Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Blockparteien wurden in der DDR alle politischen Parteien außer der SED bezeichnet. Mit der SED waren die in der Nationalen Front zusammengefasst. Die Blockparteien unter anderem nach außen die real nicht Meinungsfreiheit der Bürger demonstrieren andererseits waren sie Zeit strengen Restriktionen unterworfen. Offiziell vertraten die dieselben Auffassungen wie die SED. Lediglich in internen Versammlungen bei denen man glaubte die Anwesenden gut genug zu kennen wurde manchmal ein politischer Standpunkt bezogen. Sie waren in meisten Gremien und Organen der DDR bis zu Volkskammer und Ministerrat (Regierung) im Sinne der SED beteiligt.
Dies änderte sich erst in den 1980er Jahren als zum Beispiel Manfred Gerlach Sympathie seiner Partei LDPD zur sowjetischen Staatsführung unter Gorbatschow bekundete.
Die Blockparteien spielten in der Geschichte DDR keine wirklich wichtige Rolle. Für viele Mitglieder war der Eintritt in eine der ein Schritt um einem Eintritt in die zu entgehen ohne seine Karriere zu gefährden. wurde von Studenten politisch wichtiger Fachrichtungen erwartet die SED einzutreten. Ein Beitritt zu einer war eine Ausweichlösung da aber jedermann den Grund erahnte war man vor Repressalien nicht gefeit.
Erst in der Wendezeit gründeten sich in der DDR Parteien parteiähnliche Bewegungen mit einem eigenen politischen Gestaltungswillen nicht mehr zu den Blockparteien gezählt werden zum Beispiel: