Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 25. Oktober 2014 

Blaues Kreuz


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das Blaue Kreuz ist eine in christlicher Tradition stehende die sich um Hilfe für Suchtkranke bemüht. dem Namen firmieren folgende Organisationen:

  • Blaues Kreuz in Deutschland e.V. Wuppertal-Barmen; angeschlossen der Blaukreuz-Verlag; am 8. August 1892 als "Deutscher Hauptverein des Blauen Kreuzes"
  • Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche Bundesverband Dortmund; 1902 in Soest gegründet
  • Blaues Kreuz Hannover e.V. im Stadtverband für Mission in Hannover (am 23. Juli 1900 in Hannover gegründet)
  • Blaues Kreuz in der Evangelischen Stadtmission Heidelberg

Als Fachverband ist das Blaue Kreuz im "Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk evangelischen Kirche" und Mitglied der "Deutschen Hauptstelle Suchtfragen". Es ist in 17 Landesverbänden organisiert. als 20.000 Teilnehmer treffen sich 1.200 Selbsthilfegruppen. Konzept des Blauen Kreuzes gehört die Abstinenz Dorgenabhängigen und ihren Angehörigen. Etwa 10.000 Personen wie Freunde des BK haben sich dazu

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

International

Das Blaue Kreuz wurde am 21. 1877 in Genf von Louis-Lucien Rochat einem Schweizer Pfarrer mit weiteren 27 gegründet. Gemeinsam verpflichteten sie sich zur Enthaltsamkeit Alkohol. Die Gründer verglichen sich in Anlehnung das kurz zuvor gegründete Rote Kreuz mit die sich auf dem Kampfplatz des Lebens um die Opfer der Trunksucht und des zu retten". So entstand als Symbol das die Farbe Blau war seit jeher die der Abstinenzbewegungen im angelsächsischen Raum.

<-- Österreich und Schweiz sollten hier auf Fall dargestellt werden! -->

Das Blaue Kreuz in Deutschland

Arnold Bovet ein westfälischer Pfarrer gründete am 5. Oktober 1885 in Hagen den ersten Blaukreuz-Verein in Am 6. Oktober 1887 tritt Curt von Knobelsdorff bei.

Curt von Knobelsdorff wurde am 31. Januar 1839 in Berlin geboren. Seit 1850 gehörte er zum Kadettencorps Potsdam. Der 1861 folgte Teilnahme an den Kriegen von 1866 und 1870 / 1871 . 1877 beginnt er regelmäßig Veranstaltungen des Blauen zu besuchen und wendet er sich dem Christentum zu was zunächst jedoch keine Änderung sein Leben bedeutet. Erst die Begegnung mit Baedeker 1880 bringt ihn zun einem 19-monatigen Alkohol- Tabakverzicht. 1882 erfolgt seine Strafversetzung nach Königsberg weil er der seit 1872 Casinodirektor Mainz war an Feiern mit Alkohol nicht Dies hat 1883 den Rückfall in unmäßiges Trinken zur Am 5. Juli 1887 erlebt v. Knobelsdorff dann seinen totalen Am 9. Juli 1887 meldet er sich im Militärlazarett Breslau . Es war eine Kapitulation vor dem und dem Vorsatz endlich kontrolliert trinken zu Im Herbst jenes Jahres schrieb er nach wo sich der Sitz des Blauen Kreuzes den deutschsprachigen Raum befand und bat um in den Verein. Im Dezember 1887 erfolgte seine Pensionierung vom Militärdienst.

Noch im selben Jahr beginnt er eine Besuch der Missionsschule in St. Chrischona bei Basel. Im August 1888 wird eingesegnet und zum Dienst in beim Blauen nach Berlin gesandt. Im ersten Vierteljahr gelang Gründung von drei Gruppen die aber gleichwohl wurden. Enthaltsamkeit galt allgemein als Übertreibung. - von Knobelsdorff wird in den Folgejahren zum Boten des Blauen Kreuzes der nahezu im Deutschen Reich "Agitationsreisen" unternimmt. Er arbeitet dabei mit der Evangelischen Allianz zusammen. So leitete er zeitweise die Allianz-Konferenz und ist regelmäßiger Redner bei den in Mülheim an der Ruhr.

Curt von Knobelsdorff stirbt am 24. Januar 1904 .

In den Folgejahren erlebt das Blaue ein nachhaltigen Aufschwung zugleich aber auch Spaltungen konfessioneller Spannungen. So nimmt der "Hauptverein Barmen" kirchlich neutrale aber von Pietismus und Methodismus beeinflusste Position ein. 1902 kommt es zur Abspaltung des "Blauen in der evangelischen Kirche" (bis 1945: "Kirchlicher des Blauen Kreuzes") in dem sich lutherisch geprägte Kreise aus Pommern Mecklenburg Westfalen Schleswig-Holstein zusammenschließen. 1906 spaltet sich ein freikirchliches Blaukreuz ab 1926 / 27 folgt die Trennung einer Gruppe die evangelikalen innervolkskirchlichen Gnadauer Verband nahe steht.

In der ehemaligen DDR war das Kreuz als Verein verboten. Darum wurde am Januar 1960 die "Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Abwehr Suchtgefahren (AGAS)" unter dem Dach der Inneren gegründet. Nach dem Fall der Mauer schlossen das Blaue Kreuz und die AGAS 1991

Katholisches Pendant zum Blauen Kreuz ist Kreuzbund
konfessionell ungebunden sind die Guttempler .

Literatur

Bücher

  • Werner Beck: Sie wagten Nächstenliebe. Louis-Lucien Rochat Bovet Curt von Knobelsdorff; Bern und Wuppertal ISBN 3-85580-111-8 (Blaukreuz-Verlag Bern) bzw. ISBN 3-920106-48-2 (Blaukreuz-Verlag Wuppertal)

Zeitschriften

  • Blaukreuz-Arbeit heute. Selbstdarstellung - Information - Zeugnis; Blaukreuz-Verlag 1975; ISBN 3-920106-22-9
  • füreinander; Zeitschrift; Wuppertal: Blaukreuz-Verlag
  • Blaues Kreuz; Zeitschrift; Wuppertal: Blaukreuz-Verlag

Weblinks




Bücher zum Thema Blaues Kreuz

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Blaues_Kreuz.html">Blaues Kreuz </a>