste den Kanon über die Medizin bis zum 17. Jahrhundert das wichtigste Buch die Heilkunde darstellte.
Ibn an-Nafdschs (gestorben um 1288) entdeckte durch Überlegungen den kleinen Blutkreislauf.
Durch die Verwendung der indischen Zahlen (Dezimalzahlen) der persische Mathematiker Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi - 846) eine Revolution der Rechenmethoden aus. ihn zurückzuführen sind "Algorismen" und "Algorithmus". Ein Feld seiner Tätigkeit war die "Algebra". Sein Hisab al-dschabr wa-l-muqabala trägt den neuen Rechenzweig im Namen. Erfindung dieses neuen Rechenzweigs ergab sich durch komplizierte Erbfolge im Islam.
Arbeiten zur Trigonometrie (Sinussatz Tangentenregel) schuf Abu al-Busdjani (940 - 998). Er übersetzte Ptolomeäus "Almagest" ins Arabische.
Abū r-Raihān al-Bīrūnī (Al-Biruni) (973 - 1048) größte Universalgelehrte des mittelalterlichen Islam. Löste als das Schachbrett-Problem (die Verdoppelung je Feld).
Kubische Gleichungen und dazu Lösungen beschrieb Umar (gestorben um 1123).
Der bedeutendste Astronom war Muhammad Ibn Dschubair al-Battani (858 – 929) er überlieferte die von Ptolemäus bestimmte u.a. die Schiefe der Ekliptik die Tag- und Nachtgleiche.
Ein Buch über die bekannten Sternbilder mit und Helligkeiten schrieb Abd ar-Rahman (Sufi) (903 986).
Der Hofastronom am Kalifenhof Ibn Dschunus (950 1009) stellte die „Hakimitischen Planetentafeln“ auf.
Werke über Optik und Planetenbewegungen die bis Kepler maßgebend waren lieferte Abu Ali al-Hasan al-Haitham (965 –1040) Astronom und Physiker. Er die Grundlagen des Sehvorganges die Bedeutung der und beschrieb das Prinzip der „ Camera Obscura “.
Das umfangsreichste Lehrbuch des Mittelalters über Astrologie Alī ibn Abī-r-Riğal (Abenragel) (um 1040). Alfon lies es ins Spanische übersetzen.
Der Experimentalphysiker des Mittelalters war Abu l-Fatch ar-Rahman (Chazini) im 12. Jahrhundert. Er konstruierte Wasseruhren Quadranten Zirkel und erstellte die „Sandjarische zur Planetenbestimmung.
Muhammad Taragay (Ulug Beg) (1394 – 1449) als Herrscher in Persien das größte Observatorium damaligen Zeit. Sein Handbuch über die Astronomie in der Genauigkeit erst von Brahe übertroffen.
Sternnamen wie Aldebaran Algol Atair Rigel u.a. sowie die Bezeichnung für den des Zenith Nadir kommen aus dem arabischen
Als Begründer der Experimental-Chemie gilt Dschabir ibn (Geber) um 800. Seine Versuchsprotokolle (Geber-Schriften) stempeln zum bedeutendesten Chemiker bis zur Neuzeit.
Der bedeutendste islamische Geograph des Mittelalters in des normannischen Königs von Sizilien war Muhammad ( Al-Idrisi ) 1099 – 1166. Er fertigte Karten den zu seiner Zeit bekannten Erdteilen an.
Im literarischen Bereich denkt man zuerst an bekannten „ Märchen aus Tausend und einer Nacht “ (alf laila wa-laila) die in verschiedenen des Orients bereits ab dem 8. Jahrhundert und bei uns durch die Übersetzung von Weil populär geworden sind.
Maßgebend für die persische Literatur ist das von Firdausī (940 – 1020) „Schah-name“ oder um 1010 entstanden. Geschichten bei denen urreligiöse und Heldensagen in 50.000 Verse aufgezeichnet wurden.
Auch Hafiz (726 – 792) mit seinem Werk sowie seinen Liebesgedichten bereichert noch bis heute Kultur unserer Zeit.
Der Dichter al-Ma´arri (973 – 1057) hat Jahrhunderte vor Dantes „Göttlicher Komödie“ mit seinem Werk „Sendschreiben die Vergebung“ ( risalat al-ghufran ) das Paradies und die Hölle verarbeitet.