Los Angeles 2019. Der Stadtmoloch ist durchtränkt von Dauerregen. Die Stadt ist schmutzig überbevölkert und Menschen sind permanenter Werbung ausgesetzt. Die Tiere fast ausgestorben und nur als teure künstliche zu erhalten. Ein besseres Leben auf fernen wird versprochen Welten die durch so genannte erschlossen worden sind. Diesen Androiden ist es unter Androhung der Todesstrafe verboten die Erde zu betreten. Da von Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind im Laufe der Zeit eigene Gefühle entwickeln man ihnen eine Lebensdauer von nur vier eingebaut. Als einige Replikanten der Serie Nexus-6 Shuttle kapern Menschen töten und auf die fliehen wird der Ex-Cop Rick Deckard ein Runner eingeschaltet. Nur mit Mühe schafft er alle zu töten. Am Ende des Filmes Deckard die Widersprüche in seinem Handeln erkennen Handeln das menschliche Wesen zu Maschinen macht.
Als der Film 1982 in die amerikanischen Kinos kam waren meisten Kritiken negativ. Daher floppte der Film den Kinokassen. Von Harrison Ford der damals zum Superstar avancierte erwarteten die Zuschauer einen Helden und keine tragische Doch gegen Ende der 80er Jahre hatte sich Blade Runner einen Platz in den Programmkinos erobert. Nach verschiedenen und Laserdisc-Fassungen bereitete man 1991 den Director's Cut für die Kinoauswertung Der Film wurde zum späten Erfolg. Der des Publikum schätzte nun die vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten Figuren und die durch den Zukunftspesimismus der Jahre geprägte realistische Vision einer kalten und Urbanwelt. Der Film gilt atmosphärisch und visuell für die später ebenfalls in den 80er entstandene Literaturrichtung Cyberpunk .