Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Blaubart ist ein französisches Märchen das seinen Weg über die Contes de ma mère l'Oye (1897) von Charles Perrault in die internationalen Märchensammlungen fand.
Ein älterer Mann heiratet eine jüngere aus einfacheren Verhältnissen und bringt sie in Haus fern ihrer Familie. Er will sie die Probe stellen ob sie ihn auch liebt. Der Mann gibt vor er wolle und vertraut der Frau die Hausschlüssel an der Auflage dass sie einen bestimmten goldenen nicht benutzt. Als der Mann eine Zeit weg ist probiert die junge Frau in Langeweile die Schlüssel aus natürlich auch den Sie entdeckt ein Zimmer in dem sich frühere Frauen befinden. Blaubart kehrt zurück und die neueste Frau bestrafen - so wie anderen vor ihr. Angehörige der Frau (Bruder treffen ein und bewahren die junge Frau der Strafe. Ritter Blaubart wird am Ende und die junge Witwe erbt sein Riesenvermögen.
Perrault der von französischen Verhältnissen ausgeht Geld-Heiraten brandmarkt am Schluss in Versen die der Frauen die wie immer an allem sei sowie in einem zweiten Vers die männlicher Pantoffelhelden.
Die Märchenfassungen variieren den Stand des (reicher Bürger Ritter Sultan) die Zahl der Frauen (sechs sieben großer Harem) und die der Strafe (Blaubart hat alle Frauen getötet; hält sie nur gefangen).
Das Märchen ist eine jüngere Fassung Drachen-Mythen: Der Drache fordert eine Jungfrau und sie wenn er nicht von einem Ritter getötet wird. Der blaue Bart deutet an Blaubart kein gewöhnlicher Mann ist. Er zeigt sexuelle Problematik an da der Bart ein des Mannes ist. Ein weiteres Motiv das vorkommt ist die Liebesprobe/Erprobung des Gehorsams (Adam Eva dürfen den Apfel nicht essen Psyche Eros nicht sehen). Wird Blaubart meist getötet kommt er bei Rühmkorf mit einem grauen davon ...
Hartwig Suhrbier (Herausgeber): Blaubarts Geheimnis. München Diederichs 1984 ISBN 3-434-00780-3 ; - Die Anthologie enthält 17 Fassungen Blaubart-Märchens von Perrault über die Brüder Grimm Ludwig Bechstein und Maurice Maeterlinck bis zu Peter Rühmkorf dazu sind zahlreiche Illustrationen reproduziert. Eine nennt Adaptionen und Sekundärliteratur
Literarische Werke
Ludwig Tieck : Ritter Blaubart. Ein Ammenmärchen... 1797